Rauriker LARP Liverollenspiel
 
StartseiteStartseite  KalenderKalender  GalerieGalerie  FAQFAQ  SuchenSuchen  www.rauriker.de  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  
Rauriker Kommunikation
Do 24 Aug - 16:50 von Askan Eschenfall
Hey zusammen Smile

Es gibt bei uns ja sowohl Facebook- als auch WhatsAppverweigerer.

Daher werde ich ab sofort wieder alles "große" über das Forum …

Kommentare: 0
Homepage-Update: Aktuelle Südlande Karte online u.a.
So 5 März - 23:45 von Raskell
Die aktuelle Kampganen-Karte ist nun auf der Homepage drauf.
Dieses Mal inklusive unserer Allianzen.




Kommentare: 0
Dezember 2017
MoDiMiDoFrSaSo
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031
KalenderKalender
Die neuesten Themen

Teilen | 
 

 Tagebuch 24. - 25. Schneemond 991 LZ (07.05.17)

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Iring
Clanführer
Clanführer
avatar

Anzahl der Beiträge : 167
Anmeldedatum : 06.03.11
Alter : 44

BeitragThema: Tagebuch 24. - 25. Schneemond 991 LZ (07.05.17)   Mo 8 Mai - 18:37

24. Schneemond 991 LZ  - Brynntal
 
Als wir gerade beim Frühstück saßen, kam Loisa, die Adjutantin der Stadtvögtin Marika Felsental zu uns, um uns erneut zu bitten, Brynntal zu helfen, denn die Lage in der Stadt wurde immer schlechter, Flüchtlinge aus dem Umland verstopften die Straßen und vor den Stadtmauern zogen kleine Gruppen von Untoten umher.
 
Wir sollten also die Wurzel allen Übels suchen, und wie ich unsere beiden Vargen kenne, sie kaputt zu machen. Außerdem sollten wir Baron Sornbar vom Dornfels informieren, damit der Landesherr endlich Hilfe schickt. Da es zur Hauptstadt immerhin 60 km sind, war das eine Aufgabe für Agnes und Skarva, die sich beide verstohlen durch die Wildnis bewegen können, außerdem streicht dieser Auftrag den Schattenläufer endlich von meiner Gehaltsliste.
 
Wir anderen mussten also wieder zur Mine zurück. Wer waren also die mutigen Helden die auszogen, um das Böse, das diesen Landstrich bedrohte zu besiegen. Da waren, wie schon erwähnt, die beiden Vargen Tordak und Borax. Ihre Sicht auf die Dinge ist, sagen wir mal eingeschränkt. Wahrscheinlich, weil ihr Kopf soweit in den Himmel ragt. Sie kennen eigentlich nur Draufhauen und Kaputtmachen. Bei Borax besteht vielleicht noch Hoffnung, er kann mit Geistern reden und er kann mit solcher Überzeugung Dinge behaupten, dass alle ihm wider besseres Wissen glauben. Tordak dagegen ist wild und uneinsichtig, und obwohl ich mein Bestes versuche freundlich zu sein, mein Bestes ist aber auch nicht gerade viel, bleibt er unzugänglich. Außerdem konnte ich den Geruch von nassem Hund noch nie ausstehen. Aber die beiden halten zumindest im Kampf was aus und ziehen alle Aufmerksamkeit auf sich, die sind ja beide doppelt so groß wie ich.
 
Dann ist da Urla, eine zwergische Priesterin des Furbrom. Die Diplomatin in unserer Gruppe und sie schafft es sogar ab und an, die beiden Vargen in Zaum zu halten. Außerdem kann sie den feurigen Zorn des Zwergengottes herabbeschwören und die einzige die mit mir mitfühlen kann, wenn die beiden Vargen wieder was Dummes anstellen, was unsere gleichzeitig gerollten Augen immer wieder beweisen.
 
Und dann bin da natürlich ich, Nilakukikama’karadimasionee (ich weiß wirklich nicht, warum niemand meinen vollständigen Namen benutzen mag, alle nennen mich immer nur Nila), Gnomin und Alchemistin, voll von der Unternehmungslust und Wissbegier meiner Rasse, andere Völker nennen uns nervig, was ich aber gar nicht nachvollziehen kann.
 
Das war sie also unsere Gruppe unerschrockener Abenteurer, die nach zwei Stunden Marsch wieder den Eingang der Minen erreichte, die beiden Vargen sind immerhin gut darin den tiefen Schnee für Urla und mich niederzutreten, wenn sie es schon ablehnen uns zu tragen. Die beiden Wölfe der Wolfsmenschen begleiteten uns wie Schatten in der Wildnis, ich hab mich noch nicht an die beiden Tiere herangetraut. Allerdings folgten sie uns nicht in den dunklen Mineneingang. Ich entzündete meine Laterne und schon bald standen wir in der Höhle, in der meine neuen Gefährten vor ein paar Tagen, die Königin der Gruftkriecher erschlagen hatten. Der damals verschlossene Durchgang, war nun aufgebrochen, von Innen!
 
