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 HAG HALVOR, Midsommermond im Jahr 15

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Raskell
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BeitragThema: HAG HALVOR, Midsommermond im Jahr 15   Mo 22 Jun - 19:55

Hag ADLERSTOLZ


--> Wendoolüberfälle:
Jüngsten Berichten nach gab es an der Westgrenze des Reichs von Hagrik Arvid Adlerstolz vermehrt Überfälle von marodierenden Wendools; dies erscheitn eher ungewöhnlich, zumal die Bärenanbeter doch ansonsten eher des Winters, wenn in den Bergen Nahrung knapp wird, Raubzüge in das Stammesland unternehmen. Vier Höfe und gar ein Grenzposten wurden von den Wendoolen überfallen und geschliffen, an die 30 Rauriker gingen zu ihren Ahnen.


Hag STURMHÜTER

--> Putschversuch:
Von einem aufschwehlenden internen Machtkampf erzählen Reisende aus Hag Sturmwacht: Ekwin Aarenklinge, Cousin zweiten Grades von  Markward Sturmhüter, hat eben dessen Position als Ersten Guiskard öffentlich in Frage gestellt. Ekwin kritisierte die "offenherzige Politik" seines Vetters und zweifelte an dessen Führungsqualitäten. Insbesondere Markwards Fürsprechen betreffend die Helskava prangte Aarenklinge an.  Er selbst wolle die Sippe mit harter Hand auf den alten Weg und damit zu alter Stärke führen. Glaubt man den Gerüchten, hat Ekwin bislang rund 1/5 der Sippe hinter sich stehen.


 Hag GRAUSCHWINGE

--> Der Hopfen blüht!

Erfreuliches indes hört man aus den Landen des Ersten Guiskard der Grauschwingen: Der Hopfen gedeiht heuer auf Gerwins Feldern besonders gut und verspricht eine reiche und qualitativ gute Ernte - die Brauer rechnen bereits jetzt mit einem Drittel mehr Bier als noch bei der Vorjahresproduktion. Es dürfte also reichlich Überschuss für den Handel gebraut werden können.


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Grimmar
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BeitragThema: Re: HAG HALVOR, Midsommermond im Jahr 15   Mi 24 Jun - 19:42

Hag Sturmhüter - Putschversuch - Antwort

Zufrieden mit den vergangenen Tagen stand Markward an dem großen steinernen Fenster seiner Halle in Wegursti, aus der er einen weiten Blick über die Länderein der Sturmhüter in nördlicher Richtung hatte. Die endlich wieder anwesende, warme Abendsonne beschien sein Gesicht und auf den Winden zog ein Adler durch Nantusveltas Blau seine Bahnen.

Die Stämme die er von Ragin Grünfang aus den Wäldern der Widukin bestellt hatte waren pünktlichst eingetroffen und übertrafen seine Vorstellungen was Qualität, Güte und Größe anbelangte, um Einiges. Tja, wenn man Ragin erzählte, was man mit dem Holz vorhabe, dann bekommt man auch das Richtige, dachte er bei sich, als er es sich zusammen mit seinen Baumeistern und den Minen-Vorarbeitern besah. Die Stämme waren unterwegs in die Berge wo Wege von Geröll und Muränen freigeräumt waren, um diese zu stützen und wieder zu befestigen. Das verbliebene Holz sollte gute Dienste als Stützbalken in den Minenschächten leisten.

Auch andere Wagenladungen hatte er in den letzten Tagen aus Wegursti aufbrechen sehen - solche mit Waren, die der Absegnung und Begutachtung durch den ersten Guiskard bedurften. Zufrieden war er mit der Arbeit seiner Schmiede, hatten sie doch in kurzer Zeit so viel von hoher Qualität hergestellt, dass es mehr war, als die Lieferung bedurfte. Er zahlte einen Teil der Einnahmen und Waren an sie aus, die er für den Handel erhalten hatte, und ließ das zuviel Produzierte und die restlichen Münzen in die Lagerhäuser Wegurstis bringen.

