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 Tagebuch (20. Praios 17 n. H. / Spielabend vom 19.7.)

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Raskell
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BeitragThema: Tagebuch (20. Praios 17 n. H. / Spielabend vom 19.7.)   Mo 13 Okt - 15:41

Kurzes Nachdenken brachte uns darauf, dass die Kerker immer im Keller sind, und richtig unter dem Stroh im Erdgeschoss fanden wir eine Falltür, die in die Gewölbe führte. Dort fanden wir auch endlich das Händlergör in einer Zelle schmachtend, hungrig und verängstigt, aber ansonsten unverletzt. Aber was noch viel wichtiger war, wir fanden auch einen düsteren Gang der in Retum Gareks Geheimlabor führen musste. Ich war fast am Ende meiner Suche! Aber zunächst begaben wir uns zur Ruhe.
Hier nun die Geschnisse um den schwarzen Turm aus Sicht von Malingru, dem Magier (Danke Ingo cheers )

20. Praios 17 Hal – Schwarzer Turm
Nach einem erholsamen Schlaf, ging es erstmal um die Beuteverteilung. Danach konnten wir endlich den unheilvollen Gang untersuchen. Saleam weigerte sich das düstere Gemäuer zu betreten, deshalb blieb er bei den Pferden zurück.
Der Gang führte uns zunächst in einen düsteren Raum, in dem der Staub fast kniehoch auf allerlei Müll lag. Eine mit Runen geschützte Tür versperrte uns den weiteren Weg. Sie war natürlich verschlossen. Rokus reagierte irgendwie ungehalten auf meine völlig berechtigte Frage, er solle doch das Schloss knacken, da er doch bestimmt große Erfahrung auf diesem Gebiet hatte, aber schließlich folgte er meiner Anregung, man hörte auch deutlich das Knacken, doch die Tür öffnete sich immer noch nicht. Auch das Auslöschen einiger der Schutzglyphen brachte nicht den gewünschten Erfolg. Deshalb ließ ich meinen magischen Blick über das Ganze schweifen, und ich entdeckte ein magisches Pentagramm, verborgen unter all dem Staub, dass die Öffnung der Tür verhinderte. Das zu entfernen erwies sich dann als schwieriger als gedacht.
Doch endlich konnten wir unseren Weg fortsetzen. Dieser führte uns in eine Krypta, wo bergeweise Knochen aufgestapelt lagen. Ein Paradies für einen Nekromanten. Leider war augenscheinlich auch Retum Garek dieser Ansicht, denn als wir den Raum halb durchquert hatten, erhoben sich sechs Skelettkrieger vom Erdboden, die langsam auf uns zugeschlurft kamen. Sie versperrten uns schon den Rückweg. Nach kurzem Nachdenken kam ich zu dem Schluss, dass außer Selina niemand von uns eine Waffe hatte, die diesen Wesen auch nur ansatzweise gefährlich werden konnte und dass ich auf keinen Fall die Macht hatte, die Wesen meinem Willen zu unterwerfen, und wir deshalb den Rückzug antreten sollten. Teleria rammte eine der Gestalten zu Boden und machte uns so den Rückweg frei und so konnten wir in den Gang zurückfliehen.
So, wie konnten wir nun dieses Hindernis überwinden. Es lagen genug Knochen herum, um eigene Skelett zu erwecken, doch leider war meine magische Kraft fast zu Ende, und ich bezweifelte, dass die Untoten mir die Zeit lassen würden, mir meine eigenen Diener zu erschaffen. Daher brauchten wir einen anderen Plan, und der war: FEUER! Mit Hilfe von Lampenöl, Fackeln und Laternen konnten wir fünf der Untoten zerstören, den letzten schickte mein mit letzter Kraft geschleuderter Ignifaxius endgültig zu Boron. Der Weg war frei.
Wir erreichten dann Gareks Schlafkammer und, endlich, seine Bibliothek. Sein gesammeltes Wissen lag endlich vor mir. Doch welch ein Jammer!  die uralten Pergamente zerbröckelten mir unter den Fingern, nur wenige Brocken und nutzlose Fetzen blieben von dem gesammelten Wissen übrig. 