Wir wollten also vorsichtig das, was wohl einst Ahrenwalds Zuflucht gewesen war, betreten, doch die beiden Vargen preschten einfach los (gleichzeitiges Augenrollen)  und wir mussten den beiden großen Kämpfern schnell folgen, um nicht allein und fast schutzlos hier zurückzubleiben. Und im nächsten Raum trafen wir auch schon auf eine Horde Untoter. Die Wölfe begannen sofort die Zombies und Brei zu verwandeln, Urla beschwor Furbroms Feuer und ich verlies mich auf meine treue Schleuder „Apfelernter“ und trug so meinen Teil zum Kampf bei. Natürlich zogen die beiden Wolfsmenschen wieder alle Aufmerksamkeit auf sich, so dass ich in aller Ruhe meine Geschosse abfeuern konnte. Bald waren die unheiligen Wesen besiegt. Eine Untersuchung des Raums brachte Schriftzeichen an den Wänden zum Vorschein, die von mir nicht ohne Schwierigkeiten übersetzt wurden: eine Warnung der Drachlinge an die einstigen Bewohner der Anlage.
 
Von der Höhle führten mehrere Wege ab, und natürlich waren es Borax und Tordak, die entschieden, welchen Weg wir nehmen sollten (Augenrollen), und wir gelangten über eine tiefe Felsspalte in eine weitere Höhle mit einem Teich und einem Feld mit weißen und schwarzen Pilzen. Vorsichtig wand ich meine alchemistischen Fähigkeiten an. Während ich noch damit beschäftigt war, hatte Borax plötzlich die Idee, die weißen Pilze zu probieren (Augenrollen), was ihm aber nicht zu schaden schien. Ich fand derweil heraus, dass offenbar ein Verderbnis von den schwarzen Pilzen ausging, das die weißen verdarb. Nachdem ich meine Erkenntnisse kundgetan hatte, sprang Borax in das Feld um alle schwarzen Pilze zu zertrampeln, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was alles hier hätte passieren können (Augenrollen).
 
Danach untersuchten wir noch uralte Unterkünfte und gelangten schließlich in einen weiteren Raum, der eine teuflische Falle enthielt, die von Tordak ausgelöst wurde (Augenrollen). Vorsichtig durchquerten wir den Saal mit den Stahlspitzen. Erst als wir ihn passiert hatten fiel mir ein, dass ich ja einfach einen Wolkenpfad darüber hätte legen können.
 
An einer Ganggabelung wandten wir uns nach rechts und standen vor einem verschlossenen Portal und einem steinerne Hebel und wieder einer Warnung der Drachlinge. Das Ziehen des Hebels löste wieder eine Falle aus, doch Urla fand schließlich den richtigen Öffnungsmechanismus, und wir betraten einen alten Tempel. Mosaike an den Wänden erzählten die Geschichte Ahrenwalds und ein zerborstener Altar stand in der Mitte. Während wir uns noch den Bildern widmeten, erhob sich in einer Ecke ein untoter Varg in einer Priesterrobe, der uns sofort angriff, auch wenn dieser Angriff anscheinend gegen seinen Willen geschah. Ich warf das Wesen mit einem Windstoß um, und meine Gefährten hauten ihn dann ohne Schwierigkeiten zu Brei.
 
Augenscheinlich hatten wir dem toten Priester damit einen Gefallen getan, denn aus dem Leib entstieg eine durchscheinende Gestalt, die sich für ihre Befreiung bedankte. Der Geist des Priesters erzählte uns dann das Verderben von Ahrenwald, und dass seine beiden Söhne von den Drachlingen am Leben gelassen wurden, um die Marter, Folter und Hinrichtung ihres Vaters mit anzusehen. Und diese beiden waren die Ahnväter der Felsentals und Dunkelgrunds, also stammten beide Familien von dem alten Rebellenführer ab und ihr Jahrtausendalter Streit war völlig sinnlos. Und jede der Familien besaß den Teil eines Schlüssels, mit dem man die Ketten des Fluches sprengen konnte. Das war doch mal ein nützlicher Hinweis. Zuletzt zeigte er uns noch das Versteck von einigen alten Relikten und ich erhielt aus dem Schatz einen Dolch mit entflammbarer Klinge und ein Amulett in Form eines Vollmonds.
 
Urla und ich waren nun der Meinung, wir sollten nach Brynntal zurückkehren, um den Schlüssel zu holen, das wäre doch klüger. Doch die beiden Vargen setzten sich mal wieder durch, und nicht einmal meine Donnerstimme konnte sie davon abhalten. „MÄNNER!“ oder sollte ich sagen „VARGE!“.
 
