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 Tagebuch (21. Praios 17 n. H. / Spielabend vom 27.9.)

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Raskell
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BeitragThema: Tagebuch (21. Praios 17 n. H. / Spielabend vom 27.9.)   Mo 13 Okt - 15:46

Und hier wieder ein Tagebuch unseres werten Magus Malingru (Danke Ingo!  cheers cheers cheers cheers cheers)


21.Praios 16 Hal – Rathila
Ein neuer sonniger Tag dämmerte herauf. Da die Händler nach einer weiteren durchzechten Nacht, Saleams Rückkehr wurde natürlich gebührend gefeiert, sich erst spät von ihren Schlaflagern erhoben, blieb mir Zeit für ein neues Projekt. Ich hatte bemerkt, dass Teleria Wirselkraut zur Heilung benutzte, und so hatte ich die Grundlage für einen Heiltrank gefunden, ich brauchte nur noch Morgentau und Eidechsenschwänze. Ersteres war einfach, aber die kleinen Reptilien waren einfach zu schnell, verdammte Viecher! Und als ich Rokus schließlich bat mir behilflich zu sein, es war gar nicht so einfach sein endloses Würfelspiel mit Sarina zu beenden, war keins mehr zu finden. Ich hatte sie wohl alle verscheucht. Teleria war mit ihrer Kräutersuche da erfolgreicher. Jetzt konnten wir auch schon aufbrechen. Mühselig schleppten die Maultiere die Wagen über die staubigen Straßen, und gegen Mittag erreichten wir Rathila, einen kleinen Grenzorts Weidens, am gleichnamigen Fluss gelegen. Da es bis Hardorp noch ein ganzer Tagesmarsch war, beschloss Beor hier zu übernachten, um das Nachtlager nicht mitten in der Wildnis aufschlagen zu müssen.
Die wenigen Häuser waren mit einem Palisadenzaun umgeben und neben einem Firunschrein, einen namenlosen Gasthof und einem Handelsposten, hatte dieses Kaff nichts zu bieten. Nach einem mehr oder wenigen erfolglosen Besuch des Krämers begab ich mich auf mein Zimmer.
 
22. Praios 16 Hal – Hardorp
Nachdem wir über den Rathil gesetzt hatten mühten sich unsere Maultiere erneut mit den schwer beladenen Wagen der Bornländer ab, und das mitten durch ein schreckliches Gewitter.
Bis auf einen neugierigen Vielfraß, der die Straße kreuzte geschah auch an diesem Tag nicht viel, nur Eidechsen ließen sich wieder keine blicken!
Gegen Abend erreichten wir Hardorp. Dieser Weiler ist noch viel erbärmlicher als Rathila, so dass jedes weitere Wort Verschwendung wäre.
 
23. Praios 16 Hal – Wildnis
Am Morgen verabschiedeten wir uns von Beor, Saleam und seinen Begleitern, die den Roten Pass ins Bornland überqueren wollten. Wir hielten uns dagegen nordwestlich, Richtung Donnerbach, einen kaum sichtbaren Trampelpfad folgend. Unterwegs stießen wir auf ein schwarzes Tier mit weißen Streifen, auf Telerias Warnung hin machten wir aber einen großen Bogen um das kaum katzengroße Tier, Teleria nannte es Stinktier. Wenn der Gestank wirklich so widerlich ist, wie die Elfe behauptet, könnte man mit den Duftdrüse richtig interessante Dinge anstellen, naja Gelegenheit verstrichen.
Danach führte uns unser Weg weiter durch eine überflutete Senke, und wer rutschte wieder aus und landete der Länge nach im Wasser, ich natürlich! Aber so schlimm war es dann doch nicht, denn das Wetter war drückend schwül geworden. Und als mir am Abend jeder meiner drei Reisegefährten eine Eidechse präsentieren konnte, war der Tag für mich sowieso gerettet. Endlich konnte ich mich ans Brauen machen, aber ich sollte keine Zeit dazu erhalten.
 
