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 Kinnons Entdeckungen

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Rigani
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BeitragThema: Kinnons Entdeckungen   Mo 7 Sep - 8:58

Vorsichtig schob Kinnon die Türe zu dem verstaubten, vollgestopften Raum auf. Wenn sie ihn erwischten würden sie ihn töten, so viel stand fest.
Er war ein Spion, ein Spion aus Hag Blankard und nur hier weil er zu sonst nichts gut war. „Schön geboren“ oder auch „Blond geboren“ bedeutete sein Name. Bestimmt ein guter Name wenn man in einem der anderen Hags geboren wurde aber in Hag Blankard lachte man über ihn seiner tatsächlichen Schönheit wegen und weil er nie wirklich etwas zu stande gebracht hatte. Aber dieser Auftrag würde alles ändern, ihm würde bei seiner Rückkehr Ruhm und Ehre zu teil werden.
Er wurde vor einigen Mondumläufen zu den Natternbiss geschickt um dort als niederer Mundschenk der großen Signa zu dienen und so viele Informationen wie möglich über die Amazonen herauszufinden, egal welcher Art. Sie hatten ihn gerne aufgenommen, hatte er doch ein so ansehnliches Gesicht und andere Vorzüge und nun, da Signa tot war hat sich ihm endlich die Gelegenheit geboten in eines ihrer Archive einzudringen um dort mehr über sie zu erfahren – denn sie waren jedem Mann gegenüber sehr vorsichtig und plauderten nicht drauf los.

Gut, dass er einer der Wenigen in Hag Blankard war der lesen konnte. Umsichtig strich er durch die Regale und besah sich die Dokumente. Vorsichtig zog er eines heraus. „Die Kastration des Mannes zur Sicherung des Gehorsams“ stand in schwungvollen Lettern als Überschrift. Kinnon schluckte und legte das Dokument zurück ins Regal. Barbarinnen!
Das Nächste Dokument war überschrieben mit „Wie man Männer züchtigt ohne wirklichen Schaden anzurichten“. Anscheinend war er in der falschen Abteilung...er beschloss ein paar Regalreihen weiter zu gehen.
Es stellte sich heraus, dass alle Manuskripte mehr oder weniger das gleiche Thema behandelten, bis auf eine kleine Auswahl im hintersten Eck des doch recht großen Raumes.
Dort fand er sie. Alte Pergamentrollen, in welchem die Philosophie, das Verhalten und die Erziehung der Nantwigen festgehalten wurde um sie an weitere Generationen weiter zu geben.

Behutsam nahm er die erste der Rollen heraus, entrollte sie und las im schwachen Licht des enden Tages das durch das kleine Fenster in den Raum schien.

Die Nantwigen

Die Nantwigen sind ein stolzes Amazonenvolk das weithin gefürchtet und gleichzeitig geliebt wird. Dies beruht auf der Tatsache, dass sie die erbarmungslosesten und wildesten Kämpferinnen und gleichzeitig die fähigsten Heilerinnen zu Tage fördern. Ohne die Nantwigen wäre Hag Raurik schon lange untergegangen.

Kinnon schnaubte...ja klar...

Das Wichtigste im Leben der Nantwigen stellt jedoch nicht das Töten dar, wie es nach Außen hin wirkt, sondern die Familie. Sie sind ihrer Familie treu bis zum Tod und schützen sie mit ihrem Leben.
Innerhalb der Familie gibt es festgelegte Strukturen an die sich jeder hält. Das Familienoberhaupt ist die Familienälteste. Sie bestimmt was zu tun ist und alle unter ihr gehorchen. Männer gehören nicht zur Struktur. Sollte einer die Familie wechseln um weiteren Nachwuchs zu zeugen, wird deren Älteste über ihn bestimmen.

Alle 5 Jahre treffen sich alle Ältesten um aus ihren Reihen das neue Dorfoberhaupt zu bestimmen. Es ist ein großes Spektakel, bei dem jede Dorfangehörige anwesend sein muss um das Ergebnis selbst zu bezeugen. Männern ist der Zugang strickt verwehrt und sollte einer erwischt werden dabei zuzusehen soll er ein schmerzhaftes Ende finden.
Zunächst treten alle Ältesten aufeinander zu und verbeugen sich, um den anderen Respekt zu erweisen, dann →


