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 Rukus' Tagebuch

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Askan Eschenfall
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BeitragThema: Rukus' Tagebuch   Fr 21 Nov - 0:30

Das war ja klar… Nicht, dass wir schon durch dunkle, neblige Moore gehen mussten, oder einen Nichtsnutz retten, oder fast von einem Dämon gegrillt wurden – nein, zur Belohnung gab es neben dem bisschen Geld einen freien Schlafplatz unter Wägen auf der Wiese. Na vielen Dank, bei den Göttern auf was habe ich mich hier eingelassen…? Ich hoffe, dass das bald ein Ende nimmt.
 
Ich wachte also auf, hatte sowieso kaum ein Auge zugetan bei all den Geräuschen hier draußen. Malingru, der etwas komische Kautz – murmelt ständig vor sich hin – lief schon wirr durch die Gegend, aufgeschreckt von irgendetwas und suchte Morgentau und Eidechsen. Was zum…
 
Ich begann meinen Tag mit einem Würfelspiel mit Sarina um zu sehen was der Tag so bringen werde und es sah nicht schlecht aus. Nach keinem Frühstück machten wir uns also auf in Richtung eines kleinen Weilers in der Nähe von uns. Die Reise verlief – das erste Mal – ohne weitere Vorkommnisse und wir kamen in Rathila an. Ein bezauberndes kleines Dorf, geschützt von Holzpalisaden, die Bewohner tummelten sich überall und bemerkten uns mit unserem Tross gar nicht wirklich. Beim ehrenwerten örtlichen Händler ersteigerte ich eine Schleuder, dieser Narr wollte Geld dafür haben, doch ich konnte ihn überzeugen, dass er einen Silberlöffel, eine Silbergabel und ein Silbermesser dafür bekommen könnte. Natürlich habe ich jeweils zwei davon, seinem schelmischen Grinsen konnte ich nur mit meinem eigenen entgegnen. „Wer ist jetzt der Idiot?“ dachte ich mir.
 
Endlich konnte ich wieder beruhigt schlafen, umrandet von Häusern… am nächsten Tag gingen wir die letzte Etappe unseres Auftrags an und kamen – ohne Vorkommnisse… jetzt wird’s langsam gruselig – in Hardorp an. Eine weitere Nacht später verließen wir meine Heimat Weiden und kamen in die Elfenlande. Bei den Göttern, die ganzen Reisen wären nicht so schlimm, gingen wir auf befestigten Straßen von Stadt zu Stadt, doch so wie es aussah schafften wir es erneut nicht in die nächste Stadt bevor es dunkel wurde. Also schlugen wir unser Lager in einem weiteren verdammten Wald auf. Malingru suchte immer noch vergebens nach Eidechsen, also beschlossen wir – ich, Sarina und Teleria – ihm welche zu fangen. Natürlich schafften wir dies, selbst eine betrunkene Piratin scheint geschickter zu sein als dieser Glatzkopf. Neuer Tag, neues Glück. Da die letzten Routen ereignislos verliefen ging ich den nächsten Tag motiviert an, in der Hoffnung, Niritul noch zum Mittagessen in der Taverne erreichen zu können.
 
Ich war ein Narr diese Hoffnung zu haben. Auf unserem Weg hörten wir Geräusche, ich wollte schnell weitergehen, denn was man nicht entdeckt, das stört einen auch nicht, aber Teleria und Malingru waren da wohl anderer Meinung. Noch während wir diskutierten kam jemand aus dem Busch. Mann! Das hatte ich ja noch nie gesehen. Ein Mensch, so groß wie ein Wachturm Trallops, und er sah nicht so aus, als wolle er mit mir würfeln. Einen Baum als Keule schwingend ging er auf uns los. Ich zog mich ein bisschen zurück, das hatte ja bei den Wölfen schon funktioniert, und überhaupt wollte ich auch einmal meine neue Schleuder ausprobieren. Man kann ja nicht behaupten, dass wir große Krieger in unserer Truppe haben, aber bisher hat es immer ganz gut funktioniert.
 