24. Praios 16 Hal – Niritul
Ein weiterer Tag in der endlosen Wildnis, der Weg führte zwischen grünen Hügeln und kleinen Wäldchen hindurch. Von den Hügelkuppen konnte man im Laufe des Tages schon immer mal wieder einen Blick auf den Neunaugensee erhaschen.
Kurz vor der Dämmerung, es konnte wirklich nicht mehr weit bis zu dem Fischerdorf Niritul sein, passierten wir wieder einen kleinen Hain. Aus dem ein Schmatzen und Grunzen erklang. Während wir noch beratschlagten, ob wir neugierig genug wären, den Urheber dieser Geräusche zu entdecken, zeigte er sich selbst. Eine drei Schritt große Gestalt schob sich aus dem Wald heraus, immer noch an einem menschlichen Arm kauend. Ich war im Bornwald schon auf einen Oger getroffen, daher war mein Schreck nicht ganz so groß, wie der meiner Gefährten, die vor Angst erstarrten, was im Angesicht einer solchen Bestie eher keine gute Idee ist. Es ist doch wirklich seltsam, dass ich dieses seltene Wesen auf meinen Reisen bisher öfter zu sehen bekam als marodierende Orks und Goblins oder hungrige Wölfe, die doch als wahre Gefahren auf den Wegen des Nordens gelten.  Ich musste aber Zeit gewinnen, doch mein erster Blitz ging fehl, offenbar lenkte mich die Erinnerung an den furchtbaren Hieb den ich bei meiner letzten Begegnung mit so einem Menschenfresser erhielt und der meine linke Seite ein paar Tage lähmte doch noch zu sehr ab. Mittlerweile war der Oger bedrohlich nahe gekommen, aber ein zweiter Blitz stoppte das Tier und verschaffte Teleria, Sarina und Rokus die Zeit sich zu fangen.  Doch ihre Gestalten wirkten allzu schwächlich im Vergleich zu der Bestie. Beim letzten Mal standen mir immerhin zwei große Krieger, der Maraskani Nynjian und der Thorwaler Ragnar zur Seite. Also war es Zeit für verzweifelte Maßnahmen, ich formte in meinem Geist die Formel des Corpofrigo, bislang war mir dieser Zauber noch nie in einer Gefahrensituation gelungen, deshalb jubilierte ich innerlich als ich den Fluss der mächtigen astralen Kräfte spürte, während ich meine Rechte zur Faust ballte und sah wie sich die Haut des Ogers mit kleinen Eiskristallen überzog und sich die vorher schon schwerfällige Kreatur nur noch im Zeitlupentempo bewegen konnte. Nun hakten wir mit neuem Mut gemeinsam auf das Monster ein und bald schon lag es tot zu unseren Füßen. Nach kurzem Überlegen, ob wir wohl den Kopf des Monsters mitnehmen sollten, wir ließen es aufgrund des Gewichts und des Gestanks sein, und nach Rokus völlig unpassender Frage, ob man das Ding essen kann, die Wölfe hätte man doch nach dem Kampf auch verzehrt, setzten wir unseren Weg nach Niritul fort, wo wir kurz nach Sonnenuntergang eintrafen.
Wir bezogen Quartier in der Taverne „Zum Neunauge“. Die Dörfler hier schienen ganz fasziniert von Krötenkämpfen zu sein und Sarina und Rokus waren auch hellauf begeistert. Ich rollte mit den Augen und sah zu Teleria hinüber, die mit einem Schulterzucken antwortete, wir hatten doch tatsächlich einmal die gleiche Meinung.
Auch als die Kämpfe schon vorbei waren, konnten unsere beiden Spielernaturen von nichts anderen mehr reden, und waren wie besessen davon, ein solches Tier zu besitzen, und auf irgendeine Weise gelangte jeder von ihnen auch wirklich in den Besitz eines Tieres, ein erneutes Augenrollen von mir. Aber da fällt mir was ein, war eine lebende Kröte nicht die Zutat für einen meiner Tränke, ich muss kurz mal in meinen Büchern nachschauen … Ah ja, hier steht’s: „Willenstrunk: Primo setz die Kröt in ein Pentagramma, in welches du den Braggu herabrufst. Stirbt die Kröt schwachen Herzens oder ferbt sie sich grünlich vor Angst, so ist alles vergebens, und du musst dir eine neue besorgen. Bleibt sie aber heile, dann mach sie tot.“  Bleibt nur noch die Frage: wo, bei den zwölf Niederhöllen,  krieg ich in dieser götterverlassenen Einöde Zwergenbarthaare und Quecksilber her? 
Aber dann wurde der Abend doch noch interessant, Der Apothekarius Cosimus Augelf, ES GIBT HIER TATSÄCHLICH EINEN APOTHEKARIUS!, er hatte von seinem Freund, dem Medicus Alrik Merachim, ES GIBT HIER AUCH EINEN MEDICUS!, eine Nachricht erhalten, dass ein Gegengift für einen Schlangenbiss gebraucht würde und zwar in Fairnhag im Landamt Alfendahl, einem abgelegenen Außenposten des Mittelreichs. Mit der Aussicht, die Rezeptur seines Gegengifts zu erhalten und außerdem sein Labor benutzten zu dürfen, war ich bei der Unternehmung natürlich dabei, wie erwartet war natürlich unsere mitfühlende, lebensfreundliche und hilfsbereite Elfe auch dazu entschlossen, die beiden anderen erforderten noch ein wenig Überredung. Aber schließlich wurden wir uns handelseinig. Als wir dann auch noch allerlei abergläubisches Geschwätz über den Pass hörten: „Es gab nur einen sicheren Rastplatz und die Wälder außen herum würden von Geistern bewohnt, war ich natürlich vollauf begeistert, könnte ich doch auf den Rückweg Grundlagenforschung betreiben, auf den Hinweg würde mir, so fürchte ich, dafür wahrscheinlich leider keine Zeit dafür verbleiben.
 