Kinnon war sehr aufgeregt, von diesem Spektakel hatte er schon einiges gehört von den anderen Männern die aus den Dörfern um die Hauptstadt herum kamen. Niemand konnte ihm bisher sagen, was sich genau dabei abspielte aber nun würde er es erfahren!
Hastig legte er die zweite Pergamentrolle weg die er bisher gelesen hatte und suchte nach der Dritten. Und suchte....und suchte....sie waren beschriftet, er konnte die Zahlen gut lesen aber...1...2....4...5...6~
Er musste sich zusammenreißen um nicht vor Frustation einen Laut von sich zu geben. Die Rolle FEHLTE!
Es gab Gerüchte...Gerüchte darüber, dass diese Ältesten und erfahrensten Frauen des Dorfes in blutigen Wettstreiten um die Anführerschaft kämpften oder dass sie sich so lange betranken bis nur noch eine aufrecht stehen konnte. Es gab sogar Gerüchte darüber, dass bestimmte Männer doch daran teilhaben durften denen die Zungen raus geschnitten wurde und die Frau gewann die den Mann am längsten...stehen lassen konnte. Er würde es nie erfahren....

Mit einem lautlosen Seuftsen nahm er die vierte Pergamentrolle aus dem Regal.

Die Ausbildung:

Die Mädchen sollen schon von Geburt an lernen, dass es für sie nichts umsonst gibt. Wer etwas will muss es sich nehmen und dabei auch Gewalt anwenden wenn es sein muss. So werden sie zu rauflustigen Kleinkindern aufgezogen bis sie 6 Jahre alt sind. Wenn das Kind schnell wächst kann es auch schon mit 5 Jahren zur weiteren Ausbildung zugelassen werden.

Die Mädchen gehen dann auf eine Schule in welcher sie spielerisch in verschiedene Kampfdisziplinen eingeführt werden und dabei in den Umgang mit mindestens 5 Waffen eingelernt werden.
Der Unterricht beginnt mit Sonnenaufgang und endet wenn die Schulmeister es bestimmen. Das genaue Schulungsverfahren ist in gesonderten Pergamenten festgehalten, welche in den Schulen unter Verschluss gehalten werden.

Mit Vollendung des 10 Lebensjahres beginnt die eigentliche Ausbildung. Das Familienoberhaupt legt fest, welchen der folgenden 3 Wege das junge Mädchen einschlagen wird.

Kinnon stutzte...3? Aber sie hatten doch nur Krieger und Heiler? Eilig las er weiter.

Sie wird sich entscheiden, ob das Mädchen zur Kriegerin, zur Heilerin oder zur – der Außenwelt unbekannten – Giftmischerin Ausgebildet wird.

Kinnon erstarrte....GIFTMISCHERINNEN ?! Welch eine Entdeckung...diese Information würde sein Oberhaupt bestimmt gerne haben. Grinsend las er weiter.

Wer den Weg des Heilens oder des Giftmischens einschlägt wird selbstverständlich weiterhin Kampftraining beziehen, wenn auch nicht so intensiv wie das, das die Kriegerinnen durchlaufen. Sie werden sich für eine oder zwei Waffen entscheiden und sich darauf spezialisieren aber nicht mehr.

Die Ausbildung findet nicht im Heimatdorf statt sondern in speziellen, geheimen Dörfern in welchen keine Männer gestattet sind und deren Standorte geheim sind. Lediglich die Anführerin und eine handvoll Auserwählte wissen über die Standorte bescheid, welche sie mündlich weitergeben. Dieses Wissen soll niemals niedergeschrieben werden. Den Auszubildenden wird während der Fahrt zu den Dörfern die Augen verbunden.

Verdammt...diese Information wäre Gold wert gewesen....

Mit Vollendung des 18. Lebensjahres ist die Ausbildung zu Ende. Die Kriegerinnen und Heilerinnen kehren in ihre Dörfer und in den Schoß ihrer Familie zurück wo sie in einem kleinen Aufnahmeritual willkommen geheißen werden.

...kleines Aufnahmeritual...so nannten sie es also...Kinnon hatte es gesehen, es sogar erlebt. Es war eine Orgie, anders konnte man es nicht nennen. Da er nun wusste, dass die Frauen während ihrer Ausbildung keinen Mann zu sehen bekommen wusste er jetzt auch wieso.
Zuerst hatte er, ganz der brave Mundschenk, stets die Becher gefüllt die hochgehalten wurden. Das ging Stunden so....sie würfelten, sie soffen, sie speisten, gröhlten und sangen unflätige Lieder.
Und dann als der Mond seinen höchsten Stand erreicht hatte wurden sie reingeführt wie Lämmer auf eine Schlachtbank. Sie...die Männer des Dorfes. Glatt rasiert, die nackten Körper eingeölt, so dass sie im Schein der Lagerfeuer glänzten. Es war grauenhaft....die jungfräulichen Amazonen haben sich auf sie gestützt und sie stundenlang misshandelt. Er selbst wurde auch geschändet, jedoch hatte er das Glück, dass eine Amazone ihn in eine dunkle Ecke zerrte und als sie mit ihm fertig war liegen ließ wo er sich dann versteckte....Das Aufnahmeritual....schnell senkte er den Blick und las auf der nächsten Rolle weiter.

