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 Spuren im Schnee - Frostmond im Jahr 17

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Grimmar
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BeitragThema: Spuren im Schnee - Frostmond im Jahr 17   Do 5 Jan - 20:05

Langsam fiel der Schnee aus dem Himmel über dem Norden Hag Rauriks. Im Laufe des Tages wurden die weißen Flocken mehr und mehr und die Räder der Karren hinterließen mittlerweile ununterbrochene Spuren auf dem schneebedeckten Weg. Der Atem der Ochsen war dampfend in der Luft zu sehen und die Fuhrleute hatten ihre Mäntel enger um die Schultern gezogen. Aufgebrochen waren sie bei kaltem aber klaren Wetter vor etwa einer Woche in den südlichen Bergen des Landes. Schnell musste es gehen, denn die Seher Nantusveltas sahen Schnee auf Hag Raurik zukommen. Und noch zuvor sollte die Ladung der Karren an ihren Bestimmungsort. Schwer waren sie beladen und die stattlichen Ochsen die vor die vier Karren gespannt waren zogen unermüdlich und stur ihre Last. Noch bevor es zu schneien begonnen hatte schafften die Karren mitsamt der acht sie begleitenden Reiter eine Furt über den Lorsak zu queren. Doch umso weiter nördlich sie kamen, umso mehr nahm der Winter seinen angestammten Platz ein. Doch über den langsam stärker werdenden Schnee machte sich keiner der Gruppe Sorgen, sollte das Ziel der Reise doch bald erreicht sein.

Dann sprangen plötzlich aus dem Wald links und rechts der Gruppe fünf Gestalten auf den Weg. Sie hielten Speer und Schild und gespannte Bögen auf die Gruppe, sodass diese sofort die Zugtiere einbremste und der Track zum Stehen kann. Einzig die Reiter schickten sich an, näher auf die Wagen und die winterlich Vermummten zu zureiten.
Doch gleich sprang vom vordersten Kutschbock ein Mann in weißer Robe auf. Er ging auf die in braun und grün gekleideten Rauriker zu, die Felle über ihre Leiber geschmissen hatten. Einige trugen zudem Überwürfe aus ungefärbtem Leinen, zur Tarnung im heraufziehenden Schnee.
Mit festem Schritt stellte der Einzelne sich den Anhaltern gegenüber, seinen Speer fest neben sich gestellt und die Kapuze zurückschlagend. Fast unmerklich war die Geste, mit der er die Reiter zum Halten brachte.

Der älteste und wohl erfahrendste der Grünfang-Widukin trat vor, wohl ein Veteran der Spinnenkriege, und richtete das Wort an den dort Wartenden: „Wer seid ihr und was sucht ihr hier?“

„Ist das die rechte Art Besucher mit Geschenken...,“ die Widukin spannten sich bei diesen Worten merklich an - Überraschungen konnten mitunter auch List und Gefahr bedeuten.Doch nach den folgenden Worten nahm diese Haltung abprubt ein Ende.
„...und vorallem einen Tìlrun Nantusveltas zu begrüßen? Aber du hast gefragt, Widukin: Mein Name ist Arrald und ich komme vom Hof des Sturmhüters, geschickt um seinen Bruder von den Grünfängen aufzusuchen!“

Wie um dies zu unterstreichen kamm eine Böe auf, die die Äste des Nadelwaldes wild hin und her trieb und den Schnee zu Boden warf, wo er sowohl auf die umstehenden als auch die im Unterholz lauernden Widukin niederfiel.

„Und was bringt ihr da auf deinen Karren mit Arrald vom Hofe des Sturmhüters?“

„Die bereits erwähnten Geschenke. Komm, wenn du sie sehen willst, bevor du uns zu deinem Hagrik bringst!“

„Ich...“ begann der Veteran.

