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 Tagebuch (18. Praios 17 n. H. / Spielabend vom September)

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Raskell
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BeitragThema: Tagebuch (18. Praios 17 n. H. / Spielabend vom September)   Di 22 Jul - 11:18

DANKE AN INGO!!!!!!!!!!!!!!!!!  cheers  cheers  cheers  cheers  cheers 


18. Praios 17 Hal – „Zum grünen Gnom“, östlich des Neunaugensees
Nach einem weiteren ermüdend langweiligen, höllisch heißen Reisetag, hab ich endlich das Ostufer des Neunaugensees erreicht. Gegen Abend erreichte ich ein wenig einladend aussehendes Gasthaus in der Wildnis von Weiden. Dennoch betrat ich den rustikalen Gastraum, wo mich der verhutzelte Wirt unterwürfig empfing. Bis auf die Mitglieder eines bornischen Händlerzugs war der Gastraum leer, also setzte ich mich an einen freien Tisch und lies mir einen mittelprächtigen Hammelbraten und schales Bier servieren, wofür der unverschämte Mann unglaubliche 5 Heller verlangte. 
Trotz meines  abweisenden Aussehens lud mich der Anführer der Händler, Beor, an seinen Tisch ein, um Neuigkeiten auszutauschen. 
Neben vier weiteren Händlern, waren auch noch vier Söldlinge anwesend, die wohl als Begleitschutz angeheuert waren. Den kampfstärksten Eindruck machte wohl eine mürrische Zwergin in einem kunstvoll verzierten Kettenhemd, die jedoch schon etliche Wunden davongetragen zu haben schien. Dann war da noch eine Tochter der Auelfen mit Namen Teleria, wohl die Späherin des Handelszugs, leider schien sie mich nicht sonderlich zu mögen, nach Rowena der Hexe, war sie die zweite Zauberkundige einer fremden Magietradition, die zu beobachten sich lohnen würde. Als nächstes war da Selina, der Kleidung nach eine Matrosin aus dem Lieblichen Feld, sehr sonderbar hier im Binnenland und da der Neunaugensee nur mit den berühmten Panzerschiffen des Herzogs von Weiden zu befahren war. Aber sie schien die Trinkfestigkeit meines alten Freundes Ragnar und das Draufgängertum von Nynjian in sich zu vereinigen und erinnerte mich so an alte Zeiten, die doch erst ein halbes Jahr zurücklagen. Zuletzt war da noch eine abgerissene Gestalt mit Namen Rukus, wie ich sie zu hunderten aus meiner Heimat, aus den Slums von Brabak kannte, allerdings hatte er nicht diese ausdruckslosen, leeren Augen, sondern es blitze Schalk und Listigkeit in ihnen. Ich beschloss auf meine Barschaft zu achten, und überlegte, welche Notlage diese Händler wohl bewogen haben mochte so jemanden als Bedeckung anzuheuern!
Wirklich schien diese Gruppe ein  ausgeprägtes Schutzbedürfnis zu haben, denn auch mir machte Beor ein Angebot, und da es die richtige Richtung für meine  Suche nach Retum Gareks Turm war, und ich nun für meine Reise bezahlt wurde, sagte ich natürlich zu. Nach einem allgemeine Meskinnes-Gelage, schön langsam hab ich mich an das Gesöff gewöhnt, konnte wir unsere Nachtlager im Heuboden des Stalls aufschlagen. Diese armselige Unterkunft hatte nicht mal Gästezimmer!
 
19. Praios 17 Hal – Auf dem Weg
In aller früh verließen  wir unser Lager und machten uns auf den Weg. Den „Grünen Kobold“ werde ich wohl nicht vermissen. Unser Weg führte uns durch die grünen Hügel und düsteren Wälder des Herzogtums. Während dieser eintönigen Fahrt verfiel ich in Grübeleien über das künstliche Leben, das Retum Garek hier in der Gegend erschaffen haben soll, wie mir ein düsterer Almanach aus der geheimen Bibliothek in der Halle des Quecksilbers verraten hatte, zu der mir die Akademieleiterin Jaunava Dagoneff Zutritt verschafft hatte, nachdem wir ihr den Gefallen mit dem abtrünnigen Magister Woltan Ardinski getan haben. Seine Aufzeichnungen werden mir helfen endlich meinen alten Rivalen Malinev auszustechen.