So zogen wir weiter durch den alten Unterschlupf und erreichten schließlich den abschließenden Raum, wo uns das, was von Ahrenwald übriggeblieben war schon angriffslustig erwartete. Da fällt mir eine philosophische Frage ein: „Warum befinden sich die Erzbösewichte immer im letztmöglichen Raum?“ Aber auch er konnte der Urgewalt der beiden Wolfsmenschen nicht lange wiederstehen und lag schon bald noch toter als vorher am Boden. Und auch hier löste sich der Geist vom Körper, um uns zu drohen: „Beim vollen Mond komme ich wieder und zerstöre Brynntal!“ war die Quintessenz seiner Äußerungen. Zudem begann nun das ganze Gewölbe einzustürzen und wir mussten die Beine in die Hand nehmen, um nicht verschüttet zu werden, und nein ich erwähne jetzt nicht, wie sich Tordak zierte, mich durch den Raum mit den Stahlspitzen zu tragen. Den Göttern sei Dank erreichten wir dennoch unversehrt wieder die Erdoberfläche.
 
Mittlerweile war es dunkel geworden, doch wir nahmen den Weg nach Brynntal noch auf uns, um in warmen Häusern in warmen Betten übernachten zu können.
 
25. Schneemond 991 LZ - Brynntal
 
Nach einer geruhsamen Nacht suchten wir zunächst Loisa auf, um unseren Sold abzuholen, und sie über die neuen Erkenntnisse zu unterrichten. Und wir ließen uns sogar darauf ein, Ahrenwald endgültig zu vernichten. So machten wir uns zunächst zur Stadtvögtin Marika Felsental auf, um den ersten Schlüssel zu bekommen. Sie verwies uns aber bedauernd auf das Familienoberhaupt Alke Felsental.
 
So kehrten wir zunächst in die Taverne zurück, um unsere nächsten Schritte zu planen. Tordak wollte zunächst zu einem Waffenschmied, er hatte es tatsächlich geschafft bei einem der vergangenen Kämpfe seine Axt kaputt zu machen. Ich sollte im Stadtarchiv nach Beweisen für die Abstammung suchen, wahrscheinlich war ich dafür am besten aus unserer Gruppe geeignet. Ich wage mir nicht vorzustellen was die Varge in einem Archiv anstellen würden. Urla wollte die Gunwarpriesterin Iriane aufsuchen, in der Hoffnung, dass sie sich noch an etwas Wichtiges aus der Zeit ihrer Besessenheit erinnerte. Doch als Borax verkündete er würde die Familie Dunkelgrund wegen des zweiten Schlüssels aufzusuchen, sah ich Panik in ihren Augen aufwallen, und sie entschied sich spontan, den Vargen zu begleiten, um das Schlimmste zu verhindern und uns unsere Chancen zu erhalten. Mittags wollten wir uns wieder hier, im „Kupferkrug“ wieder treffen.
 
Nach einigen Diskussionen wurde ich ins Archiv gelassen und schon nach kurzer Zeit wurde ich fündig, der Stammbaum lag quasi offen da. Ich verstehe die Menschen nicht, da streiten sie sich lieber 1000 Jahre über Abstammungen als zwei Stunden aufzuwenden um ihm Stadtarchiv nachzuforschen. Außerdem fand ich heraus, was seit 800 Jahren der Zankapfel zwischen den beiden Familien war, die Dunkelgrunds wurden von den Felsentals beschuldigt den Ring Ahrenwalds gestohlen zu haben, dabei hatte ein Steinmetz der Dunkelgrunds ihn nur in Ahrenwalds Statue in einem Geheimfach versteckt, frei nach dem Familienmotto „Freiheit im Herzen“. Ein weiteres Dokument besagte die Schlüssel müssten 2 Dolche mit silbrigen Klingen sein. So nahm ich also den Stammbaum, machte einen Umweg zur gestürzten Statue, um den Ring zu bergen und kehrte zum „Kupferkrug“ zurück.
 
Dort warteten die anderen schon, Urla und Borax konnten mir stolz den ersten Dolch präsentieren. Wir kamen, gegen meinen lautstarken Protest überein, dass ich zusammen mit Tordak nun Alke Felsental aufsuchen sollte. Mir wird zwar bescheinigt ich sei süß und habe nun auch Beweise dabei, aber Menschen von etwas zu überzeugen ist etwas, das ich nicht unbedingt kann. Und Tordak, nun ich will es mal so formulieren: Diplomatie ist wahrhaftig nicht seine Stärke.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
 
Tagebuch 24. - 25. Schneemond 991 LZ (07.05.17)
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Wie würdet ihr reagieren, wenn eure Eltern euer tagebuch lesen würden
» Katja`s Liebeskummer und KS Tagebuch
» Mein Tagebuch und mein Regenbogen Einhorn
» MEIN TAGEBUCH - KONTAKTSPERRE
» Mein Tagebuch (Hat noch keinen richtigen Namen)

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
www.rauriker.de :: Rauriker Pen&Paper :: DSA-Gruppe 3 - Die Glücksritter-
Gehe zu: