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 Malingrus Tagebuch 5 (DSA-Abend 15.12.)

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Iring
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Iring

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Malingrus Tagebuch 5 (DSA-Abend 15.12.) Empty
BeitragThema: Malingrus Tagebuch 5 (DSA-Abend 15.12.)   Malingrus Tagebuch 5 (DSA-Abend 15.12.) EmptySo 16 Dez - 13:40

30.Hesinde 16 Hal
Festum
Müde und zerschlagen kamen ich und die anderen zurück zu unserer Unterkunft. Mit
schaudern dachte ich an meine Aufgabe, die mich noch diese Nacht erwartete, die
anstrengende Reise ins Totenreich, um mit dem verblichenen Zange zu sprechen
und Informationen aus ihm herauszupressen.


Als wir die Gaststube durchquerten, die schon fast menschenleer war, hielt uns ein
seltsamer Wanderer auf: „Werte Dame, werte Herren, wollt ihr eine spannende
Geschichte hören!“ Glücklich um die Ablenkung und die Möglichkeit das Unvermeidbare
etwas herauszuschieben und mich vorher ein bisschen zu stärken, setzte ich mich
zu der seltsamen Gestalt, bestellte zwei Gläser Wein beim verschlafenen Wirt
und begann den Worten des Fremden zu lauschen. Er hub an zu sprechen:


„Ich werde euch die Geschichte erzählen von Faizal al’Fessir und seinen Gefährten und dem
Geist des Mörders. Es begab sich zu der Zeit als die Blätter sich gelb färbten
und Gewitter und Unwetter über Aventurien wehten, da saß Faizal in der Schenke „Zum
Roten Einhorn“ im malerischen Städtchen Honigen in der Provinz Albernia. Eine
Metropole für die Anwohner, für den fahrenden Gaukler, der in Khunchom geboren
war und schon Städte wie Rashdul, Fasar und Punin bereist hatte, ein
hinterwäldlerisches Nest. Faizal saß alleine an seinem Tisch und genoss
gemütlich sein Bier, das ihm sein Auftritt kurz vorher eingebracht hatte, er
beobachtete die Anwesenden und begann seine Pläne für die kommenden Tage zu
schmieden. Ein Neuankömmling sollte seine kreisenden Gedanken stören, denn eine
zerlumpte, vom Unwetter gebeutelte Gestalt wankte die Treppe zur Schankstube
hinab. Nach einem kurzen Gespräch nahm der mysteriöse Fremde Kurs auf seinen
Tisch und ließ sich mit den Worten >Ich bin Bulgur, wollt ihr mich nicht zu
einem Drink einladen< auf einen Stuhl plumpsen. Da Faizals Taschen aber
ebenso leer waren, wie die Opferschale eines Bettelmönchs aus Selem, musste er
das Ansinnen des Fremden leider verneinen. Dennoch kamen die beiden ins
Gespräch, und während Bulgur von den umliegenden Wäldern seiner Heimat
schwärmte, pries Faizal die Vorzüge der weiten Ebenen und Wüsten Tulamidiens
an. Im Laufe des Abends gesellten sich noch mehr Gestalten zu den beiden, der
Zwerg Dolgthrasir, eine Waldelfe namens Gwenn und eine Norbardin, die den Namen
Hedja trug. Während die ungleichen Gefährten ins Gespräch kamen, zog neues Unheil
am Horizont herauf, Hakon, der örtliche Raufbold und seine Spießgesellen
betraten die Taverne. Schlagartig verstummten alle Gespräche und ein Großteil
der Gäste verließ die Kneipe. Der Raufbold selbst, angelockt vom Liebreiz der
Elfe und der Norbardin, kam an den Tisch des Gauklers und begann anzügliche
Bemerkungen zu machen, eine handfeste Kneipenschlägerei lag in der Luft, doch
Gwenn die Elfe schaute dem Radaubruder nur tief in die Augen, murmelte
irgendetwas und der große starke Mann gab klein bei und kehrte zu aller
erstaunen, dem Tisch den Rücken, nicht ohne vorher eine Runde Met auszugeben.
Kurz darauf machte er sich mit seinen Gefährten auf den Staub.



