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 Tagebuch 30. Praios - 12. Rondra (Spieleabend vom 3.4.)

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Iring
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BeitragThema: Tagebuch 30. Praios - 12. Rondra (Spieleabend vom 3.4.)   Mo 6 Apr - 22:00

Was folgte war eine große spontane Feier, bei der es Serena sogar gelang Teleria etwas Alkohol unterzujubeln.
 
30. Praios 16 Hal – Feynhaag
Am nächsten Tag in der Früh, oder wohl erst gegen Mittag wurden wir auf der Burg erwartet. Elend und mit einem dröhnenden Hämmern in den Köpfen machten wir uns auf zur Festung, wo uns der Orden der Schwarzen Ritter schon erwartete. In der kargen Festhalle hingen nun schon wieder die alten Banner. Wie gewohnt sagten die Ritter kein Wort, aber ein graugekleideter Akolyth dankte uns in ihrem Namen. Danach wurden uns uralte Silberringe mit einem gefassten Obsidian überreicht, Pfänder die uns einmal in großer Gefahr der Hilfe der Ritter versichern sollten. Zudem wurde uns ein Schreiben, ein Bericht über das Geschehene, das wir Aldare VIII Donnerhall von Donnerbach, Meisterin des Bundes der Senne des Nordens und Vorsteherin des Rondratempels zu Donnerbachüberbringen sollten, überreicht. Das wars dann mit einem gemütlichen Ausruhen in diesem Tal und vielleicht einem Durchstöbern der Aufzeichnungen Kartum al Syrods und den uralten Dokumenten des Ordens der Schwarzen Ritter. Denn wir sollten schon am übernächsten Tag aufbrechen.
Danach schloss sich noch ein Festmahl an, bei dem es wesentlich gesitteter zuging als am Vorabend.
 
1. Rondra 16 Hal – Feynhaag
Der Tag verging mit Reisevorbereitungen
 
2. Rondra 16 Hal – Wildnis
Die Wanderung durch das Vorgebirge und die Hügellandschaft um Donnerbach gestaltete sich anstrengend aber ereignislos.
 
3. Rondra 16 Hal – Donnerbach
Gegen Abend, nach einem weiteren ereignislosen Reisetag, erreichten wir Donnerbach. Während Serena nur bis zur ersten Schenke kam, „Zum lecken Krug“, wenn ich mich richtig entsinne, quartierte ich mich standesgemäß im Hotel „Donnerfall“ ein, genauso wie Teleria. Rukus war es zu teuer und ersuchte sich eine andere Unterkunft. Der Portier empfahl der Elfe, die auf der Suche nach elfischer Gesellschaft war, die Schenke „Liebliche Melodei“.
Nach einem ausgiebigen und gemütlichen Abendessen, machte ich mich auch auf den Weg dorthin. Als ich dort angekommen war, war anscheinend gerade eine Schlägerei vorbei, der Wirt und die Kellnerinnen waren gerade am Aufräumen. Rukus stand am Tresen und unterhielt sich mit einem kräftigen Zwerg. Teleria lauschte andächtig dem irgendwie beruhigenden Flötenspiel eines Elfen. Rukus hatte noch einen Aushang an sich genommen, der zwei Söldner, ein Einhorn und Gold zeigte, da der Arme immer noch nicht lesen konnte, gab er ihn mir. Ich werde hier den genauen Wortlaut wiedergeben: „Gesucht werden mutige Abenteurer für das Aufspüren eines Einhorns!!! Reisewilligkeit wird vorausgesetzt. Jungfräuliche Recken bevorzugt! Bei Interesse meldet Euch bei Haggard Regis. (siehe Wegbeschreibung)“.
Das hörte sich doch interessant an, bloß das mit der Jungfräulichkeit könnte ein Problem werden. Aber da kam der Zwerg wieder ins Spiel, sein Name war Grimbadosch Feuerbart oder so ähnlich. Weiter passierte an diesem Abend nichts mehr, und so begab ich mich zu meinem gemütlichen, komfortablen Bett.
 