Nun, es hätte ein guter Tag sein können - hätte, wären da nicht die dunklen Anzeichen von Unzufriedenheit gewesen, die zu ihm herauf drangen. Er hatte Kunde gehört von so manchen Hedmans und von seinen Kriegern. Unten im Hag, wie man auf Wegursti zu sagen pflegte, regte sich etwas. Und der Anführer dieses Etwas war Ekwin.
Markward kannte seinen Cousin zweiten Grades von früher, wenn er mit seinen Eltern nach Wegursti kam, um seinen Vater um einen Gefallen, um Geld oder sonst etwas anzuschnorren - und Markward konnte den Jungen damals schon nicht leiden. Und wie es sich zeigte, beruhte dies auf Gegenseitigkeit.
Seine Stimme war noch immer leich näselnd, das Gesicht pockenvernarbt, doch trug er seine Nase heute viel höher, als noch vor 10 Jahren, als Markward ihn zum letzten Mal sah. Jedenfalls wollte er nach dem Thron greifen, auf den Markward seinen Vater beerbt hatte. Ja, das sah ihm ähnlich.
Gut, Markward hatte mit seiner Rede beim letzten Thing der Twalibi natürlich Holz für ein solches Feuer geliefert - nicht jeder war mit seiner offenen Haltung die Helskava betreffend zufrieden. Und nur wenige verstanden seine Beweggründe, warum er dieses Götterurteil so rigoroß annahm, wo doch andere Urteile dieser Art kritischer ausgelegt wurden. Doch war dies geschehen und Ekwin hatte sich das zunutze gemacht - ein wohlüberlegter Zug, musste Markward zugeben. Doch zu diesem Spiel gehörten zwei Spieler und so fiel Markward nach einigem Überlegen unter großem Ärger eine Lösung ein und rief seinen Leibscribor zu sich.

Er ließ einen öffentlichen Brief für alle größeren Weiler und Dörfer in Hag Sturmhüter aufsetzen, an Ekwin adressiert. Und die Passage, die ihn jetzt noch immer lächeln ließ, ging ihm durch den Kopf:
"...Ich habe deine Kunde vernommen Ekwin und ich respektiere sie. Es ist dein gutes Recht anderer Meinung zu sein als dein erster Guiskard, denn ist seit jeher das Recht eines jeden in Hag Sturmhüter. Doch wenn du mich und meine Stellung anzweifelst, dann tue es nicht, wie die Höflinge und Schranzen aus fremden Ländern, jene die nicht unter Rauros und Natusveltas Segen leben. Tue es, wie es uns der alte Weg der Sturmhüter vorgibt - äußere dich auf einem Thing, fordere meinen Platz einzunehmen und sieh, wer aus der Sippe hinter dir steht! Dies ist seit Vorväter Gedenken der Weg der Sturmhüter - hart wie der Fels und direkt wie der Blitz - so und nicht anders!

Und da du keinen Thing hast ausrufen lassen, so tue ich dies: Zum Ende des Heumondes sei Thing der Sturmhüter in Wegursti. Ein jeder Hedman und ein jedes Oberhaupt der Familien und der Minen, jeder Guiskard und jeder Priester der Nantusvelta, zudem ein jeder Sturmhüter unter Waffen, der einen Swajut oder eine berufene Einheit führt soll kommen oder einen ehrenhaften Stellvertreter entsenden. Ein jeder soll eine Stimme haben, so wie es bei den Urvätern war.
Ein jeder Streit und ein jeder Hader, jede Frage und jedes Ansinnen soll Gehör finden und darüber bestimmt werden. Meine Ansinnen soll laut:
Soll Ekwin Aarenklinge, Sohn des Gisbert und Cousin des Ersten Sturmhüters, neuer erster Guiskard von Hag Sturmhüter werden?...
"

Versonnen lächelnd blickte Markward hinaus auf das Land seiner Sippe, seiner Väter - sein Land. Den alten Weg befolgen, das konnte er. Denn was die Traditionen der Sturmhüter anbelangte, so kannte er sich als erster Guiskard, der von Kindertagen darauf vorbereitet wurde, aus. Es stand schon immer jedem Sturmhüter frei sich vom Thing in Wegursti zum ersten Guiskard wählen zu lassen - und man selbst und alle Erstgeborenen hatten diesen Titel inne, bis ein neuer Herausforderer kam.
Markward kannte sein Volk - und den Großteil wusste er hinter sich. Genug um seinen Stand zu festigen für dieses Jahr. Nächstes Jahr, müsse man wieder sehen.