Die Giftmischerinnen unter ihnen kehren offiziell als Heilerinnen in die Dörfer zurück um ihren Status geheim zu halten. In der Giftmischerinnenausbildung lernen die Frauen genug über die Heilung um als eher durchschnittliche Heilerin durchzugehen. Sie haben meist von Beginn an eine Affinität zur Kochkunst welche ebenfalls in der Ausbildung gefördert wird, da dies in späteren Positionen sehr Hilfreich sein kann.

Kriegerinnen werden zunächst für kleine Wachdienste in und um das Dorf herum eingeteilt. Mit steigendem Alter und Erfahrung sollen sie dann größere Aufträge zugeteilt bekommen, damit sie an Erfahrung außerhalb gewinnen.

Den Nantwigen steht es frei zu sich zu entscheiden, ob sie im Dorf bleiben oder lieber ein Leben in einem Swajut führen wollen oder dergleichen. Manche führen ein wechselndes Leben zwischen Swajut und Dorf, andere entscheiden sich nur für eines von beiden. Nur eines ist Gewiss: Wenn die Familie sie ruft werden sie kommen.

Der Anführerin des Dorfes steht ein Vetorecht zu, für den Fall dass zu viele junge Frauen das Dorf verlassen wollen und es somit ungeschützt zurückbleiben würde. Es wird davon jedoch nur sehr selten Gebrauch gemacht.

Wer sich einem Swajut anschließen will wird in einem Abschiedsritual verabschiedet und ein Segen wird über sie gesprochen der sie auf ihrem Weg schützen soll. Dabei werden auch Geschenke überreicht. Zumeist sind es neue Waffen, seltene Kräuter oder dergleichen, aber auch Schmuckstücke sind nicht selten.


Hier waren die Aufzeichnungen über das generelle Aufwachsen der Nantwigen vorbei. Kinnon las nocheinmal den letzten Absatz. Abschiedsritual....er hatte noch keines erlebt aber bei dem Wort lief es ihm eiskalt den Rücken runter. Das Licht des Tages war so schwach geworden, dass er in den anderen Aufzeichnungen nicht weiterlesen konnte ohne durch eine Kerze Aufmerksamkeit zu erregen.
Er würde bald wieder hierher kommen um noch mehr herauszufinden aber jetzt musste er sich sehen lassen, sonst würden die Amazonen noch misstrauisch werden.
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Rigani
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BeitragThema: Re: Kinnons Entdeckungen   Fr 11 Sep - 17:31

Leise schloss Kinnon die Tür hinter sich. Es hatte fast zwei Wochen gedauert, aber endlich hatte sich ihm wieder die Gelegenheit geboten in das Archiv zu gelangen, und was noch besser war: Es war erst mittags und er würde noch lange Zeit Licht zum Lesen haben.

Mit zielstrebigen Schritten ging er nach hinten zu den Schriftrollen die er beim letzten Mal gelesen hatte und nahm eine weitere heraus.

Das Verhalten der Nantwigen nach Außen und was wir wirklich tun.

In diesen Schriften möchte ich festhalten, wie wir nach außen hin wirken, welche Vorteile uns das einbringt, die Ursachen für das Verhalten und wieso nichts gegen unterschiedliche Gerüchte getan wird.

Zunächst die wohl auffälligsten Eigenschaften:

Man sagt uns ein launisches Wesen nach, (Kinnon grunzte…man sagte es ihnen nicht nur nach…) was sehr wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass wir schon von der Wiege an dazu erzogen werden rauflustig zu sein. Der Vorteil dieser Wirkung ist, dass wir selten mit unsinnigen Anliegen behelligt werden, weil die anderen Angst vor unserem Zorn haben. Dies erspart uns Langeweile und wir können unsere Aufmerksamkeit wichtigen Angelegenheiten zuwenden. Man sollte nicht verbreiten, dass wir – im Normalfall – niemanden den Kopf abschlagen wenn man uns unnötig behelligt.
Denn eines sollte klar sein: Wir sind nicht blutrünstig, wir sprechen nur aus was wir denken und handeln so wie es uns nötig erscheint!