4. Rondra 16 Hal – Donnerbach
In der Früh war Teleria nicht zu finden, aber ich stöberte Rukus und den Zwerg auf. Gemeinsam betraten wir den „Lecken Krug“, um wenigstens Serena wieder einzusammeln. Doch die verkaterte Seefahrerin erklärte uns, dass sie nun die Schnauze voll habe, von diesem Rumgelatsche auf festem Land, und sie würde nun mit ihren neuen Freunden ans Meer zurückkehren. Abrupt wandte sie sich von uns ab. Nun gut, dann mussten wir sie also ziehen lassen.
So machten wir uns also nur zu dritt auf, um bei Haggard Regis nachzufragen, was er denn nun anzubieten hatte. Unterwegs ging mir der Zwerg immer mehr auf die Nerven, und als uns der Alchemist in sein Haus gebeten hatte, brachte er das Fass zum überlaufen. Ich ließ meine astralen Kräfte spielen und entfachte mit einem IGNIFAXIUS ein kleines Feuer unter seinem Hintern. Das brachte ihn dann ein wenig zurück auf den Boden, allerdings bekam der Alchemist fast einen Herzinfarkt, als das Feuer in seinem Labor aufflackerte und faselte etwas von Brandgefahr. Als ob ich nicht wüsste was ich tue!
Nachdem das nun alles geklärt war, konnte uns Haggard endlich erklären, was er denn nun von uns wollte. Das war vor allem Einhornhaar, wofür er pro Haar ganze 2 Dukaten zahlen wollte, aber zusätzlich gab er uns noch eine ganze Liste alchemischer Zutaten, die er gerade gebrauchen könnte: Alraunenwurzeln, Blut vom Steppentiger, Gulmondblätter, Donnerkeile, Ikanaria-Schmetterlingsraupen, Shurinknollen und Thonnys. Desweiteren gab er uns den Tipp, dass in der Grünen Ebene des öfteren Einhörner gesehen werden konnten. Damit war die Unterredung beendet. Rukus und Grimgarosch wollten nun zum Schmied, also blieb es an mir hängen, den Brief des Ordensmeisters im Rondratempel abzuliefern. Ein bisschen mulmig war mir schon, aber es war ja weder ein Boron- noch ein Praiostempel. Ich hoffte Rondra würde meine Profession nicht so eng sehen, und schließlich hatten wir ihr ja einen Dienst erwiesen, und hatten die Schwarzen Ritter nicht auch Schwarze Magie benutzt, ich denke da an den wütenden belebten Schatten.
Ich stand nun also auf dem Sims, dem Zugang zum Höhlentempel hinter dem Wasserfall. Die Gischt durchnässte meine Kleidung und tropfte mir von den Augenbrauen. Ein Rondrageweihter wies mich darauf hin, dass aufgrund des morgigen Tags des Schwurs, einem der höchsten Feiertage im Jahreslauf der Rondrakirche, keine Audienzen mehr stattfänden, erst übermorgen wäre man bereit uns zu empfangen. Also übergab ich nur die Botschaft und machte mich unverrichteter Dinge wieder auf den Weg zurück zur Stadt, die mittlerweile über und über mit rotweißen Bannern geschmückt war. Zurück in Donnerbach traf ich wieder auf Rukus und Grimgarosch, der sich augenscheinlich beim hiesigen Schmid Arm- und Beinschienen bestellt hatte und so über die Verzögerung sogar sehr froh war. Auch Teleria war endlich wieder aufgetaucht, so wie es aussaht hatte sie einen neuen Bogen gekauft, aber auch anscheinend ihren kostbaren Wolfspelz verloren. Elfen! Der restliche Tag verlief ereignislos.
 
5. Rondra 16 Hal – Donnerbach
Der Tag des Schwurs, offenbar ein großer Feiertag hier in Donnerbach. Banner flatterten im Wind, die Menschen trugen ihre Festtagskleidung, Kinder in Bettlaken gekleidet hieben mit Holzschwertern aufeinander ein. Jeder war in Feierlaune. Der Lärm war so groß, dass ich mich nicht in meine Bücher vertiefen konnte. So beschloss ich, mich unter das Volk zu mischen und mich von der Stimmung mittragen zu lassen. Gegen Abend kam dann die lange Prozession den langen Weg vom Tempel herab. Zehn neue Knappen wurden dem Volk präsentiert. Zwei davon sogar unverletzt, was anscheinend ein mittlere Sensation bedeutete. Und der Tag ging wieder mit einer Feie zu Ende.
 