Erst lautes Gepolter weckte mich aus meinem Gram. Rokus hatte sicher mal wieder was kaputt gemacht. Aber er hatte auch was gefunden, hinter einem der Regale befand sich ein Geheimgang. Dieser führte uns zu einem Portal, das von zwei steinernen Drachen bewacht wurde. Aber zuvor versperrte uns ein Bach den Weg. Während Rokus und Teleria, Selina war zurückgeblieben, das Hindernis scheinbar mühelos überwanden, landete ich natürlich in dem eiskalten Nass. Rokus lieh mir freundlicherweise seine Hand, und so konnten wir nun durch das Portal schreiten. Eine gewaltige Halle erwartete uns, größer als der Schein unserer Fackeln zunächst ausleuchten konnte. Während Teleria und Rokus weiter in den Raum vordrangen, faszinierten mich zunächst drei Sarkophage, die mit leuchtender Flüssigkeit gefüllt waren. Da aber meine Versuche, diese in kleine Phiolen zu füllen, um so ein ewiges Licht zu erhalten zum Scheitern verurteilt waren (die Flaschen erhitzten sich und zerbarsten), und ich außerdem die Überraschungsrufe meiner beiden Gefährten hörte und Rokus schreckerfüllt an mir vorbei dem Ausgang zustrebte, folgte ich seinen Schritten zurück. Und da war es: Ein riesiges Geschöpf aus Flammen, gefangen in einem Käfig aus leuchtenden Gitterstäben, Retum Gareks  grandiose Schöpfung, Leben von ihm selbst erschaffen, was ihn nahezu gottgleich machte. Ich bedauerte inständig, dass ich nicht einmal mehr die Kraft für eine magische Untersuchung aufbringen konnte. 
Doch schon wurde meine Aufmerksamkeit erneut abgelenkt, auf einem steinernen Bett unter einer schimmernden Kuppel lag die Gestalt des Opfers, dessen Seele Retum in seine Schöpfung übertragen wollte, aber durch seinen eigenen Tod war er leider an dem Transfer gehindert worden, was für ein Verlust für die Wissenschaft! und seine Aufzeichnungen waren für immer verloren!
Und das Mädchen schien noch zu leben, unglaublich nach dieser langen Zeit. Ein Stein zerstörte die schimmernde Kuppel, aber leider auch das Gefängnis des Flammenwesens, jetzt war es an der Zeit die Beine in die Hand zu nehmen, selbst im Vollbesitz meiner Kräfte wäre ich nicht in der Lage gewesen diesen Feuerriesen zu besiegen, deshalb schnappte ich mir das Mädchen, vielleicht konnte ich von ihr noch irgendwelche Informationen erhalten, und stürmte aus der Halle, hinter Teleria her. Der Bach war diesmal kein Problem mehr, doch der Flammengeist hatte uns fast eingeholt, die Drachenstatuen waren unter der Hitze zerborsten, doch als das Wesen in den Bach hineinwatete kam es zu einem Kampf der Elemente und das eiskalte Wasser gewann.  Langsam verging dieses unglaubliche Werk der Magie, ein weiterer Verlust für alle Forscher auf Aventurien. 
Wir verließen nun Retums Gewölbe und kehrten zurück zu den bornischen Händlern, der Rückweg durch den Sumpf verlief ereignislos,  wo wir Saleam seinem überglücklichen Vater zurückgeben konnten und die versprochene Belohnung einsteckten. Meine Hoffnung von Apolda, Gareks Opfer etwas Nützliches zu erfahren, verlief im Sand. Das Mädchen war ein Fall für die Noioniten. Also setzten wir unseren Weg nach Hardorp fort.



Und so hat sich das Abenteuer aus Sicht von Teleria, der Auelfe abgespielt^^ (Danke an Kathi cheers)


20. Praios 17 Hal – Das Gewölbe
Es war bereits in den frühen Morgenstunden als die Frau und der Einäugige nach einem schier endlosem Kampf zu Boden gingen. Am Ende meiner Kräfte, sowie aus mehreren Wunden stark blutend setzte ich mich auf eines der Schlaflager um durchzuatmen. Ich nahm einen tiefen Atemzug woraufhin ich all meine Selbstbeherrschung aufbringen musste um mich nicht zu übergeben. 