Unsere Art uns zu kleiden wird oftmals als sexistisch und/oder anziehend angesehen. Dies hat den Vorteil, dass ein Feind uns möglicherweise unterschätzt, denn auch wenn wir alle eine sehr harte Ausbildung durchlaufen glauben viele nicht daran, dass wir es mit ihnen aufnehmen können, da wir „nur“ Frauen sind. Tatsächlich ist unsere Kleidung lediglich praktisch: Durch die Sümpfe in der Nähe ist das Klima in Hag Nantwiga stets mild bis schwül warm und die freizügigen Schnitte erlauben uns zudem optimale Bewegungsfreiheit und Schnelligkeit im Nahkampf.

Wir frönen dem Alkohol! Der Feind mag denken, dass wir im betrunkenen Zustand leicht zu besiegen sind und wird versuchen uns abzufüllen. Gut, dass sie nicht wissen (und das darf niemals ein Außenstehender erfahren!) dass wir in der Ausbildung spezielles „Betrunkenheitskampftraining“ haben und somit betrunken wie nüchtern gleichgut Kämpfen können.
Wir trinken jedoch nicht alles. Bevorzugt sind Blubberwasser und süße Liköre, herbe Getränke oder gar Bier sind nicht gerne gesehen. Denn: Medizin ist herb und vermittelt Krankheit, Süße vermittelt Leben und Freude!

Ja…Leben und Freude hatten sie allerdings beim Trinken…das hatte er schon oft miterlebt als Mundschenk. Dass sie betrunken kämpfen konnten glaube er aufs Wort…das glaubte jeder der auch nur eine Woche in einem ihrer Dörfer verbracht hatte.

Es wird behauptet, dass wir Süchtig nach Schmuck sind und dieses Gerücht unterstützen wir wo wir nur können. Tatsächlich lieben wir Schmuck, doch der eigentliche Grund für das Horten der Kostbarkeiten ist, dass wir in der Not die Kriegskassen der Dörfer gut gefüllt haben. Würden wir Gold, Silber und Kupfer horten würde das auffallen - aber dass jede Einwohnerin eines Dorfes ein kleines Vermögen in Schmuck angelegt hat interessiert keinen.
Es wird noch betont, dass funkelnder, glänzender Schmuck uns nicht von unseren Aufgaben ablenkt! (..ablenken sollte)


Das erstaunte Kinnon…sie horteten Schmuck um unauffällig ihre Kriegskassen gefüllt zu halten? Das musste auf jeden Fall weitergeben!

Der Außenwelt ist bekannt, dass es bei uns Schlammkämpfe gibt, jedoch denken die Narren, dass wir damit banale Streitigkeiten klären und ergötzen sich dabei uns zuzusehen. Sie sollten nicht erfahren, dass wir damit unsere Rangordnung innerhalb der Dörfer und Swajute klären. Wer die Meisten Kämpfe gewonnen hat, hat den höchsten Rang und gibt beispielsweise die Befehle der Ältesten an die Kriegerinnen weiter und sorgt für deren Ausführung.

Es stimmt, dass statistisch gesehen mehr Mädchen geboren werden als Knaben, der Grund hierfür ist jedoch nicht bekannt.


Kommen wir nun nach dieser Überleitung zu den Nantwiganern, unseren Brüdern und Gefährten.


Nun las Kinnon wieder sehr aufmerksam…Brüder und Gefährten? Nie im Leben…Sklaven und Handlanger meinten sie wohl!

Es ist wirklich nur ein Gerücht, dass männliche Kinder bei der Geburt von der Mutter mit der Nabelschnur erdrosselt werden, jedoch ein recht nützliches, weshalb absolut nichts dagegen unternommen wurde. Frauen die in Swajuts kämpfen werden sogar ermutigt darüber Andeutungen fallen zu lassen. Wir brauchen dieses Gerücht, da wie bereits beschrieben weniger Knaben geboren werden und um nicht früher oder später schlechte Gene durch Inzest in die Dörfer zu bekommen brauchen wir Zulauf von den anderen Hags. Gäbe es das Gerücht nicht wäre es bestimmt schwerer an gutes Fortpflanzungsmaterial zu gelangen!

