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 Tagebuch 18. Boron (Spieleabend vom 04.03.)

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Iring
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BeitragThema: Tagebuch 18. Boron (Spieleabend vom 04.03.)   Di 8 März - 22:55

Nach einem erfolgreichen Plündern fiel mir auf, dass Irinja sich besorgt über Tjure beugte, der wohl einen vergifteten Stich abbekommen hatte und dem es gar nicht gut ging. Aber da war er ja bei der „Perainegeweihten“ in besten Händen und sie brachte ihn soweit auf die Beine, dass wir ihn zurück in den Schmiedehammer bringen konnten, aber heute war wohl nicht der beste Tag des Thorwalers. Die Zeit die Irinja brauchte um den jungen Mann wieder auf die Beine zu bringen nutzte ich gewinnbringend, indem ich Grimgarosch bat, mit seiner großen Axt den Kopf eines der Banditen von seinem Körper zu separieren, denn es ist immer gut, jemanden zu haben, mit dem man sprechen kann, wenn man nicht mehr weiter weiß! Natürlich kam der Zwerg meiner kleinen Bitte nach, es gefällt ihm wohl Körper zu zerstückeln, ich muss aber anmerken dass dies am heutigen Tag die letzte Aktion des Zwerges war die annähernd rational oder vernunftgesteuert war, es war auch nicht der beste Tag des Zwerges.  Auf den Weg zurück ins Gasthaus fragte ich Irinja noch, ob sie denn eine Hexe sei, was diese vehement bestritt, ich wusste es natürlich besser, denn ich war ja mit Rowena und dem ganzen Hexenzirkel von Bornstein bestens bekannt, aber gut wenn sie nicht will, dann will sie nicht.
Im Gasthof angekommen wollte ich natürlich die Reise in den Limbus antreten um mit dem gefallenen Straßenräuber zu sprechen und auf einmal hatte unsere „Perainegeweihte“ doch die arkane Kraft um mich zu begleiten, wie überraschend! Die Befragung ergab wenig, nur das offenbar ein Diener des Namenlosen hinter dem ganzen steckte, aber es war zumindest der einzige Zauber der mir heute gelang, es war auch nicht mein bester Tag. Um es Zusammenzufassen: Niemand hatte heute einen guten Tag.
Zurück im Gastraum, wo wir unsere weiteren Schritte beraten wollten, wurde uns ein Schreiben von einem livrierten Diener überbracht, in dem uns Jasper Bagotin eine Belohnung versprach, wenn wir ihm die Statuette zurückbrächten. Da mir das Schriftstück aus Versehen ins Feuer fiel, kam es irgendwie zu einer Rauferei zwischen uns Freunden, die aber schnell von Xandresch mit einem Kübel Eiswasser beendet wurde. Auch er hatte ein Schreiben, von einem mysteriösen „Vulpes Obscuri“ der auch brennend an der Statuette interessiert war. Und das alles, obwohl wir das blöde Ding gar nicht mehr hatten.
Gut zunächst machten wir uns also zur Nordlandbank auf, um vom guten Jasper vielleicht einen Vorschuss oder Informationen zu erhalten, aber der Bankdirektor war nicht da, also auf zu seinem Zuhause.
Und von da an begann dann alles schief zu laufen, ein alter Hausdiener überreichte uns auf einem Silbertablett einen Wechsel der Nordlandbank, aber natürlich nur gegen den Austausch der Statuette. Unser gieriger Zwerg musste sich natürlich das Silbertablett schnappen und Rukus dem armen Mann eins auf die Nase geben, um an den ungleich wertvolleren Wechsel zu kommen. Von Panik erfüllt schlug uns der alte Domestik die Tür vor der Nase zu und rief nach der Garde. Und was tat Grimgarosch? Er begann allen Ernstes die massive Tür mit seiner gewaltigen Axt zu bearbeiten unter den Rufen, wir müssen ihn zum Schweigen bringen. Mittlerweile war der Alte im 1. Stock an einem Fenster erschienen, läutete mit einer Handglocke und rief weiter nach der Garde. Irinja entfernte sich leise, um nach heraneilenden Gardisten auszuspähen, während ich versuchte eine Zone der Stille zu erschaffen, was aber wie erwähnt nicht funktionierte, also zog ich meine Kapuze tiefer ins Gesicht und versuchte so unauffällig wie möglich zu sein.
Schließlich gab die Tür unter den Hieben des Zwerges nach und fiel krachen in den Empfangssaal des Hauses mitten in einen Pulk entsetzter Diener und Dienerinnen die kreischend auseinanderstoben. Grimgarosch eilte die Treppe nach oben, mit dem festen Vorsatz den armen Diener, der einen alten Kerzenleuchter zu seinem Schutz erhoben hatte, mit seiner Axt entzwei zu spalten. Aber just als er sein Vorhaben in die Tat umsetzten wollte, traf ein Stein den armen Mann und lies ihn zusammenbrechen, er kam von Sarina, die sich fröhlich damit beschäftigte die Fensterscheiben des Herrenhauses einzuschmeißen, warum sie das tat, ich weiß es nicht, wahrscheinlich war sie noch zu nüchtern, was bei ihr zu seltsamen Verhalten führt.