Erst laute Alarmrufe weckten mich aus meinen Tagträumen. Eine Bande Strauchdiebe wagte es tatsächlich einen Wagenzug anzugreifen, der unter MEINEM Schutz stand! Alle griffen aufgeregt zu den Waffen und rannten auf die plötzlich aufgetauchte Gefahr zu, Teleria richtete sich auf dem Kutschbock auf und spannte ihren Bogen. 
Mit einem furiosen Stich durch die Kehle, so einen Schlag sah ich zuletzt als Nynjian in Robaks Höhle einen Chimärenwolf köpfte, tötete Selina einen der Räuber mit einem Streich. Ich besann mich hingegen auf eine kleine Illusion, eine obscuromantische Variation des Luciferi mit dem sich einer von Deveron Elgastyns Zöglingen, seinen Namen hab ich lange vergessen, in der Halle der Geister eingekauft hatte, um sich zu verstecken. Wenn er dort versteckt geblieben wäre, würde er heute noch leben. Auf jeden Fall schlugen die sich bildenden Schatten eine Anzahl des Pöbels in die Flucht. Nach hitzigem Gefecht gerieten die Schurken schließlich in Schwierigkeiten, Beor wurde zwar außer Gefecht gesetzt, aber auch die Räuber ließen einen weiteren Toten auf dem Schlachtfeld. Als immer mehr ihrer Leute flohen, griff sich die Anführerin, eine große schlanke Frau, den anderen Händler, schwang sich auf ein plötzlich auftauchendes Pferd und verschwand in der Dunkelheit, mein Ignifaxius versagte kläglich. Aber von irgendwoher kam ein Speer geflogen, der den Händler am Bein verletzte.
Während Selina und Rukus die Toten durchwühlten, hätte ich auch gemacht, wenn ich schneller gewesen wäre, kam Beor wieder zu sich, und auch die erneut verletzte Zwergin kam fluchend wieder auf die Beine. Die Überraschung des Tages war aber, dass es sich bei dem entführten Händler um Beors Sohn handelte, sein Name war Saliam. Und der sich grämende Vater versprach jedem von uns 10 Dukaten, wenn wir ihm sein Fleisch und Blut zurückbringen könnten. Meine Meinung war ja, dass wir ihn irgendwo mit durchschnittener Kehle am Wegesrand finden würden, aber wir befanden uns gerade in der Gegend, wo Gareks Turm liegen musste, und vielleicht hatte ich ja Glück. Sarina bestand darauf eins der Kutschpferde als Reittier zu benutzen, vermutlich inspiriert von den Reitkünsten der Räuberin, während wir anderen uns zu Fuß auf den Weg machten. Die Zwergin erklärte mürrisch, sie werde bei den Händlern zurückbleiben, um sie zu schützen, also machten wir uns zu viert auf den Weg: Rukus, Teleria, Selina und meine Wenigkeit.
Ein verängstigter Pilzesammler warnte uns zwar davor, weiter nach Westen, in die „Nebelbrache“ vorzudringen, er faselte etwas von Geistern, Dämonen und mörderischen Halsabschneidern. Doch die Gier nach Gold (Rukus), irgendwie ein schlechtes Gewisse, ich weiß nicht warum (Teleria) und auch die Aussicht Retum Gareks Turm zu finden (Ich), trieben uns weiter in den Sumpf hinein. Was Selinas Motive waren, konnte ich nicht erahnen,
Der Weg führte uns in eine trostlose Sumpfgegend, langsam wurde es dunkel und schließlich erreichten wir vier steinerne Monolithen die sich mächtig auf einer Lichtung erhoben. Ein zerlumpter alter Mann hatte es sich in dem Kreis bequem gemacht, nahm aber Reißaus, als er uns bemerkte. Eine magische Untersuchung des Platzes ergab nichts Bemerkenswertes, so setzten wir unseren Weg fort.