Der Adler stieß aus den Lüften herab und erlegte seine Beute mit einem harten Schlag, bevor er mit ihr in seines Fanges Wehren wieder hinauf in den Himmel flog.
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Iring
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BeitragThema: Re: HAG HALVOR, Midsommermond im Jahr 15   Do 25 Jun - 0:05

Hag Adlerstolz - Wendoolüberfälle

Arvid Adlerstolz stand grübelnd von seinem Thron auf und wanderte im Gedanken versunken zum Fenster hinüber. Gerade hatte er von einem Boten die Nachricht über die Wendoolüberfälle an der Ostgrenze erhalten. Wie konnte es sein, dass diese Bärenmenschen so kurz nach den verherrenden Niederlagen, die sie erhalten hatten, schon wieder dreist ihre Köpfe aus ihren Löchern streckten.

Versonnen lies er den Blick über das schöne, weite Land streifen über das er herrschte und erst ein "Mein Gusicard!" lies ihn zurück in die Wirklichkeit kommen. "Ah, Aarenbard! wie gut, dass ihr hier seid. Wie machen sich den unsere Jungkrieger, sind sie bereit für eine Feuertaufe." "Sie machen sich gut, mein Herr, ihre Arme sind stark, ihre Schläge fallen fest und hart und ihre Pfeile treffen ihr Ziel. Sie brennen darauf ihren Mut endlich im Kampf beweisen zu können." "Das freut mich zu hören, dann such dir zwanzig Bogenschützen und zwanzig Speerträger aus, und nimm dir noch vier meiner Waräger. Das dürfte genügen um das Wendoolgeschmeiss an der Ostgrenze zu vernichten! Ich erwarte, dass ihr spätestens morgen bei Sonnenaufgang aufbrecht!" Mit einem "Sehr wohl, mein Gusicard!" machte der ergraute Recke sich auf, um die Reisevorbereitungen zu treffen, während ihm Arvid gedankenverloren nachstarrte, sicher, dass der alte Veteran auch diesmal seine Aufgabe erfüllen würde.

Aber da fiel ihm noch etwas ein, seit kurzem war ein junger, ehrgeiziger Nantusuelta-Priester am Hof. Wie war doch gleich sein Name, Cathbad. Es war an der Zeit dem jungen Seher eine Aufgabe zu geben. Vielleicht konnte er mit seinen Gaben herausfinden, ob hinter den Überfällen nicht noch mehr steckte.
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Hrothgar
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BeitragThema: Eine gute Ernte.....   Mo 6 Jul - 22:05

Gerwin wanderte durch die Auen und Felder von Hag Grauschwinge.
Im Frühjahr sah er die kahlen Pfahlfelder, mit Seilen verwebt, fast wie ein Wald aus Spießen, welche sich wie die Stacheln eines riesigen Igels gen Himmel streckten.
 
Zu seinen Füßen ragten damals Schösslinge aus dem Boden, so viele an der Zahl, zu zählen vermochte sie man nicht.
Doch dem Bauern obliegt es zu entscheiden, welche der vielen Triebe zu einer Pflanze heranreifen dürfen, und welche zu Gunsten des Ertrages fallen müssen.
 
Dieses Wissen wird in Hag Grauschwinge schon seit Ewigkeiten weitergegeben, vom Vater zum Sohn.
 
Und so bleiben für jeden Pfahl genau drei Triebe, die die spitze hochranken dürfen und von Regen und Sonne genährt, den Hopfen für die Bierproduktion in Hag Grauschwinge liefern, für die wir in ganz Hag Raurik und darüber hinaus bekannt sind.
 