Auf alle Fälle konnten wir nun doch die schweren Tritte der Gardisten heraneilen hören, wurde ja auch Zeit, und es verhinderte zumindest ein grausiges Blutbad. Auf alle Fälle brachte das Grimgarosch soweit zur Besinnung, dass wir uns durch die Hintertür absetzten konnten. Um nicht aufzufallen trennten wir uns danach, wollten uns aber wenn es dunkel wird wieder im Schmiedehammer treffen.
Jetzt stellte sich mir natürlich die Frage: Wohin? Da die Halle des Lebens, die hiesige Magierakademie nicht weit war, beschloss ich diese aufzusuchen. Natürlich verweigerte man mir den Eintritt, verdammte Weißmagier und ihre Vorurteile! Ich legte also meine Empfehlungen vor, von Aldare VIII, der Sennenmeisterin des Nordens, na gut an einer absolut pazifistischen Schule ist ein Schreiben der obersten Rondrageweihten, wohl nicht die beste Empfehlung, und auch das von Jauvanna Dagoneff der Leiterin der Halle des Quecksilbers zu Festum, ne graue Schule, wird von Weißmagiern auch nicht akzeptiert, aber schlussendlich handelte es sich bei den beiden um Respektspersonen, die im Bornland hochangesehen waren und ich durfte zumindest die Bibliothek betreten. So verbrachte ich den Rest des Tages beim Studieren gelehrter Werke.
Als es Dunkel wurde kehrte ich zum Schmiedehammer zurück, dabei warf ich meine Kapuze zurück und wirkte so wie ein Gelehrter der des Abends nach Hause schlenderte, mein Gesicht hatte ja niemand gesehen. Im Wirtshaus angekommen, vermeinte ich zunächst, der erste zu sein, erkannte dann aber zwei meiner Freunde doch wieder, nämlich Irinja die mit ihren kurzen rot gefärbten Haaren kaum wiederzuerkennen war und Rukus, der sich eine neue Identität als Johann von Festenbach zugelegt hatte. Seine Rolle beinhaltete wohl, völlig Farbenblind zu sein, denn er erinnerte mich sehr an die Papageien meiner Heimat oder auch an den alten Kinderreim: „Grün und Blau is an Kasperl sei Frau, a bisserl gelber is da Kasperl selber! Er trug nämlich eine dottergelbe Hose, ein moosgrünes Hemd, darüber eine Weste aus Kaninchenfell und einen hellblauen Hut mit einer Rabenfeder, ich brauchte meine gesamte Selbstbeherrschung um nicht in lauthalses Gelächter auszubrechen, aber der kleine Gauner schien stolz auf seinen neuen Aufzug zu sein. Das Gelächter folgte dann aber von Sarina, die kurz nach mir den Schmiedehammer betrat, sie hatte sich ihres charakteristische Kopftuches entledigt, ich weiß nicht warum sie ihr wallendes schwarzes Haar immer versteckt, sie sähe wirklich zauberhaft aus, wenn sie dazu nicht eine viel zu große, verasselte und stinkende Küchenschürze tragen würde.
Als sie wieder etwas zu Atem gekommen war, erzählte sie uns, wieder prustend, dass sich unser glorreicher Zwerg, Held vieler Schlachten in einem alten stinkenden Klohaus versteckte, und auf jemand wartete der ihm seinen Kapuzenmantel bringen könnte. Damit war der Tag für mich wieder in Ordnung und ich beschloss den kleinen Kerl nicht mehr für seinen völlig ungerechtfertigten Angriff am Vormittag zu bestrafen.
Also machte sich Rukus, Verzeihung! Johann auf um den armen Wicht zu erlösen und beide kehrten bald darauf wieder zurück, dann erklärte uns Rukus, dass Xandresch unser Gepäck in Sicherheit gebracht hatte und uns auch zum mysteriösen „Vulpes Obscuri“ führen würde.
Nach einem schier endlosen Weg durchs nächtliche, verschneite Norburg erreichten wir einen Keller, wo uns neben Engrasch und Minka ein Mann mittleren Alters erwartete, ich hatte das Gefühl hier mit einem hochrangigen Dienen des Phex zu sprechen. Er erläuterte uns, dass viele reiche Kaufherren Norburgs im Moment dem Namenlosen verfallen würden und versprach uns, uns unbeschadet aus der Stadt zu bringen, wenn wir ihm helfen würden den Kult in Norburg zu zersprengen, auffliegen zu lassen oder zu vernichten. Uns blieb keine andere Wahl als ihm unsere Hilfe anzubieten.
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Raskell
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BeitragThema: Re: Tagebuch 18. Boron (Spieleabend vom 04.03.)   Sa 19 März - 21:21

wie immer  pig -cool!  cheers Very Happy rabbit Smile Wink
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BeitragThema: Re: Tagebuch 18. Boron (Spieleabend vom 04.03.)   Di 22 März - 13:55

Sehr unterhaltsam geschrieben...danke dafür!
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BeitragThema: Re: Tagebuch 18. Boron (Spieleabend vom 04.03.)   

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Tagebuch 18. Boron (Spieleabend vom 04.03.)
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