Rauriker LARP Liverollenspiel
 
StartseiteStartseite  SuchenSuchen  www.rauriker.de  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  
Rauriker Kommunikation
Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) EmptyDo 24 Aug - 16:50 von Askan Eschenfall
Hey zusammen Smile

Es gibt bei uns ja sowohl Facebook- als auch WhatsAppverweigerer.

Daher werde ich ab sofort wieder alles "große" über das Forum …

Kommentare: 0
Homepage-Update: Aktuelle Südlande Karte online u.a.
Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) EmptySo 5 März - 23:45 von Raskell
Die aktuelle Kampganen-Karte ist nun auf der Homepage drauf.
Dieses Mal inklusive unserer Allianzen.




Kommentare: 0
Oktober 2019
MoDiMiDoFrSaSo
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   
KalenderKalender
Neueste Themen

Teilen
 

 Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.)

Nach unten 
AutorNachricht
Raskell
Admin
Admin
Raskell

Anzahl der Beiträge : 1022
Anmeldedatum : 04.03.11
Alter : 46
Ort : Hag Raurik

Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) Empty
BeitragThema: Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.)   Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) EmptyDi 13 Dez - 18:09

Zuerst möchte ich mich vorstellen. Ich bin Malingru, genannt der Alte, was an meinen schlohweißen Haaren liegt, Adeptus Minor des Konvents der verfinsterten Sonnenscheibe und sphärenkundlichem Instituts und Halle der Geister zu Brabak.
Dies sind die Schilderungen meiner Reisen auf der Suche nach verborgenem Wissen und magischer Macht.