6. Rondra 16. Hal – Donnerbach
Also jetzt noch im Tempel vorsprechen und dann konnte es endlich losgehen. Diesmal begleiteten mich Teleria und Rukus. Jetzt wurde uns auch eine Audienz gewährt, und wir wurden in den Tempel geführt. Soweit so gut, ich hatte mich nicht in Rauch aufgelöst, als ich die Tempelschwelle überschritt. Rondra schien also keinen Groll gegen mich zu hegen. Man führte uns durch viele Gänge und Säle, tief in den Berg hinein. Der Tempel war ein meisterhaftes Bauwerk, überall Marmor und Alabaster. Die hallen wirkten wie ein Wehrgeschichtsmuseum: Hier sind Rüstungen und Waffen der edelsten und exotischsten Art versammelt, selbst von jenseits des Ehernen Schwerts und aus Güldenland. Nur selten trafen wir auf andere klatschnasse Gläubige, doch von fern waren zuweilen die Geräusche eines Schwertkampfs zu hören. Schließlich erreichten wir den Audienzsaal, wo uns Aldare VIII empfing, Meisterin der Senne des Nordens und höchste Rondrageweihte im weiten Umkreis. Ehrfurchtsvoll beugte ich das Knie und Teleria folgte meinem Beispiel, auch wenn ihr vielleicht nicht ganz klar war, wer da vor ihr saß. Nur Rukus benahm sich wieder einmal völlig daneben, aber er hatte Glück, ihn traf nicht etwa göttlicher Zorn, den ich insgeheim immer noch selbst befürchtete, sondern er wurde NUR aus dem Tempel geworfen.
Uns empfing die Hochgeweihte aber freundlich, dankte uns für unsere Taten, und ehrte uns sogar damit, dass wir in die Annalen des Tempels aufgenommen werden würden. Ich bin vermutlich der erste Totenbeschwörer, dem diese Ehre zu Teil wurde. Das stärkte doch einmal mein Selbstvertrauen. Dann wurden wir wieder entlassen. Vor dem Tempel lasen wir noch Rukus auf, und am Tor trafen wir dann noch Grimgarosch und wir waren auf dem Weg.
 
7.-11. Rondra 16 Hal – Wildnis
Die Reise verlief ereignislos, in Niritul sammelten wir noch unser Packtier und unser Gepäck ein, bin mal gespannt, was uns Serena noch so hinterlassen hatte, und marschierten weiter. Hardorp war noch immer das gleiche langweilige Nest und schließlich erreichten wir den Aufstieg zum Roten Pass, den ich erst vor einem knappen Monat heruntergekommen bin. Eifrig machten wir uns an den beschwerlichen Aufstieg.
 
12. Rondra 16 Hal – Passhöhe Roter Pass
Der Tag unterschied sich in nichts von den bisherigen, bis Teleria das Klirren von Metall hörte und eine Horde Goblins aus dem Gebüsch stürmte. Ich versuchte erneut meinen Illusionszauber, doch ich hatte vermutlich zuletzt zuviel gefeiert und der einfache Zauber misslang. Also musste ich auf meinen Stab zurückgreifen. Am meisten überraschte mich der Zwerg, der mit jedem Treffer einen Goblin spaltete. Und wir erhielten überraschende Hilfe. Mit dem Kampfschrei „Für Rondra!“ und einem wirbelnden Rondrakamm mischte sich eine junge Geweihte in den Kampf ein, plötzlich war ich froh, dass mein Zauber misslungen war, sie hätte mich sonst wahrscheinlich im Kampfeseifer mit umgeschnitten. Die Goblins waren schnell erledigt, den zwei wütenden Kampfmaschinen waren sie nicht gewachsen. Sie waren nicht einmal meinen Kampffähigkeiten gewachsen und so lagen sie bald alle tot am Boden. Es gab noch einen Disput als die junge Knappin es Rukus verwehrte den Leichnam zu plündern. Sie sprach sogar noch ein Gebet für den Strauchdieb. Grimgarosch meinte dazu nur er hätte mit einem Golgariten schon schlimmeres erlebt.
Dann stellte sich die geweihte Kriegerin endlich vor: ihr Name war Algrid von Blauenburg, und da wir den gleichen Weg hatten, schloss sie sich zunächst unserer Reisegruppe an.
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Askan Eschenfall
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BeitragThema: Re: Tagebuch 30. Praios - 12. Rondra (Spieleabend vom 3.4.)   Mi 8 Apr - 18:24