Als es immer dunkler wurde tauchten ein paar Irrlichter auf, die uns in den Sumpf zu locken versuchten. In Brabak verlieren sie durch diese Geisterwesen alle paar Jahre einen überneugierigen Novizen, der nicht hören will, und so wandte ich meine Augen schnell ab. Spätere Berichte meiner Begleiter über eine wunderschöne Blume mit gefährlichen Ranken tat ich als abergläubisches, ängstliches Gewinsel ab, hatte mich Rukus ja schon den ganzen Tag damit genervt, das dieser Wildnis feste Mauern und gepflasterte Straßen fehlten. Meinen Begleitern fehlte offenbar der Blick fürs Wesentliche, oder sie begannen in der Sumpflandschaft durchzudrehen.
Langsam erreichten wir wieder etwas festeren Boden, wo sich ein Buschwald gebildet hatte, und dort überfielen uns vier der Räuber, mir blieb nicht einmal Zeit einen Zauberspruch zu murmeln, nach einem zähen Ringen gelang mir doch noch ein Blitz dich find und ich schlug meinen Gegner in die Flucht, auch meine Kampfgefährte konnten ihre Gegner endlich ins Moor hinaus jagen, aber zu welchem Preis, Rukus lag verblutend am Boden. Und nun konnte ich zum ersten Mal die Zauberkräfte einer Tochter der Auen betrachten, sie wob einen Balsamsalabunde viel filigraner und dabei viel selbstverständliche und müheloser als es jemals ein menschlicher Magier zu Tun vermag, meine Hochachtung vor den Kräften dieses Volkes wuchs in diesem Minuten gewaltig, und Rukus schien auch verblüfft, noch am Leben zu sein.
Alldieweil setzten wir unseren Weg fort und erreichten schließlich einen Turm, oder besser eine Ruine und mein Herz tat einen Sprung, das musste Retum Gareks Turm sein. Leider hielten davor drei Räuber Wache. Wir mussten sie lautlos erledigen! Nach einer Weile schliefen zwei der Räuber ein, sie waren ja auch erschöpft von unserem Kampf. Mit Hilfe des Nebels und einem Silentium von Teleria gelang es uns, uns an die Räuber heranzuschleichen. Selina zeigte auf einmal eine gewisse Mordlust, als sie der Wache lautlos und ohne zu zögern die Kehle durchschnitt, Rukus und ich folgten ihrem Beispiel bei den beiden Schlafenden, wobei mir der Streuner doch ein wenig zu zögern schien. Nur ein paar Augenblicke und alles war erledigt. Nach einer kurzen Durchsuchung, sie brachte Rukus ein paar Rahjagefällige Artefakte ein, wendeten wir uns dem Turm zu. Leise betraten wir das Untergeschoss über einem Knüppeldamm und landeten in einem Lager und Stall, ich triumphierte als ich über dem Torbogen Gareks Insignien erkannte. Wir kamen aber überein, das alles erst näher zu untersuchen, wenn wir die Räuber ausgeschaltet hätten.
Das erste Obergeschoss war auch menschenleer und erst im zweiten fanden wir die verbliebenen vier Räuber. Selina tötete einen der Schlafenden lautlos, doch Rukus zögerte zu Lange, der Mann hat wirklich noch ein Gewissen, der Räuber konnte noch einen erstickten Schrei ausstoßen, bevor er unter dem Dolche starb.
Doch der Schrei hatte genügt. Die beiden Anführer waren alarmiert und stürmten mit erhobenen Säbeln auf uns zu. Ich hatte gerade noch Zeit einen Eisenrost zu wirken, der den Säbel des einäugigen Hünen mit dem sich Teleria und ich beschäftigten in kürzester zu Staub zerfallen ließ. Rukus und Selina standen der Räuberin gegenüber, deren Name soweit ich das hören konnte, Jalescha war. Ein zähes Ringen entbrannte, das Kampfglück wogte hin und her, ich erhielt eine mächtigen Hieb auf den linken Arm, aber der Blutzoll den Selina und Teleria zahlen mussten war ungleich höher, nur Rukus schien diesmal irgendwie gefeit gegen Wunden zu sein. Schließlich starb Alyssa durch den Dolch des Streuners und aufgespießt auf meinem Bannschwert hauchte Einauge sein Leben aus. Die Räuber waren besiegt, aber von Saleam fehlte immer noch jede Spur.
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Tagebuch (18. Praios 17 n. H. / Spielabend vom September)
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