Nantwiganer werden von Kleinauf zu Gehorsam und Unterwürfigkeit erzogen (die genauen Methoden hierfür sind in gesonderten Schriften festgehalten). Ihnen wird eingeredet, dass sie wichtige Positionen im Dorf einnehmen indem sie es sauber und Ordentlich halten.
Bestimmten Männern wird sogar gestattet das Dorf zu verlassen um Waren zu transportieren und dergleichen.


Im Alter von 16 Jahren werden sie begutachtet, ob sie gute Gene haben und sich zur Fortpflanzung eignen (Stattliches Aussehen und Mindestens 1,80 Meter Körpergröße mit der Tendenz noch zu wachsen – andere Größen werden offiziell nicht begutachtet).

Kinnon schnaubte…ja klar…als ob bei diesen Weibern nur Körpergröße zählen würde.

Sollte dies der Fall sein können sie der Gefährte einer Nantwiga werden und ein glückliches Leben als Hausmann führen.
Eignen sie sich nicht zur Fortpflanzung werden sie Kastriert (siehe Schriftrolle „Kastration des Mannes zur Sicherung des Gehorsams“), da man nicht will dass sich schlechte Gene verbreiten. Das soll jedoch nicht heißen, dass sie nicht zum Vergnügen benutzt werden können.

Ja….DIE Schriftrolle hatte Kinnon als erstes aus dem Regal gezogen, er erinnerte sich gut daran…und an die sehr realistischen Bilder dabei…

Solch Kastrierte Männer stellen sich oft selbst zur Leibeigenschaft zur Verfügung. Diese Leibeigenen werden umgangssprachlich „Lust-Sklaven“ genannt, dieser Begriff stammt jedoch nicht von den Nantwigen, sondern von eifersüchtigen Blankardern. Wir haben ihn jedoch übernommen, da er uns gefällt.
Denn es ist keine Sklaverei, wenn sich jemand freiwillig unterwirft und darum bettelt, jemanden Herrin nennen zu dürfen. Es wird ein legitimer Vertrag aufgesetzt, in welchem sich der Mann für festgesetzte 5 Jahre zur Leibeigenschaft verpflichtet, diese Verträge sind ebenfalls auf gesonderten Schriftrollen festgehalten. Sollten beide Parteien mit der Zusammenarbeit zufrieden sein, kann er auch verlängert werden. Die Nantwiga kann den Vertrag jederzeit kündigen wenn sie mit den Diensten des Mannes nicht zufrieden ist. Der Nantwiganer kann den Vertrag unter speziellen Umständen die er vor den Ältesten Vortragen muss auch beenden. (Er muss beweisen, dass seine Herrin übermäßig harte Strafen ausspricht
[lächerlich, sowas gibt es nicht] oder dass er vernachlässigt wird [welche Nantwiga lässt einen guten Leibeigenen schon hungern?])



Abschließend ist zu sagen, dass natürlich Ausnahmen die Regel bilden und dass vor allem im Vergleich der 3 Clans leichte Unterschiede auftauchen können, dies hier sind Gewohnheiten der Natternbiss, wie ich sie selbst erlebe und festhalten konnte.

Behutsam rollte Kinnon die Rolle zusammen, wirklich interessant…einiges davon ist bestimmt verharmlost worden aber er hat einige Erkenntnisse gewonnen, die ihm beim Aufstieg in seinem Clan helfen werden, da war er sich sicher.
Er griff nach der nächsten Rolle und konnte es kaum fassen! Es war die dritte Schriftrolle, die er vor 2 Wochen nicht gefunden hatte, sie wurde falsch abgelegt und ist dann nach hinten gerutscht.
Hastig entrollte er die Rolle fing an sie zu-
Kinnon wurde schwarz vor Augen und er fiel in sich zusammen. Hinter ihm stand eine hochgewachsene Frau mit schwarzem Haar, welches streng nach hinten geflochten war. Ihre blauen Augen waren genauso eiskalt wie das Lächeln das sich um ihre Mundwinkel zeigte. 
Der kleine Schnüffler….Celest rümpfte die Nase. Sie hatte die kleine Blankardratte noch nie leiden können und hatte deshalb stets ein Auge auf ihn. Nachdem er vor zwei Wochen für ein paar Stunden spurlos verschwunden war hatte sie noch besser aufgepasst und nun erwische sie ihn beim schnüffeln in den Archiven...
Er würde keinen angenehmen Tod haben…und die Geheimnisse ihres Clans würden sicher verwahrt bleiben und nicht an die Außenwelt gelangen…
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BeitragThema: Re: Kinnons Entdeckungen   So 13 Sep - 11:18

epische Ausführung! Respekt cheers
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