Wir hatten den roten Egel und den dahinterstehenden Magier oder was auch immer das war also besiegt. Daraufhin zogen wir ruhmvoll zur Stadt Feynhaag zurück um uns feiern zu lassen. Teleria, Sarina und Ich holten noch unsere bestellten Lederrüstungen ab. Meine wurde wie gefordert grau gefärbt, ein punzierter Fuchskopf ziert die Brust sodass sie Phex gefällig wäre, würde er denn Wert auf solche Dinge legen. Wir wurden zu den Rittern beordert und dort erhielten wir neben einem Festessen auch noch Ringe aus Platin. Diese sollen geküsst werden, wenn wir in Gefahr sind, und die Ritter kämen um uns zu retten. Naja, wer’s glaubt – nichtsdestotrotz sind es Platinringe und daher nicht ohne Wert. Neben dem Ring der Magierakademie für Beschwörung in Fasar ein weiteres Schmuckstück, das mir noch den ein oder anderen Dienst erweisen wird.

Nach dem Bankett und einer durchzechten Nacht mit Sarina machten wir uns auf gen Donnerbach, denn dort sollten wir Aldare der Achten, der höchsten Rondrageweihten hierzulande ein Schreiben über unsere Heldentaten überbringen. Auf dem Weg dorthin geschah soweit nichts bis ich eines Abends am Lagerfeuer ein bisschen Schnitzen wollte. Ich zog also meinen Dolch um ans Werk zu gehen bis ich merkte, dass mein Dolch weg war…! Allerdings interessierte das niemanden meiner Gefährten (tolle Freunde habe ich da – lass Malingru mal seinen Stab verlieren…dann brennt der ganze Wald, das sag ich euch…). Naja, alleine wollte ich den Weg jetzt auch nicht zurückgehen und so machten wir uns ohne meinen Dolch weiter auf nach Donnerbach, wenn uns da wer angegriffen hätte…also ich hätte nichts gemacht.

In der Stadt angekommen – ich ging unter dem Vorwand durch’s Tor eine Fortbildung zu besuchen – machten wir uns auf die Suche nach einer Bleibe. Die Erfahrung zeigt, dass es besser ist zu wenige Leute wissen wer du bist und was du tust als zu viele. Sarina verschwand direkt am Stadteingang in einer Kneipe während Malingru, Teleria und Ich zu einem Hotel gingen. Bei den Preisen kotzt man doch! Für nichts verlangten die 4 Silber pro Nacht, nicht mit mir. Ich fand eine recht angenehme Alternative, dort zahlte ich nur 3 Silber und 5 Heller pro Nacht, inklusive Essen. Was für Narren die anderen doch waren…

Um das rühmlich zu feiern und endlich Ruhe von den anderen zu haben ging ich in eine nicht weitgelegene Schenke um mich dort zu amüsieren. Dort angekommen setzte ich mich zu ein paar Barden, welche ihrem Beruf nicht all zu große Ehre machten, hatten sie doch überhaupt kein Interesse an einem Gespräch mit mir. Ich ging also an den Tresen und trank dort weiter. Hier entdeckte ich auch einen Aushang nachdem mich der Wirt darauf hingewiesen hatte, auf ihm war zu lesen, dass man für ein Pferd mit Horn als Abenteurer oder Abenteurerin viel Gold mit einem Salamander bekäme. Ich nahm mir den Aushang, das war doch bestimmt was für unsere illustre Truppe, die sich mittlerweile als recht gut erwiesen hatte. Den Zettel eingesteckt sah ich wie ein kleiner Mann – ein Zwerg wie mir schien – eine Prügelei begann. Fasziniert sah ich ihm zu und bewunderte wie gut er sich prügeln konnte trotz seiner Größe, seines Gesichts, ich meinte natürlich Gewichts, seinem Rundherum und so weiter. Leider bildete sich nicht der sonst sofort erscheinende Pulk um die beiden herum sodass ich keine Gelegenheit hatte, die Besitztümer der anderen Tavernengäste zu durchstöbern. Verärgert darüber vergaß ich obendrein auch noch Wetten auf die Schlägerei abzuschließen. Auf einmal flog mir der Gegner des Zwergs in die Arme und ich konnte ihn elegant auffangen und in dessen Faust zurückschleudern sodass der Zwerg dank mir den Kampf beenden konnte. Anschließend stellte er sich mir als Grimgarosch Wasweißichnoch vor, ich hätte ihn kennen müssen meinte er, aber das meinen viele. Später kamen in die Taverne auch noch Teleria und Malingru. Teleria spielte ein bisschen Flöte und Malingru bestätigte mir das, was ich auf dem Aushang gelesen hatte. Der Zwerg war gar nicht mehr vom Tresen los zu bekommen, also luden wir ihn ein, mit uns nach dem Auftraggeber zu sehen, am nächsten Tag erst.