10. Hesinde 16 Hal
Firunen

Meine Reise zum Bornwald, von dessen Geheimnissen und Legenden - in seinem Inneren solle sogar ein leibhaftiger Riese hausen - ich viel in den „Hallen des Quecksilbers“ zu Festum gelesen hatte, brachte mich bornaufwärts nach Firunen. Der hiesige Hesindetempel barg eine große Auswahl an Werken über den geheimnisvollen Forst. Doch der Weiße Jäger, wie der Winter im Norden geheißen wird, hatte den nach ihm benannten fest im Griff; wohl aus Grimm darüber, dass ihm hier kein Gotteshaus geweiht ist. So wehte mich ein frostiger Schneesturm anstatt in das Haus der Gelehrsamkeit in die Schenke „Zum lustigen Fuhrmann“. Die Taverne am Flusshafen war vollgestopft mit rauen Fuhrmannsgesellen und ein paar Barden trugen zusätzlich zur allgemeinen Geräuschkulisse bei. An die misstrauischen Blicke, die mich beim Eintritt in die Örtlichkeit stets trafen, hatte ich mich ja inzwischen gewöhnt; die Menschen hier sind wirklich rückständig, ohne Verständnis für die Wissenschaft.
Nur ein Tisch war mit etwas exotischeren Gästen besetzt: eine junge hübsche Frau mit auffälligem kastanienroten Haar, die fast die volle Aufmerksamkeit eines jungen Thorwalers genoss; nur sein Becher voll mit Meskinnes lenkte den hünenhaften Nordmann ab und zu von der Schönheit ab. Als drittes saß ein Maraskani mit einer scheinbar entzündeten Wunde an der Stirn am Tisch; er musterte mit funkelndem Blick sein langes Tuzakmesser, das vor ihm auf den Tisch lag und versuchte, nicht mit in das Trinkgelage seines nordischen Sitznachbarns mit hineingezogen zu werden. Da der einzig verbliebene freie Stuhl an diesem Tisch war, begab ich mich dorthin, um Platz zu nehmen, der mir von der jungen Frau auch bereitwillig angeboten wurde, während der Thorwaler voll abergläubischer Furcht zurückschreckte und der Maraskani teilnahmslos und zurückhaltend blieb.
Noch bevor ein Gespräch in Gang kommen konnte, spielte sich an einem der Nebentische folgendes ab: Zwei rauflustige Fuhrleute begannen auf ein altes Männchen einzuprügeln, das sie offenbar bei ihrem Glas Meskinnes gestört hatte. Die restlichen Gäste schauten dem Treiben johlend zu und ich hielt es für besser, mich zumindest nicht einzumischen.
Doch der junge Thorwaler sah das Ganze anders; nach dem üblichen Austausch von Beschimpfungen mit dem einen ebenfalls großgewachsenen Fuhrmann, prügelte er sich mit selbigem, während der andere vom Schwarzen Olporter des Nordmannen in Schach gehalten wurde. Insgeheim juckte es mich in den Fingern, meine magischen Kräfte, die ich seit meiner Abreise schmählich vernachlässigt hatte, mal wieder spielen zu lassen. Und so war ich der Meinung ein Entzug der Körperwärme würde das Mütchen der Fuhrleute ein wenig abkühlen. Nur der der scharfäugige Maraskani bemerkte meine verstohlenen Gesten, doch mein CALDOFRIGO verpuffte leider wirkungslos.
Inzwischen hatte sich der Thorwaler äußerst spektakulär selbst geholfen: Er war bei seinem Ansturm auf den Gegner in einer Bierlache ausgerutscht und hintüber gefallen; dabei riss es ihm vorne ein Bein in die Höhe und sein schwerer Stiefel genau die Kinnlade des völlig überraschten Fuhrmanns, der von dem Treffer sogleich auf die Bretter geschickt wurde und bewusstlos liegen blieb. Taumelnd, aber dennoch lautstark seinen Sieg preisend, kehrte der „Held“ zurück an unserem Tisch.
Bevor mich der neugierige Maraskani über meine Kräfte ausfragen konnte, kam der Alte zu uns herüber, um sich bei seinem Retter zu bedanken. Gleich darauf begann er uns anzuflehen, wir möchten doch seiner Frau durch den Schneesturm eine Kräutermedizin überbringen, die diese dringend benötigte; er würde auch jedem von uns 5 Sibertaler zahlen, im Voraus! Da das besagte Dorf namens Helsum offenbar nahe des Bornwalds lag, sagte ich natürlich zu, denn jetzt wurde ich für meine weitere Reise sogar bezahlt. Auch die rothaarige Schönheit erklärte sich Einverstanden, da der Weiler „fast auf ihrem Weg nach Hause“ läge. Der Maraskani lehnte sogar jede Bezahlung ab und entwand überdies dem protestierenden Thorwaler wieder die Silberstücke, um sie den Alten zurückzugeben - das hätte er bei mir mal versuchen sollen. Er spendierte sogar das Essen für die ganze Runde, was den Nordmann wieder besändtigte.
Da wir ja jetzt alle Reisegefährten waren, schien es an der Zeit, uns einander vorzustellen. Der Alte hieß Rudjew Sjepensen, ich stellte mich als Malingru, reisender Magus und Zauberkünstler vor. Der Name der Rothaarigen war Rowena und der ungestüme Freund von der Westküste hieß Ragnar Helgirson. Der Maraskani stellte sich als Nynjian vor. Nachdem er meine Gesten während der Schlägerei beobachtet hatte, wollte der Insulaner nun eine Probe meines Könnens sehen. Um ein wenig Vertrauen zu schaffen, beschloss ich seine entzündete Stirnwunde mit einem BALSAMSALABUNDE zu heilen. Der Zauber hatte mich selten in Stich gelassen, doch obwohl ich die Entzündung zurücktreiben konnte, vermochte der Zauber die Wunde doch nicht vollständig zu heilen. Der Maraskani wirkte trotzdem angenehm überrascht, während die Rothaarige nur verstohlen lächelte; der Thorwaler derweil vollführte erneut seine doch so wirkungslosen Schutzgesten und umklammerte einen Talisman, den er an seinem Hals trug. Nach einem ausgiebigen Abendmahl, zogen wir uns in unsere Zimmer zurück.


