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 Ragins Krähenpost

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BeitragThema: Ragins Krähenpost   Sa 4 Apr - 0:37

Skalmfast und sein jüngerer Bruder Warjak sahen sich nur kurz um, als sie aus dem Wald traten. Ohne lange nachzudenken, legte Warjak einen Pfeil auf und schoss ihn auf einen dürren, windschiefen Baum, dessen kahle Äste sich gegen den weiten Himmel abzeichneten. Der Pfeil stak gut sichtbar aus dem Stamm, schwarz befiedert und mit einem hellen Stück Pergament eng um den Schaft gebunden.

Eine einfache Weise pfeifend schlenderte der Sippensohn wieter, während der Jungkrieger mit dem Fingernagel im Takt an die zerbrochene, kupferne Halbmaske klopfte, die an seinem Gürtel hing. Sie machten gut Strecke und Warjak ließ einen weiteren Pfeil von der Sehne schnellen, der sich nun ins Holz eines toten Baumes bohrte, der verkohl etwas abseits des Waldes stand.

Wann immer das letzte Ziel, dass er für seine scheinbar wahllosen Schüsse gewählt hatte, gerade so noch in Sicht war, ließ er einen neuen Pfeil fliegen.

"So langsam, wirds leichter, wenn der erste Köcher mal leer ist." lachte Warjak fröhlich. "Jetzt bist du mal dran." Skalmfast nickte und blieb stehen, um seinen Bogen zu bespannen, während Warjak seine Sehne herunter nahm und den Bogen locker über die Schulter legte.

Drei Köcher hatte jeder dabei, zwei am Gürtel, ein weiterer auf dem Rücken und alle randvoll mit Pfeilen. Ausnahmslos mit schwarzen Krähenfedern befiederte Pfeile und jeder trug ein kleines Stück Pergament. Und auf jedem Pergament war deutlich die skizzenhafte Zeichnung eines schwarzen Vogels zu sehen.

"Meinst du, das bringt was? Ist ja doch ein wenig willkürlich." meinte Warjak, während er einen der kleinen Äpfel aus seinem Beutel hohlte und an seinem Wams rieb, ehe er hinein biss. Skalmfast zuckte mit den Schultern. "Ragin wird wohl wissen, was er tut. Krähenfedern an den Pfeilen, die Schäfte schön hell, damit man sie gegen die dunklen Stämme schön weit sehen kann... wenn die Kerle wirklich so gut sind, wie sie tun, dann werden sie die Einladung schon finden. Mindestens eine davon. Er will die Krähen halt am Beltainefest sprechen und weil niemand weiß, wo die sich herumtreiben... irgendwie muss er sie ja erreichen."
Der jüngere Widukin kaute nachdenklich auf seiner holzigen Mahlzeit herum. "Schon ein komisches Gefühl... da kommen diese Krähen aus dem nichts, wie Wendools aus dem Nebel, spielen sich auf und sind einfach wieder weg, nicht aufzufinden. Wie Geister, sagt der alte Gerwulf." 
Sein Bruder schickte einen Pfeil auf die Reise in Richtung eines Pfostens, der wohl einmal ein Wegweiser gewesen sein mochte. "Ja, klar. Pass auf, sonst springt einer der Brüder aus der Luft vor deinen Augen und klaut dir die Hose, ehe du was gemerkt hast. Ist doch Blödsinn. Das sind nur ein paar abgerissene Wegelagerer, die sich irgendwo in unzugänglichem Geländer eingenistet haben und darum findet man sie nicht so einfach. Ich glaube, die haben nichts weiter gemacht. Armeen sind mehr als nur eine spurlos verschwunden im Spinnenkrieg. Das waren nichts wie Illusionen. Oder glaubst du, die Krähen wären einfach so durch Nantwigaland marschiert und hätten deren Heiligtum entsetzt, ohne das irgendwer das mitgekriegt hätte? Dabei können diese notgeilen Nantwigaweiber einen Kerl doch auf drei Meilen durch einen Wintersturm erschnüffeln... oder diese Nebelkrähen sind alles Kapaune, so dass die Späherinnen der Azurklingen sie nicht bemerkt haben."
Sie gingen weiter und bald waren Phantasien über immer willige, gut gebaute Nantwiga-Amazonen interessanter für die beiden, als alles, was sie über die geheimnisvollen Nebelkrähen.

Als sie außer Sichtweite waren, entrollte er schweigend das dünne Pergament, dass er von dem Pfeil genommen hatte.

"Am Beltainefest in Grennanshoim, in den Hallen Grimmzahns, soll sich die selbsternannte Sippe der Nebelkrähen vor dem Rat der Klans zeigen. Jemand, der für die Krähen sprechen kann soll Rede und Antwort stehen, Gesicht und Namen offenbaren und zeigen, ob die Seinen reif sind, ihren Platz in Hag Raurik einzunehmen. Als Gast wird er vor den Rat treten, seinen Respekt bekunden und mit Respekt behandelt werden und seine Worte von Aufrichtigkeit zeugen, wird er an der Tafel sitzen und gehört werden.

Gezeichnet,
Ragin, Erster unter den Grünfängen,
Hagrik der Widukin"
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Ragins Krähenpost
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