Am nächsten Tag gingen wir zu dem Aushänger, einem Alchemisten namens Haggard Regis wie er sagte und nahmen den Auftrag an. Dieser wird uns bis zur grünen Ebene führen, allerdings wurde uns eine enorme Summe an Dukaten dafür geboten, es war ein Angebot, dass man nicht ablehnen konnte. Achso ja, noch bevor wir zum Alchemisten gingen, gingen wir Sarina abholen. Doch die wollte nicht weiter mit uns reisen und meinte sie müsse wieder zur See. Reisende soll man nicht aushalten, auch wenn ich mit Sarina den meisten Spaß in der sonst doch so ernsten Gruppe hatte. Ich werde sie wohl ein klein bisschen vermissen, doch wir werden uns bestimmt wieder sehen schließlich muss ich weit in den Süden, da geht schon mal ein Schiff dorthin. Den Auftrag also angenommen ging ich mir noch einen Dolch kaufen….und Grimgogosch bestellte sich Arm- und Beinschienen. Auf diese mussten wir zwei Tage warten, wir hatten ja sonst nichts zu tun. In der Zwischenzeit gingen wir das Schreiben im Tempel abgeben. Dort angekommen kamen wir in einen riesigen Raum voller Säulen an dessen Ende diese Aldare stand. Ich war guter Dinge, schließlich wurden wir schon in Feynhaag als Helden geehrt, doch als sie in arrogantem und herablassendem Ton von uns erwartete – erwartete(!), dass wir uns vor ihr hinknien mussten weigerte ich mich. Schließlich sah ich keine Statue der Rondra wovor ich mich natürlich verbeugt hätte und so konnte mich ihr glühender Blick nicht weiter einschüchtern, Phex versteht mich da bin ich sicher. Zum Dank wurde ich aus dem Tempel geschmissen. Pff…Rondrapriesterin…wird schon sehen was sie davon hat...

Anschließend packten wir Grimgarasch ein und gingen in Richtung der grünen Ebene und verließen Donnerbach – leider. Nicht weil Donnerbach so schon ist, sondern weil Donnerbach eine Stadt ist. Ich war schon so lange in keiner anständigen Stadt mehr, da nimmt man alles was nicht bei drei auf den Bäumen ist und eine Palisade um sich herum hat.  Auf unserem Weg hörte Gromgarosch etwas und verschwand im Wald. Ich natürlich hinterher, ebenso Teleria und Pfeile flogen uns um die Ohren, ein Überfall! Verdammte….ja was eigentlich? Egal, wir stürzten uns ins Getümmel. Teleria schoss mit ihrem Langbogen…woher hatte sie den überhaupt?... auf den einen, ich schlug auf den anderen, und der Zwerg auf alle anderen ein. Bei Phex, dieser Grimgarosch entpuppte sich als wahre Kampfmaschine…Einzig Malingru fuchtelte mit seinem tollen Stab durch die Gegend wie ein Wahnsinniger und hatte in seinem Gegenüber sein Ebenbild gefunden. Der Kampf verlief nicht schlecht, dennoch waren es recht viele, da hörte ich einen Schrei aus Norden kommend und auf einmal stürzte sich eine Frau ins Getümmel und zerhäckselte einen nach dem anderen… bzw. einen, aber dafür den Anführer. Nicht schlecht dachte ich mir nach dem Kampf und machte mich ans plündern der Leichen, als mich die Kämpferin zurückhielt. „Dieser hat gut gekämpft“ meinte sie, „er hat es nicht verdient ausgeraubt zu werden“ sagte sie. Sie, die ihm das Leben geraubt hat. Ich wollte nicht streiten und beließ es dabei, schließlich wolle sie sich unserer Gruppe bis auf weiteres anschließen, da muss man nicht sofort einen Streit vom Zaun brechen, oder?
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BeitragThema: Re: Tagebuch 30. Praios - 12. Rondra (Spieleabend vom 3.4.)   Fr 10 Apr - 0:44

Mega. Ich höre Rukus förmlich:D
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