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Protokoll des Clanratsthing zu Beltaine im Jahre 13 EmptyDo 24 Aug - 16:50 von Askan Eschenfall
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 Protokoll des Clanratsthing zu Beltaine im Jahre 13

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Grimmar
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Grimmar

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Protokoll des Clanratsthing zu Beltaine im Jahre 13 Empty
BeitragThema: Protokoll des Clanratsthing zu Beltaine im Jahre 13   Protokoll des Clanratsthing zu Beltaine im Jahre 13 EmptySo 2 Jun - 23:47

Das nun Folgende trug sich etwa 14 Tage nach dem letzten Clanrats-Thing in Raurikor, ebenfalls in der Hauptstadt zu:

Dankward Scriborson hatte sich beruhigt, nachdem er etwa zwei Tage lang getobt hatte. Und nun saß er da, aufrecht in seinem Bett, sein Schreibrett auf den Beinen, ein Fässchen Tinte neben Federn und leeren Pergamenten und einigen Blättern mit schnell dahin geschmierten Notizen darauf. Doch wie war das alles gekommen.

Dankward war Mekuscribor - der höchste Schreiber in Hag Raurik, jener der allein für die Twalibi da war – und das seit mehr als 65 Jahren. Er war bei jeder Sitzung und jedem Thing der Twalibi anwesend, egal ob drei oder alle zwölf der Twalibi anwesend waren. Egal ob gesund oder krank, egal ob in Zeiten des Friedens oder des Kriegs – immer verrichtete er seine Aufgabe bei den Twalibi gewissenhaft.
Außerdem kannte er schon Gelsas Vater und war bei ihrer Geburt zugegen. Er hatte Gerwin Grauschwinge als jungen Mann erlebt, der seine Rüstung noch trug und nicht nur danach rief. Er war vor 13 Jahren zugegen als die Zeitrechnung Hag Rauriks wegen einer Nantwiga-Guiskarda geändert wurde. Viel hatte er gesehen und erlebt in der Ratshalle – bis zu dem Tag, an dem das Feuer ausbrach.

Er war noch dort, obwohl es schon lange dunkel war. Scheinbar war er über seinen Schreiben für die Twalibi eingeschlafen. Doch schlagartig war er wach. Er roch Rauch und sah orangen Feuerschein hinter der Ecke. Als er ging um Nachzusehen traute er seinen Augen nicht – der große Saal der Ratshalle stand komplett in Flammen.
Und dann ließ langsam seine Erinnerung nach. Er rannte zurück zu seinem Arbeitsplatz um die wichtigsten Dokumente zusammenzuraffen um sie aus dem Feuer zu retten, Rauch fühlte seine alten Lungen und er begann zu Husten. Dann wurde alles schwarz um ihn, Dankward bekam kaum mehr Luft und das letzte, an das er sich erinnerte, war ein glimmender Balken, der ihn am Kopf traf, kurz bevor er zum Seitentor der Ratshalle hinaus trat.

Und dann – nichts. Als er erwachte, war sein Bart lang und ungepflegt, er lag unter Decken und ein junges Mädchen – seine Großnichte Ygritte – hielt seine Hand. Als sie sah, dass Dankward die Augen aufschlug, rannte sie aus dem Raum und kam wenig später zurück mit einem Heiler an der Hand.

Man sagte ihm, dass er mehrere Wochen lang bewusstlos gewesen wäre. Seine erste Frage war, ob er denn das große Thing der Twalibi zu Beltaine verpasst hätte. Ygritte und der Heiler sahen sich lange an, bis der Heiler dem zustimmte. Niemand hatte damit gerechnet, dass in dem alten Mann noch so viel Kraft und Leben steckte…

Mittlerweile waren zwei Tage vergangen. Gelsa kam vorbei und hatte versucht ihn zu beruhigen mit den Notizen, die sie während und nach dem Thing der Twalibi notiert hatte, jedoch war nach einem ersten Sichten der Dokumente eher das Gegenteil der Fall. Doch Dankward war sich seiner Pflicht bewusst, seiner Pflicht als Mekuscribor, dem Erbe, dass er von seinem Vater übernommen hatte.

Er seufzte, atmete tief durch und begann also 16 Tage nach der ersten Clanratssitzung, bei der er nicht selbst anwesend war, ein Protokoll zu schreiben, von Dingen, die er selbst nicht gesehen hatte. So nahm er die Feder, tunkte sie in die Tinte und begann zu schreiben…
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