Da es nun schon ziemlich spät geworden war zogen sich die fünf in ihre Zimmer zurück, um
sich zur Ruhe zu begeben. Doch die Nachtruhe währte nicht lange, Faizal wurde
von Bulgur geweckt, ein leises Wimmern ertönte im Gemach, fast nicht zu hören
über dem lauten Schnarchen des Zwerges, völlig desorientiert und im Halbschlaf
suchte der Gaukler die Ursache des Geräusches draußen auf der Straße, während
Bulgur es schließlich richtiger im Inneren des Gebäudes lokalisierte. Leise machten
sich die beiden auf, die Ursache des Wimmerns ausfindig zu machen, gefolgt von
dem Zwerg, der mittlerweile auch wach geworden war. Bei der Durchsuchung des
angrenzenden Zimmers tauchten dann auch noch plötzlich die beiden Damen auf,
vor Freude machte Bulgur einen Luftsprung, um sich dann, ob dieser Anstrengung
kurz schlafen zu legen, es war ja wohl keine Ohnmacht aufgrund plötzlichen
Erschreckens gewesen, oder? Die scharfen Ohren Gwenns machten dann den Ursprung
des Wimmerns aus, den Dachboden. Nach kurzem Suchen war die verschlossene Luke
nach oben gefunden. Es erforderte einige Versuche bis die Menschen-(Zwergen-,
Elfen-)-pyramide stabil genug war, dass Faizal das Schloss knacken konnte, er
hatte aber dann nicht den Mut, den durch geisterhaftes bläuliches Licht
erleuchteten Dachboden zu betreten, er konnte aber noch die Leiter ergreifen,
so dass ein Aufstieg nun leichter zu vollziehen war. Nach einigem Zögern und
Zaudern, fanden sich dann doch noch alle auf dem Dachboden ein, nur um einen
Geist gegenüberzutreten. Die entsetzten Gefährten hörten eine Geschichte von
Mord, Verbrechen und Götterfluch, und eine Bitte um Erlösung. Aus dem einen
oder anderen Grund stimmte die Gruppe schließlich zu, den Geist zu helfen, dazu
mussten drei Aufgaben gemeistert werden: Die Besitztümer des ermordeten
Efferdgeweihten mussten aus ihrem Versteck geborgen werden, ein Gebet musste
über dem Grab des Ermordeten gesprochen werden, und der Beutel des Geweihten
musste in den Besitz der Götter zurückgehen, sprich in einem Tempel abgegeben
werden.


Wohlgemuht machten sich die fünf nach einem guten Frühstück und einem Einkaufsbummel auf,
um ihre Aufgabe zu meistern. Es wurde ein gemütlicher Spaziergang durch einen
sonnendurchfluteten Herbstwald, und endlich erreichten sie die Ruine des
Gutshofs Madalieb, wo der Schatz des Geistes versteckt sein sollte. Doch hier
ereilte die fünf ein erster Rückschlag, im Hof des Hofs trieb sich ein Ork
herum, und wo ein Ork ist, sind meistens noch mehr. Ein Erkundungsgang Gwenns
brachte keinen großen Erfolg. Dennoch wollte man den Hof nicht stürmen, ohne
die Zahl der Gegner zu kennen, so einigten sie sich schließlich darauf, den
Kamin zu verstopfen, um den unbekannten Gegner auszuräuchern, dann konnte man
über Angriff und Rückzug entscheiden. Gesagt getan, katzengleich turnte Faizal
über die Dachfirste und stopfte seine Decke in den Kamin. Kurz darauf
stolperten ein Ork und zwei Goblins hustend und keuchend aus dem Haus, leichte
Gegner, ein Angriff war angebracht. Dolgthrasir stürmte auf die Gegner los, die
anderen brachten sich ebenfalls in Angriffsposition. Der Gaukler schleuderte
einen Wurfdolch genau zwischen die Schulterblätter des Ork, wo er leider an
dessen Rüstung abprallte. Dann ging das Kampfgetümmel los, einer der Goblins
stürmte zurück ins Haus, um kurz darauf auf dem Dach wieder aufzutauchen und
einen weiteren Dolch in die Brust zu erhalten.
Gwens Pfeile flogen durch die Menge, Bulgur stand mit Lehm in den Händen
in der Gegend rum, irgendetwas murmelnd. Der Ork und der Goblin fielen unter
der Axt Hedjas und dem Hammer Dolgthrasir und auf dem Dach entwickelte sich
eine Messerstecherei, die schließlich von einem Meisterschuss Gwenns, der den
Hals des Goblins durchbohrte beendet wurde. Kaum einer hatte eine Verletzung
davon getragen. Also machte man sich an die Untersuchung des Gebäudes, Bulgur
schaffte es sich die halbe Scheune auf den Kopf fallen zu lassen, benommen
murmelte er etwas von Druiden und Gebäuden. Die weitere Untersuchung förderte
ein paar nützliche und wertvolle Gegenstände zu Tage und Dolgthrasir stöberte die
verschlossene Falltür in den Keller unter ein paar alten Kesseln auf, da aber
mittlerweile Abend geworden war, verschob man die Untersuchung auf den nächsten
Tag. Da Faizals Schlösserknacken versagte, löste Dolgthrasir das Problem mit
roher Gewalt und der Weg in den Keller und zu den versteckten Schätzen des Geistes
war frei. Der erste Teil der Aufgabe war gelöst. Also frisch, fromm, fröhlich,
frei auf durch den Wald zum Grab des Gemeuchelten.