Es stank bestialisch!! Ein schwerer metallischer Geruch nach Blut gemischt mit dem Gestand von säuerlichem Schweiß waberte wie dichter Nebel durch den Raum. Mir lief ein eiskalter Schauer über den Rücken, als mir erst jetzt wirklich bewusst wurde, wie viele Leichen sich in diesem Raum eigentlich befanden. Wie konnte ich mich nur soweit von meinem Ziel entfernen?? Wollte ich doch ursprünglich nur Elanor finden? Und nun saß ich da zwischen Leichen, an deren Tot ich tatsächlich beteiligt war. Gedankenverloren massierte ich meinen Nasenrücken. Ich konnte mich nicht daran erinnern jemals so erschöpft gewesen zu sein. Durch die Löcher in diesem hohen Steinbaus - in dem wir uns schon gefühlte mehrere Sonnenläufe aufhielten – blickte ich in den Nachthimmel. Wo war nur dieser Junge Saleam?? Hoffentlich hatte ich ihn nicht zu sehr mit meinem Speer verletzt als ich eigentlich die dunkelhaarige Frau davon abhalten wollte ihn zu entführen. Ich hatte mich eindeutig überschätzt! Auf der Jagd mit Elanor tötete ich schon so viele Rehe und sogar Eichhörnchen mit einem gezielten Speerwurf, jedoch auf Menschen zu zielen schien mir unbewußt sehr viel schwerer zu fallen. Mein schlechtes Gewissen quälte mich schon seit dem wir uns auf den Weg hierher gemacht hatten. Ich hätte auch ohne den Auftrag von Beor, seinem Vater, und ohne diese 10 Stück an Metallplättchen - auf die alle anderen der Gruppe immer so gierig sind - sofort die Verfolgung der Entführerin aufgenommen. So in Gedanken verloren bekam ich gar nicht mit, dass Malingru an mich herangetreten war um meine Wunden zu versorgen. Rukus und Selina hatten sich zwischenzeitlich hinter den Vorhang verzogen und es war bereits ein leises Schnarchen aus deren Richtung zu vernehmen. Wer von beiden der Ursprung des Geräuschs war war nicht nachzuvollziehen. Auch ich wollte mich zumindest ein paar Stunden ausruhen. Als ich mich nach einer geeigneten Schlafstelle umsah viel mein Blick jedoch wieder auf die Leichen. Mich fröstelte es. In Abwesenheit einer besseren Alternative stand ich von der Schlafpritsche auf und zog die Toten nacheinander zu Rukus und Selina hinter den Vorhang. Die würde es sicherlich nicht stören im selben Raum mit 4 Toten zu schlafen. 
Ein paar Stunden Schlaf würden mich wieder etwas entspannen.  Also lies ich mich auf einem der Betten nieder und schlief ein.  
Rascheln und Klimpern weckte mich auf. Es konnte noch nicht sehr spät sein, denn die ersten Sonnenstrahlen vielen bereits durch die Fenster des Turms. Aber was hatte mich geweckt? Ich richtete mich auf und sah mich um. Der beißende Geruch lag immer noch in der Luft… Maligru, Selina und Rukus waren bereits wach, damit beschäftigt sämtliche Truhen im Raum zu durchwühlen und eine Bestandaufnahme darüber zu machen was sie darin alles fanden. Ich streckte mich um festzustellen, dass meine Wunden vom Kampf bereits fast vollständig geheilt waren. Malingru hatte mit seiner Heilkunde beste Arbeit geleistet. Ich würde mich bei Gelegenheit bei ihm erkenntlich zeigen müssen. Malingru –  irgendetwas an ihm war anders. Ich konnte es mir nicht erklären aber in seiner Nähe hatte ich ein komisches Gefühl, etwas Widernatürliches umgab ihn. Als er sich mit Rukus an der Leiche des Einäugigen zu schaffen machte und dessen Kopf mit geübten Schnitten mit einem Messer vom Körper trennte, bestärkte dies dieses Gefühl nur noch mehr. Wer oder was war er?  Er erklärte Rukus sogar noch voller Begeisterung anhand des Kopfes welche Röhren im Hals des Menschen welche Körpersäfte wohin befördern! Nachdem meine Reisegefährten ihre Gier nach Besitz und Metallplätchen - welche sie offensichtlich zum Tausch gegen Essen benötigen - gestillt hatten und ich einen weißen Firnfuchskragen sowie Lederstiefel und eine Hand voll Metallplättchen bekam, waren wir endlich bereit nach dem noch immer vermissten Saleam zu suchen. In den unteren Ebenen des Turms fanden wir nur noch Laternen und etwas Seil, welche wir an uns nahmen. Wir vermuteten einen Keller. Eine andere Versteckmöglichkeit für Saleam gab es nicht. Als wir im Erdgeschoss mit Hilfe eines der dort eingepferchten Pferde  gelockt durch Konfekt - welches die anderen vorher in einer Truhe gefunden hatten – eine massive Eisenkiste zur Seite zogen endeckten wir eine Falltür. Dies musste der Kellereingang sein. Zögerlich gingen wir die steile Treppe hinter, immer damit rechnend sofort angegriffen zu werden. Unsere Laternen erhellten einen kleinen quadratischen Raum in dem eine Tür sowie ein dunkler Zugang zu einem Gewölbe zu sehen war. Selina, die draufgängerische Matrosin unserer zusammengewürfelten Truppe, hatte wohl schon wieder etwas aus ihrer Meskiness-Flasch (die, gefühlt nie leerer wurde) genippt, denn plötzlich brüllte sie aus vollem Hals los! Ihre „Haaaalllloooo“-Rufe prallten von den feuchten Wänden ab. Es herrschte Totenstille. Malingru hatte sich in der Nähe des Treppenaufgangs platziert, er schien im Zwiespalt zu sein ob er sich hier wohlfühlen oder doch lieber die Flucht nach hinten antreten sollte. Alle anderen waren starr vor Schreck.  Wie töricht von Selina. Ein Kampf in diesem engen Raum wäre verheerend. Ein leises Wimmern hinter der verschlossenen Tür lies uns alle herumfahren. „Hallo! Wer ist da?“ Ich atmete hörbar aus. 