Gerwin schritt durch eine seiner Hopfenplantagen. Und Regbert, sein Braumeister an seiner Seite. Kritisch prüften sie die Dolden, die wie Trauben an den Ranken hingen.
 
„Oh mein Guiscard, eine gute Ernte.“ sagte Regbert. „Ja – in der Tat.“ Entgegnete Gerwin.
 
So wird dies wohl eines der fetten Jahre werden. Doch so ein reicher Segen der Götter soll nicht nur dem Wohle meines Beutels dienen. Sollte die Produktion so ausfallen, wie ich mir es erhoffe, so werde ich mit einem Teil des Ertrages die Truppen an den Grenzen unterstützen. Das wird die Moral der Truppen heben.
 
Gerwin roch noch einmal an einer Hopfendolde und sog den Duft tief in sich hinein, dann gingen sie weiter…
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Grimmar
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BeitragThema: Re: HAG HALVOR, Midsommermond im Jahr 15   Mi 9 Sep - 22:47

Hag Sturmhüter - Nach dem Thing

Es wäre wohl verwunderlich gewesen, wenn das Thing der Sturmhüter anders ausgegangen wäre, als es ist. Von den 117 anwesenden Priestern, Gunriks und Hedmanen - denn fast alle waren gekommen - stimmten nur 23 gegen Markward als ersten Guiskard. Schließlich hatten seine Vorväter und er das Land ausgebaut und das Handwerk der Bergleute und Schmiede war zu nie dagewesener Größe gewachsen. Und wie sagte Markwards Großvater stets: „Wenn das Volk volle Bäuche und genug Tagwerk zum vollbringen hat, so hat es keine Zeit sich über den Götterwillen oder Politik zu sorgen.“
Ja, dies waren wahre Worte.

Dennoch gab es eine Überraschung, mit der niemand gerechnet hatte. Ekwin Aarenklinge wurde nach der Abstimmung über den ersten Guiskard mit lauter Stimme zu Markward gerufen. Er trug stolz seinen Schild aus den Landen der Widukin auf den Rücken geschnallt, den er vor kurzem als Geschenk erhielt. Die Versammlung senkte die Stimmen und das allgegenwärtige Gemurmel verstummte - nur noch das Rauschen des Windes und das Knacken des Feuers war zu hören.
Und dann ließ Markward Sturmhüter hören, dass er und sein Anverwandter lange im Geheimen gesprochen haben, dass er nun verstünde, was Ekwin zu seinem Entschluss gebracht habe und dass es notwendig war. Einige der Anwesenden betrachteten die auf dem Schwert ruhende Hand des obersten Sturmhüters mit Sorge.

Doch dann kamen die Worte, mit denen niemand gerechnet hatte: „Und deshalb berufe ich dich Ekwin, der du das Blut in meinen Adern auch in den deinen trägst, zu meinem Berater. Du sollst ein Redinga meiner sein, an meinem Hofe Weilen und mich mit deinem Wissen und deinen Taten unterstützen - auf dass es der Sippe zu Ehre und Wohlstand gereiche!“
Es dauerte kurz bis der Bann der Stille gebrochen war. Zunächst verhalten, doch dann ausufernd laut erschollen Jubel und Handgeklapper, „Sturmhüter Segu“-Rufe und immer wieder die Namen Markward und Ekwin.

Tage danach gingen freilich die Gerüchte um, denn Männer sind in der Politik nichts anderes als Waschweiber am Brunnen. Die einen sagten, es sei nur eine Frage der Zeit, bis Ekwin wohl einen Unfall erleite. Die anderen sagten, Markward habe eine Vision der Götter erhalten und deshalb so gehandelt.
Und dann gab es die, die der Familie Markwards nahe standen und einen anderen Ausspruch seines Großvaters zitierten: „Halte deine Freunde nahe, doch deine Feinde noch näher.“

Wer Recht behalten sollte, das müsse die Zeit zeigen...

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