25. Praios 16 Hal - Passstraße
Und wieder waren wir unterwegs, das schwere Gepäck und unser Packpferd, wie hieß das blöde Vieh nochmal, ließen wir im „Neunauge“ zurück, wir waren ja in ein paar Tagen wieder da, und die Dörfler erwiesen wirklich als hilfsbereit. Cosimus hatte mir in der Früh das Gegengift übergeben, und nun zogen wir durch den dichter werdenden Wald. Die Lande hier waren völlig einsam, kein Weiler und kein Köhlerhaufen waren zu sehen. Langsam kamen wir bergan und erreichten gegen Abend wirklich einen Rastplatz. Wir richteten uns bequem für die Nacht ein. Als es Dunkel war begann Teleria zu singen, ein Erlebnis! Der zweistimmige Gesang einer Elfe ist wunderschön, ich habe mich bislang für einen emotionslosen Menschen gehalten, doch Sorge und Trauer, die in ihrer bittersüßen Melodie mitschwangen, rührten mich bis ins tiefste Herz. Und ich schien nicht der einzige zu sein. Im Feuer bildeten sich Gesichter, und kleine Wesen flogen aus den Flammen um kurz darauf wieder mit dem Feuer zu verschmelzen. Nach der Klassifikation der Kaiserlich-Derographischen Gesellschaft dürfte es sich hierbei wohl um Brandlinge handeln, reine Manifestationen des Elements Feuer. Hier muss es wahrlich eine Menge ungebundener Astralenergie geben, wenn allein der Gesang eines Elfen solche Wirkung hat.
Immer noch ganz benommen von diesem wundersamen Erlebnis, wären uns fast die bedrohlichen Laute entgangen, die aus dem Wald drangen. Jäh aus meinem fast tranceähnlichem Zustand erweckt sprang ich erschrocken auf und trat zu meinen Gefährten, aber während diese ihre Waffen zogen, erinnerte ich mich daran, wie die Skla Leibeigenen auf den Plantagen meiner Eltern, die keine Waffen erhielten, sich der großen Katzen aus den Dschungeln und Sümpfen erwehrten. Also zog ich einen brennenden Ast aus dem Feuer und hielt ihn mit gestrecktem Arm vor mich. Und wirklich, als ich diesen dem gewaltigen Bären, der kurz darauf auf der Lichtung auftauchte entgegenstiess, zog dieser verstimmt wieder ab. Kurz wunderte ich mich, dass Teleria nicht daran gedacht hatte, sie musste doch wissen, wie man wilde Tiere abwehrte, aber vielleicht setzen Elfen kein Feuer gegen Lebewesen ein, weil sie es für unmoralisch halten, wer weiß? Auf alle Fälle begaben wir uns zur Ruhe.
 
26. Praios 16 Hal – Landamt Alfendahl
Heute ging es dann bergab. Wir konnten in der Ferne unter uns schon die Hütten eines Dorfes erkennen, als wir am Wegesrand eine halbtote Gestalt liegen sahen, einen Elfen. Übereinstimmend waren wir der Ansicht, dass Teleria am besten dafür geeignet war, dem Schwerverletzten zu helfen. Mit gutem Zureden und einem Balsamsalabunde, ich bin immer wieder beeindruckt, wie filigran sie diesen Zauber wirkt, konnte sie das Vertrauen des Verletzten erringen. Unsere Überraschung war groß, als wir herausfanden, dass es sich um eine Verletzte handelte, und zwar just diejenige, warum wir die Reise unternommen hatten. Auftrag erledigt! Und wir konnten sogar das Gegengift behalten! Aber die Geschichte die sie uns dann erzählte, verhinderte dann doch unsere Rückreise. Ihr Ziehvater, eben jener Medicus Alrik Merachim, war von den Häschern des Landvogts Roter Egel, der mit seinen Söldnern die friedliebende Landbevölkerung terrorisierte, verschleppt und eingesperrt worden. Natürlich mussten wir hier nach dem Rechten sehen, und wer weiß, vielleicht kannte der Medicus ja alchimistische oder medizinische Geheimnisse, die er seinem Retter unbedingt anvertrauen wollte. Also setzten wir gemeinsam unseren Weg ins Tal fort.
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BeitragThema: Re: Tagebuch (21. Praios 17 n. H. / Spielabend vom 27.9.)   Sa 18 Okt - 20:42

Saugeil - danke Ingo! Smile  Freu mich, wenn wir endlich wieder OT sein dürfen! ^^



cheers  cheers  cheers
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