„Natürlich wirst du uns zu Ragin Grünfang bringen. Nicht du direkt, das werden drei deiner Mannen übernehmen, denn du hast den Auftrag an der Grenze zu pratoullieren. Eine unschöne Aufgabe bei dem Wetter, das uns droht.“

Wieder versuchte es der Widukin: „Aber wie...“

Und wieder schnitt ihm der Tìlrun das Wort ab: „Freund, es wird den Männern auf den Wagen und den Pferden kalt und es sammelt sich der Schnee auf den Geschenken. Können wir uns bitte etwas beeilen? Du willst die Ladungen sehen, dann komm mit.“ Ohne den Mann weiter anzublicken ging Aarald los zur Ladefläche des ersten Karrens und hob vorsichtig die lederne Plane darauf zur Seite.
Der Widukin sah sich neben dem Wagen stehen und unter die Plane schauen, war er Arrald doch einfach nachgegangen, sich immer noch darüber wundernd, woher der Mann seine Gedanken wusste, immer kurz, nachdem er sie gefasst hatte. Er grübelte noch ob er wohl einem Ovaten gegenüberstand, als er begriff was dort unter der Plane war.

„Zeigt mir den Nächsten Wagen.“ Hastig fügte er hinzu: „Bitte.“

„Wie ihr wünscht.“ Arrald lächelte ob der Ladung aus Wegursti, schlug die Plane wieder herab und ging mit dem Veteranen derselben an den anderen Wagen vorbei.
Staunend blickte der Widukin den Tìlrun an, als er alles gesehen hatte.

„Wie gesagt mein Freund, es wird nicht heller und meine Mannen friert es. Wärst du so gütig?“

Kurz konsterniert sammelte sich der Kämpe sofort, nickte und ging rufend zu seinen Mannen zurück. „Swidgar, Erkmar - zu mir. Und Juna hol dein Pferd, du reitest ihnen voraus. Los, wird’s bald!“
Eine Kriegerin mit Speer trabte auf einem schnaubenden Pferd aus dem Wald zur linken des Tracks und die anderen beiden Gerufenen gingen nach kurzen Worten zu zwei der Wagen und stiegen mit weggepackten Waffen zu den Lenkern auf den Kutschbock. Dann winkte der alte Veteran der Gruppe zu, dass sie sich in Bewegung setzen sollte.


Arrald stieg wieder auf den Bock des ersten Karren und blieb dort stehen, als sich dieser rumpelnd in Bewegung setzte. Er blickte den Wachführer der Grünfang-Patrouille freundlich an, hob seinen Speer zum Gruß und verabschiedete sich noch immer etwas amüsiert über die Wirkung, die er auf manche Menschen hatte. „Such für dich und deine Männer ein großes Feuer für die Nacht und warmen Met zum trinken. Diese Nacht wird kalt werden, kälter als normal. Und von dieser Seite mag Hag Grünfang heute keine Gefahr drohen. Die Götter sollen mit dir und deinen Männern sein, Grünfang, und Nantusvelta mache eure Herde heiß, euere Schilde stark und beschütze eure Heime!“


Kopfschüttelnd blickte der Krieger dem davon rollenden Track nach, als ein Grünfang mittleren Alters die Sehne an seinem Bogen prüfend auf ihn zu kam.


„Nun sprich schon, was war denn unter den Planen das dich so sprachlos gemacht hat?“


„Stahl. Stahl und Eisen von den Sturmhütern.“


„Ah, da werden sich unsere Schmiede aber freuen. Ich hörte es sei ein Geschenk?“


„Was?“ Nun musste er lachen. „Schmiede? Du verstehst nicht: Sturmhüter-Stahl, fertig geschmiedet. Ein Karren voller Werkzeug: Axtköpfe, Messer, Hämmer. Der andere war voll mit Beschlägen, Nieten, Nägeln, Bändern und dergleichen. Und auf den letzten beiden Wagen waren Speerspitzen und Kurzschwerter. Und Pfeilspitzen, jede Menge Pfeilspitzen...“. Er schüttelte den Kopf. „Los komm, wir sollten mehr Holz auf das Feuer unseres Lagers schichten - sehr viel mehr Holz!“

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