11. Hesinde 16 Hal
Bornische Wildnis

Als ich am frühen Morgen die Treppe herunter stolperte, saß der Maraskani bereits am selben Tisch; es wirkte fast so, als hätte er sich seit dem gestrigen Abend nicht von dort bewegt, ein seltsamer Mensch! Bald darauf erschien auch der Thorwaler, noch etwas gezeichnet vom Gelage des Vorabends. Als letzte erschien, fast unhörbar, Rowenna in Begleitung eines weißen Berghundes. Jetzt endgültig misstrauisch geworden, wisperte ich einen leisen ODEM ARCANUM und die Rothaarige wurde von einer starken roten Aura umgeben; die Wunde des Maraskani indes nicht, sehr seltsam! Nach einem herzhaften Frühstück auf. Zwar hatte sich der Schneesturm gelegt, doch weiterhin fielen dicke Flocken aus dem weißen Himmel. Während sich der Thorwaler und der Maraskani wieder über irgendetwas stritten, wollte ich Rowena näher über ihre magischen Kräfte befragen, doch sie konnte meinem Wissensdurst geschickt ausweichen. Im Laufe des Tages wurde das Wetter besser und am späten Nachmittag fanden wir in dem frisch gefallenen Schnee riesige, menschenähnliche Fußspuren. Leider waren sie für die Spuren des legendären Riesen zu klein und da sich sich keiner von uns einen Reim auf die Spuren machen konnte, zogen wir also weiter. Langsam begann es zu dämmern, und es zeigte sich, dass niemand von uns für eine Reise in die winterliche Wildnis ausgerüstet war: Keiner hatte an Fackeln gedacht. Dessen gedenk, dass ich meine Kräfte im Bornwald wahrscheinlich dringender brauchen würde, weigerte ich mich sie für so etwas Profanes wie Licht zu verschwenden. So stolperten wir nur im Schein einer Kerze aus Rowenas Gepäck durch die Dunkelheit, bis wir die alte Bornbrücke erreichten, unter der wir ein geschütztes Nachtlager errichteten. Da keiner in der Lage war ein Feuer zu entfachen, musste ein IGNIFAXIUS meinerseits dieses kleine Problem lösen, um einen Tod durch Erfrieren zu entgehen. Ragnar wurde zur ersten Wache bestimmt und wir hüllten uns in unsere Decken und Mäntel.

12. Hesinde 16 Hal
Bornische Wildnis

Das Erwachen war ein äußerst unerfreuliches. Ein durchdringendes Wolfsgeheul ertönte fast in unserem Lager; Ragnar war eingeschlafen und ich fragte mich, für was wir eigentlich die beiden Hunde dabei hatten. Wir flüchteten uns auf die Brücke in Erwartung der Meute. Ragnar und Nynjian übernahmen heldenhaft die vordere Reihe, mussten aber gefährliche Wunden einstecken, sowohl meine IGNIFAXI als auch mein SAFT, KRAFT Monstermacht versagten; in Gefahrensituationen ist es anscheinend sehr viel schwieriger die Kräfte der Magie zu meistern als unter Laborbedingungen. Auch Rowena schien erfolglos irgendwas magisches zu versuchen. Gerade als es Nynjian gelang den Leitwolf zu töten, ging auch der tapfere Maraskani unter den wütenden Angriffen der offenbar hungrigen Bestien zu Boden. Doch durch den Tod ihres Anführers war die Meute offensichtlich eingeschüchtert und verschwand in der Nacht.
Mit meinen letzten Kräften versuchte ich die Wunden des bewusstlosen Maraskani zu schließen, die astrale Macht floss aus meinem Körper und gaben Nynjian das Leben zurück, durch den Kraftaufwand verlor ich jedoch das Bewusstsein. Als ich wieder erwachte, kümmerte sich Rowena gerade um Ragnar und ihre Hündin Odin und offenbarte dabei ihre magischen Kräfte - mein Verdacht bestätigte sich, sie war eine Hexe! Gut, jeder hat wohl so seine Geheimnisse. Aber mit einer gewissen Befriedigung beobachtete ich, dass mein Heilzauber wesentlich wirksamer war als der der Hexe. Wissenschaft schlägt IMMER Intuition!
Da der Morgen schon graute, machten wir uns auf den Weg, um unser nächstes Ziel zu erreichen: Einen namenlosen Weiler, am Rande des Bornwaldes. Im Laufe des Tages entdeckten wir noch den Schauplatz einer Tragödie, eine große Blutlache inmitten des Schnees, von der aber seltsamerweise keine Spuren fortführten. Welch sonderbarer Bewohner des Bornwaldes hatte hier wohl sein Unwesen getrieben?
Endlich erreichten wir den Weiler. Seine Bewohner konnten uns auch keine Auskunft über die seltsamen Spuren geben, überließen uns aber einen heimeligen Platz in einem Heuschober. Nynjian bestand wieder auf einer Wache und weckte mich zu meiner Schicht; entkräftet wie ich war, entglitt ich bald wieder in Borons Reich.

13. Hesinde 16 Hal
Helsum

Für den Maraskani überraschend, erwachten wir alle unversehrt - er leider kurz vor mir, was mir eine Standpauke durch den erbosten Ost-Insulaner einbrachte. Einem guten Frühstück folgte eine ereignislose Wanderung durch eine magische Winterlandschaft im glitzernden Sonnenschein und am frühen Nachmittag erreichten wir Helsum, das Ziel unserer Reise. Ob der Ort hält, was sein Name: Höllensaum (Rand des Bornwalds?) verspricht, wird sich zeigen. Wir erkoren Rowena zu unserer Sprecherin, schließlich war sie die Einheimische und nach einigen Erkundungen in der Landessprache führte sie uns zur Hütte der Sjepensen, wo wir von der hustenden Alten empfangen wurden. Doch der ewig misstrauische Nynjian wollte das Kräuterelixier nicht rausrücken, erst ein „leichter“ Klaps auf den Hinterkopf durch Ragnar belehrte ihm schließlich eines Besseren. Freilich ließ der stolze Maraskani dies nicht auf sich sitzen: Es entbrannte ein verbaler Disput, der beinahe in Handgreiflichkeiten ausgeufert wäre.
Es folgte ein Ausflug zum örtlichen Jäger Jolasch. Wir berichteten ihm von den großen Fußspuren, die wir entdeckt hatten; der Waidmann mutmaßte, dass es sich um die Fährte eines Ogers handeln könnte, den der Hunger aus dem Bornwald getrieben haben mag. Auf die Blutlache indes konnte auch er sich keinen Reim machen. So kehrten wir zu unserer dankbaren Gastgeberin zurück, um unser Nachtlager in ihrem Blockhaus aufzuschlagen. Als es um die Frage einer Nachtwache ging, wurde Nynjian endlich einmal überstimmt und so begaben wir uns allesamt zur Ruhe.
Allein, wieder wurde unser Schlaf gestört: Lautes Geschrei und Geheul beendete jäh unseren Schlummer. Das ganze Dorf begab sich mit Mistgabeln bewaffnet zu einer Hütte am westlichen Rand des Dorfes; ein Fenster war zerbrochen und einen Frau erklärte heulend, eine geflügelte Kreatur habe ihre Tochter Walga geraubt. Wir konnten die pferdegroße Bestie gerade noch in Richtung Bornwald davonfliegen sehen.
Und wieder wurde eine Bitte an uns herangetragen: Wir möchten doch das arme Töchterlein aus den Klauen des Ungeheuers retten. Da ich auf diese Weise in den Bornwald kommen konnte, stimmte ich zu, auch der Maraskani, edelmütig wie immer und Rowenna erklärten sich bereit; schließlich schloss sich auch der abergläubische Ragnar grummelnd an. Jolasch sollte unser Führer werden, aber erst am nächsten Morgen, denn niemand betritt den Bornwald des nächtens! Wir setzten also unsere unterbrochene Nachtruhe fort.

14. Hesinde 16 Hal
Bornwald

Am frühen Morgen führte uns der Jäger in den sagenumwobenen Wald, der mit seiner glitzernden Schneedecke eher einen magischen, denn unheimlichen Eindruck machte. Doch wir sollten schon bald seine Schrecken kennenlernen: Nynjian war der erste, der unweit unseres Pfades einen knacksenden Ast hörte. Kurz darauf vernahmen wir alle derlei Geräusche rechterhand von uns und sie wurden immer lauter – jemand oder etwas kam durch das Unterholz auf uns zu! Der Maraskani zog sein schlankes, leicht gekrümmtes Schwert und Ragnar rüstete sich mit Handbeil und Rundschild, derweil Jolasch einen Pfeil auf die Sehne seines Kurzbogens legte.
Wenige Augenblicke später brach ein feistes, drei Schritt großes menschenähnliches Ungetüm durch das schneebedeckte Geäst - ein Oger, bewaffnet mit einem mannshohen, primitiven Steinkeil! Unbeeindruckt von Jolasch Pfeil, der sich in seine Schulter gebohrt hatte, preschte der Menschenfresser auf uns zu und hielt dabei auf den Thorwaler. Der riesige Keil krachte gegen Ragnars Schild, der Nordmann taumelte, hielt der Wucht aber dennoch stand. Was für eine Kraft dieser Nordmann doch hatte! Nynjian hatte den Oger umgangen und sein Schwert fuhr mehrfach durch die dicke Haut des Monstrums, Jolasch spickte das Ungetüm derweil aus zweiter Reihe mit Pfeilen. Währenddessen formte Rowenna ihre Hände zu einem Trichter vor ihrem Mund und begann zu krächzen. Einen Moment später, wie aus dem Nichts, fuhren drei Krähen kreischend auf das Haupt des Ogers herab und begannen ihn zu traktieren. Ein Zauber, davon hatte ich in meinen Studien gelesen! Die Vögel lenkten das Monstrum ab, so dass Ragnar von weiteren Keiltreffern verschont blieb. Auch ich versuchte den Kämpfenden auf astrale Weise beizustehen, mein HORRIPHOBUS blieb allerdings wirkungslos - es gibt wohl nicht vieles, was Ogern Angst macht. Ich sprach dann einen IGNIFAXIUS, doch die Flammenlanze wollte erneut nicht meinen Fingern entspringen.
Stattdessen zerbarst eine der Krähen unter einem Keilhieb, und wenn mich meine Kenntnis des Zaubers nicht täuscht, haben wir damit einen geisterhaften Begleiter bekommen; meine Kraft reichte in diesem Moment jedoch nicht, um dem armen Tier die ewige Ruhe zu gewähren. Nynjian und Ragnar setzten der feisten Bestie weiter mit ihren Klingen zu und auch ich hatte nun mein Bannschwert gezogen und hieb damit auf den Oger ein.
Ich traf tatsächlich. Meine Klinge fuhr tief in den Fuß des Monsters. Mein Herz pochte vor Aufregung! Das Monstrum brüllte vor Schmerz und Wut auf, sein hasserfüllter Blick erfasste mich - und dann fuhr der Keil auf mich herab. Aves sei Dank, steifte mich die riesige Waffe nur an der Schulter und donnerte neben mir auf den Boden. Die Wucht war dennoch enorm, Schnee stob meterhoch auf; ich wurde umgeworfen und blieb mit schmerzender Schulter rücklings liegen.
Einen Augenblick später war der wüste Kampf vorüber: Wieder war es Nynjian, der dem furchtbaren Gegner den Todesstoß versetzte und der umstürzende Gigant hätte beinahe Ragnar unter sich begraben, doch der Thorwaler konnte sich zum Glück noch geistesgegenwärtig wegrollen. Keuchend und angeschlagen, aber voller Stolz blickten wir auf den bezwungenen Oger, der bäuchlings vor uns im sich rot färbenden Schnee lag.
Nachdem ich mich wieder gefangen hatte und wir alle unsere Wunden versorgt hatten, nutzte ich die seltene wie günstige Gelegenheit, um Blut, Fett und Zähne des Ogren zu sammeln - das Handwerk des Alchemisten ist schon etwas Wunderbares.