Als wir Saleam aus seiner kleinen Zelle befreit hatten drängte dieser uns sofort zur Handelskarawane zurückzukehren. Ebenso warnte er uns davor in das dunkle Gewölbe zu gehen. Selbst die skrupellosen Räuber, die ihn gefangen genommen hatten hätten große Angst davor gehabt. Im Nachhinein kann ich nicht mehr sagen was genau uns dazu bewegt hat trotz der beharrlichen Warnung Saleams noch tiefer in das Kellergeschoss vorzudringen. War es die Gier nach Gold – Selina sprach immer wieder von einem großen Schatz der dort warten würde, Rukus Augen bekamen dabei einen eigenartigen Glanz – oder war es etwas mir Unbekanntes? Denn auch Malingru schien plötzlich sehr erpicht darauf zu sein in das Gewölbe einzudringen. Seis drum, wir schickten Saleam in den Turm hoch. Er sollte die Wartezeit auf uns mit etwas Nützlichem verbringen und gaben ihm deshalb den gehäuteten Hasen mit, welchen wir im 1. Stock, der „Küche“ des Turms, gefunden hatten. 
Als wir durch den absteigenden, feuchten Gang mit dem schlüpfrigen Boden in einen kleinen Raum gelangten, sahen wir uns einem Haufen voller Gerümpel auf der vor uns befindenden Wand gegenüber. Nachdem wir uns dazu entschieden hatten dieses zu Entfernen um eine dahinter vermutete Tür freizulegen fanden wir genau diese vor. Jahrhunderte alter Staub, der durch das Verrücken des Gerümpels aufgewirbelt worden war lag in der Luft. Die Tür war verschlossen. Selbst Rukus halbprofessionelles Stochern im Schloss der Tür öffnete sie nicht, als Malingru plötzlich auf das rötliche Schimmern am Boden aufmerksam wurde. Durch das Aufwirbeln des Staubs hatten wir vereinzelt Linien auf dem Stein freigelegt, welche bedrohlich glühten. Die Linien schienen ein Symbol oder eine Zeichnung darzustellen. Um es genauer zu erkennen fegten wir es kurzerhand frei. Wir unterbrauchen die Linien des Symbols und so war der Weg frei, da die Tür sich jetzt öffnen lies. Wer und vor allem warum hatte sich jemand die Mühe gemacht, den Durchgang erst offensichtlich magisch zu versiegeln und zusätzlich dann noch durch das Gerümpel zu verrammeln? 
Nach einem weiteren abfälligen Gang gelangten wir in einen länglichen Raum. Im Schein unserer Laternen und Fackeln wagten wir uns in diesen hinein. Im flackernden Lichtkegel nahmen wir vereinzelt Haufen wahr, welche akkurat gestapelt waren und ein weißes mattes Licht zurückwarfen. Es waren Knochen. Hunderte menschliche Knochen. Wir hatten den halben Raum bereits durchquert, als uns ein umheimliches klapperndes Geräusch herumfahren lies. Mehre bösartig rot schimmernde Augenpaaren funkelten uns an. Wie aus dem Nichts hatten sich scheinbar aus den Knochenhaufen ein paar Skelette zusammengefügt. Sie kamen aus verschiedenen Richtungen auf uns zu. Sie kamen unaufhörlich näher, während wir wie zu Salzsäulen erstarrt nicht wussten was zu tun war. 
Mit Hilfe von Fackeln, und Öllampen die wir auf die Skelette warfen und an Speere banden sowie einem Flammenstrahl, der aus den Händen des Magiers schoss - welch zerstörerische Kraft der Magie - überwanden wir die Untoten. 