Doch der Weg gestaltete sich schwierig, die fünf wurden von Ranken und Tannenzapfen
attackiert, Eichhörnchen stahlen kleiner Besitztümer, bis endlich eine knorrige
kleine Gestalt, auf einem Rehbock reitend auftauchte, die Herrin des Waldes.
Bulgur gelang es die Waldkoboldin zu besänftigen und sie führte die Gruppe zum
Grab des Toten. Faizal und Bulgur sprachen ein Gebet darüber, ein einzelner Windstoß
und einsetzender leichter Regen deutete an, dass Efferd besänftigt war, zweite
Aufgabe gelöst. Gwenn fand einen idealen Lagerplatz und eine weitere erholsame
Nacht folgte.


Der Morgen fand die Herrin des Waldes in heller Aufregung, „böse Menschlingz“ waren im Wald,
die den Spuren der Gruppe folgten. Vorsichtig, mit Gwenn als Späherin machten
sie sich auf den Rückweg, und wirklich stießen sie bald auf drei Orks die
schnüffelnd durch den Wald schlichen. Flugs war ein Hinterhalt aufgebaut. Der
Zwerg spielte den Lockvogel und lockte die drei auf sich zu. Doch die drei Orks waren nicht die einzigen Gegner, ein
riesiger Nordmann brach hinter den drei durch das Gebüsch. Mittlerweile durchbohrte
Gwenns Pfeil den ersten Ork, der daraufhin zu der Elfe abdrehte, Bulgur stand,
schon wieder mit lehmverschmierten Händen neben ihr, die beiden anderen Orks
hatten den Zwerg inzwischen erreicht und einer von ihnen zuckte unter den Hieb
des kleinen Kämpfers zusammen. Faizal schlich sich von hinten an den anderen
Orks heran, um ihm die Kehle durchzuschneiden, der große Thorwaler brach
weiter durch den Wald und Hedja wartete weiter in ihrem Versteck auf ihre Chance. Ein weiterer Pfeil und ein Hieb mit
Gwenns Wolfsmesser schickten nun den ersten Ork in Borons Hallen. Hedja griff
den schreienden Hünen von hinten an, Dolgthrasir tötete den zweiten Ork, nur
Faizals Kehlschnitt funktionierte nicht ganz und er stand nun mit seinem erbeuteten
Rapier dem dritten Ork gegenüber. Der große Nordmann begann plötzlich wild zu
tanzen und ein hämisches Grinsen überzog Bulgurs Gesicht. Faizal griff nun mit
der Grazilität eines schwangeren Nilpferds seinen Gegner an, stolperte über
mehrere Wurzeln und krachte mit seinem Kopf an den nächsten Baum, der Kampf war
für ihn zu Ende. Hedja spaltete inzwischen den Kopf des Nordmanns bis zum Hals,
taumelnd brach der Riese zusammen, selbst im Todeskampf noch mit zuckenden
Bewegungen. Dolgthrasir tötete nun auch noch den letzten der Orks und der Kampf
war vorbei. Faizal wurde aufgeweckt und der Marsch zurück nach Honigen wurde
fortgesetzt. Dort gaben die Fünf die Besitztümer des Toten im Rondratempel ab,
und die gepeinigte Seele war nun frei. Dies ist das Ende der Geschichte.“


Ich dankte dem freundlichen alten Geschichtenerzähler, beruhigt und gekräftigt war ich nun
bereit, meinen schwierigen Zauber auszuführen und ins Totenreich zu reisen.
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Malingrus Tagebuch 5 (DSA-Abend 15.12.)
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