Wie bei jedem Kampf fluchte Malingru wieder vor sich hin während die Kreatur immer langsamer wurde, schon fast starr vor Ehrfurcht könne man meinen. Was es da fluchen gab verstehe wer will. Wer weiß was dem Riesenmenschen – später sagte man mir das hieße Oger – zugestoßen ist, jedenfalls konnten wir ihn um sein Leben erleichtern, nicht zuletzt auch dank meiner Schleuder. Ich sollte dem Händler auf dem Rückweg einen Besuch abstatten, und ihm sagen was für ein wundersames Gerät er mir doch da für einen Appel und ein Ei verkauft hat.
 
Wir gingen weiter und kamen in Niritul an. Manch einer würde es als Siedlung bezeichnen, doch nach so viel Wildnis bezeichne ich das 400-Seelen-Dorf als welttollste Stadt die ich seit Trallop gesehen habe. Wir gingen in das örtliche Gasthaus um dort fürstliche Neunaugensuppe zu speisen, selbst Teleria nahm einen Löffel davon. Während wir da also aßen sah ich wie die Nirituler auf Krötenkämpfe wetteten. Ha – was für ein Sport! Ich und Sarina waren begeistert, sprangen auf und wetteten was das Zeug hielt. Mal gewann ich, mal die anderen. Am Ende dachte ich mir, mit solchen Krötenkämpfen ließe sich bestimmt viel Geld machen. Ich ging zum Besitzer der Kröte hin, die das letzte Duell verloren hatte. Ich muss wohl etwas Falsches gesagt haben, denn auf einmal sprang er erbost auf und wollte sich mit mir prügeln! Noch bevor die ersten Wetten abgeschlossen werden konnten holte er zum Schlag aus. Ich wich ihm geschickt aus, konterte seinen Schlag und haute ihm mit diesem zugleich bewusstlos zu Boden. Eine meiner leichtesten Übungen. Da der bewusstlose Kerl nun sowieso nichts mit seiner Kröte – Blaubauch ist ihr Name – anfangen konnte, nahm ich sie mitsamt ihrem Käfig zu mir. Sicher ist sicher. Auch Sarina konnte sich noch eine Kröte erstehen, musste dafür allerdings bezahlen.
 
Allerdings geschah zu viel gutes an diesem Abend, sodass es natürlich nicht anders kommen konnte als das zwei Gestalten auf uns zukamen und unsere Dienste kaufen wollten.
 
Ein Getränk muss in irgendein Gebirge gebracht werden. Zur Belohnung bekämen wir ein Getränk und ein Rezept. Einen Sohn müssen wir auch noch dazu retten. Schon wieder so ein Nichtsnutz. Ich sprach mich dagegen aus, doch Malingru bekam abermals so ein Leuchten in seinen Augen als er etwas von Tränken hörte und auch die Elfe wollte unbedingt helfen, sie müsse eh in diese Richtung.
 
Ja und wo muss ich hin?! In den Süden, verdammt! Aber auf Rukus hört man ja wieder einmal nicht. Also beschlossen „wir“, den Auftrag anzunehmen. Na, vielleicht springt für mich ja wenigstens ein Gift heraus das ich verwenden kann. Schließlich sei irgendwer vergiftet worden.
 
Wir machten uns also am nächsten Morgen auf den Weg, untertags geschah erneut nichts außer dass wir einen steilen Pass hinaufgehen nur um am nächsten Abend wieder herunterzugehen…Abends am Lagerfeuer saßen wir da so rum, als die Flammen auf einmal das züngeln und tänzeln anfingen, als wäre das … ach egal. Teleria sang ein Elfenlied, der Wind wehte im Rhythmus und das Feuer tat es dementsprechend auch.
 
Wir gingen also den Pass herunter und sahen bereits das Dorf in das wir sollten. Auf dem Weg nach unten sahen wir eine Gestalt abseits des Weges liegen. Man sagte uns beim Aufbruch noch „Weicht nicht vom Weg ab“ also ging ich weiter. Aber was geschah? Natürlich, Malingru und Teleria wichen vom Weg ab. Sie gingen zu der fremden Gestalt. Sie redeten mit mir. Bis was passiert! Ich sagte es immer wieder. Es stellte sich heraus, dass es sich um die gesuchte Person handelte und unser Auftrag sollte erweitert werden, in dem wir sie durch das Tal führen sollten, zu ihrem Vater, der brauche sie wohl. Die paar Schergen, die auf dem Weg liegen sollten kein Problem sein.
 
Na Bravo.

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Iring
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BeitragThema: Re: Rukus' Tagebuch   Fr 21 Nov - 9:30

Bin begeistert!
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