Wir gelangten in einen Raum der einst eine Bibliothek gewesen zu sein schien. In der Mitte stand eine lange Tafel, links und rechts entlang der Wände waren über und über vollgestopfte Regale mit Büchern und Pergamentrollen. Malingru fand nach längerem fasziniertem Durchforsten der Bücher ein verstecktes Fach und stecke ein scheinbar uraltes Pergament in seinen Umhang. 
Als wir weiter in einen angrenzendes Schlafgemach gingen fanden wir noch auf einem Bette eine Leiche eines verstorbenen Magiers, was ich aufgrund seiner staubigen Robe schlussfolgerte. Rukus entdeckte einen Luftzug an Rande eines Bücherregals. Nachdem wir das Regal zur Seite rückten fand sich dahinter ein sehr niedriger Durchgang. Wir zwängten uns der nacheinander hindurch und gelangten zu einem unterirdischen Fluss. Am gegenüberliegenden Flussufer sahen wir riesige Säulen, welche einen überdimensional großen Torbogen formten. Wir sprangen über den Fluss, einige mit mehr andere mit weniger Erfolg. Noch die Kleidung auswringend schritten wir durch das Tor und gelangten in eine mindestens genauso hohen wie lange Halle die links uns rechts von Steinsäulen flankiert war. In den hinteren Ecken der Halle befanden sich jeweils ein großer Käfig. Hin- und hergerissen zwischen Neugierde und einer großen Portion Angst – wer konnte es uns verdenken, hatten wir auch in den letzten Stunden urplötzlich schon so mancher unglaublichen Gefahr gegenübergestanden -  näherten wir uns vorsichtig den Käfigen. Rukus schien des Abenteuers überdrüssig, denn er setzte sich stur an eine der ersten Säulen neben den Eingang der Halle auf den Boden und würfelte immer wieder mit seinen Würfeln. Vielleicht war dies seine Art die vergangenen Erlebnisse zu verarbeiten. Die Würfel schienen ihm offensichtlich dabei zu helfen die Verbindung zur Normalität zu bewahren. 
In dem Käfig der mir am nächsten war und auf den ich mich zubewegte erkannte ich eine riesige glühende Gestalt. Sie faszinierte mich, ich hatte immer geglaubt, schon viele Lebewesen gesehen zu haben, aber ein derartiges Wesen hatte ich noch nie gesehen. Je weiter ich auf den Käfig zuging, desto wärmer wurde die Luft.  Man konnte das Flirren in der Aura des Wesen sehen, es erinnerte mich an einen heißen Sommertag wenn die Luft sichtbar wird vor Hitze. Das Feuerwesen öffnete die Augen und funkelte mich böse an! Trotz der Hitze lief mir einer eiskalter Schauer über den Rücken. Seine abgrundtief fies glitzernden Augen fixierten mich. Wütend begann er an den Gitterstäben zu rütteln. Je wütender er wurde desto größere Flammen schossen aus seinem Körper. Es wurde immer heißer. Was war das nur für eine Ausgeburt eines Alptraums. Ich riss mich aus seinem Blick. Erst da wurde mir klar, dass meine nasse Kleidung dampfte und schon fast trocken war. Ich ging einige Schritte zurück. Wir mussten hier verschwinden. Ich war mir nicht sicher wie lange die Gitterstäbe noch halten würden. Panik überkam mich und ich wirbelte wie von Sinnen herum. Aus den Ausgenwinkeln sah ich noch Selina und Malingru in im selben Moment sich dazu entschieden hatten. Jedoch wurden die beiden durch eine Person behindert, welche ziemlich verwirrt von Selina hinter sich hergezogen wurde. Es war eine junge Frau. Sie musste in dem 2. Käfig gewesen sein. Ich spurtete los und schrie nach Rukus. Meine Schreie wurden jedoch vom markerschütternden Gebrüll der Feuerbestie übertönt. Ein Klirren war zu hören. Ohne mich umdrehen zu müssen wusste ich sofort, dass die Gitterstäbe geborsten waren. So schnell uns die Füße tragen konnten liefen wir zurück zum unterirdischen Fluss. Das Toben hinter uns wurde immer lauter. Diese Ausgeburt der Hölle wütete hinter uns her. Nur mit knapper Not schafften wir es über den Fluss zurück. Rückblicken betrachtet hatte uns dieser Fluss das Leben gerettet. Denn bei einem kurzen Blick über die Schulter konnte ich sehen wie die Bestie am anderen Ufer zwischen dem Torbogen stand und uns frustriert hinterherbrüllte. 
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