Zuletzt von Raskell am Mi 14 Dez - 10:02 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
http://www.rauriker.de
Modorok kun Ramfior
Clanführer
Clanführer
Modorok kun Ramfior

Anzahl der Beiträge : 333
Anmeldedatum : 05.03.11
Alter : 39
Ort : Penzberg

Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) Empty
BeitragThema: Re: Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.)   Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) EmptyDi 13 Dez - 20:48

VOLL GEIL!!! hört sich voll aufregend an.....ich will weiterlesen......!!! bounce bounce bounce
@raskell: hammer geschrieben....ich-form....supa idee!!! cheers cheers
Nach oben Nach unten
Raskell
Admin
Admin
Raskell

Anzahl der Beiträge : 1022
Anmeldedatum : 04.03.11
Alter : 46
Ort : Hag Raurik

Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) Empty
BeitragThema: Re: Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.)   Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) EmptyDi 13 Dez - 23:36

@Hakon: Ich habs nur Korrektur gelesen und gepostet, ist Ingos Text - sowohl Malingru als auch die gewählte Ich-Form sind seine Ideen! cheers cheers cheers cheers cheers
Nach oben Nach unten
http://www.rauriker.de
Iring
Clanführer
Clanführer
Iring

Anzahl der Beiträge : 169
Anmeldedatum : 06.03.11
Alter : 46

Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) Empty
BeitragThema: Re: Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.)   Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) EmptyMi 14 Dez - 9:28

Nachdem ich das nochmal gelesen hab, muss ich sagen, Alex hat doch einiges ergänzt und umgeschrieben, was ich vergessen hatte.

Ingo
Nach oben Nach unten
Raskell
Admin
Admin
Raskell

Anzahl der Beiträge : 1022
Anmeldedatum : 04.03.11
Alter : 46
Ort : Hag Raurik

Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) Empty
BeitragThema: Re: Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.)   Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) EmptyMi 14 Dez - 10:00

@Iring: Ging mir aber auch so bei meinem Text zur 1. Gruppe, da hast du ergänzt - als Spielleiter hat man einfach mehr Gesamtüberblick und nicht nur den "Spielerblick".
Nach oben Nach unten
http://www.rauriker.de
Modorok kun Ramfior
Clanführer
Clanführer
Modorok kun Ramfior

Anzahl der Beiträge : 333
Anmeldedatum : 05.03.11
Alter : 39
Ort : Penzberg

Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) Empty
BeitragThema: Re: Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.)   Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) EmptyDo 15 Dez - 11:24

habt a beide fein gemacht!! albino albino
Nach oben Nach unten
Wernulf
Hochkrieger
Hochkrieger
Wernulf

Anzahl der Beiträge : 111
Anmeldedatum : 05.09.11
Alter : 41

Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) Empty
BeitragThema: Re: Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.)   Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) EmptyFr 16 Dez - 15:31

Der Wahnsinn !!!! Ich habe nochmal alles durchlebt!!! affraid

Kann man es evtl. Verfilmen? Des wär der Hammer! lol!
Nach oben Nach unten
Raskell
Admin
Admin
Raskell

Anzahl der Beiträge : 1022
Anmeldedatum : 04.03.11
Alter : 46
Ort : Hag Raurik

Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) Empty
BeitragThema: Re: Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.)   Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) EmptyFr 16 Dez - 16:53

Wernulf schrieb:
Der Wahnsinn !!!! Ich habe nochmal alles durchlebt!!! affraid

Das kenn ich Very Happy
Nach oben Nach unten
http://www.rauriker.de
Modorok kun Ramfior
Clanführer
Clanführer
Modorok kun Ramfior

Anzahl der Beiträge : 333
Anmeldedatum : 05.03.11
Alter : 39
Ort : Penzberg

Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) Empty
BeitragThema: Re: Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.)   Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) EmptyFr 16 Dez - 21:03

...ich auch... What a Face What a Face .dsa is schon was geiles....ich freu mich scho auf morgen!!! bounce bounce bounce bounce
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) Empty
BeitragThema: Re: Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.)   Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.) Empty

Nach oben Nach unten
 
Malingrus Tagebuch 1 (DSA-Abend vom 10.12.)
Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
www.rauriker.de :: Rauriker Pen&Paper :: DSA Gruppe 2 - Die Wanderer-
Gehe zu: