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 Raue See

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Darion Tracian
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BeitragThema: Raue See    Fr 4 Apr - 18:50

Raue See







Es war ein sonniger Tag auf den weiten des Meeres. Der Wind bliess eine leichte doch ausreichend starke Brise, sodass das Schiff welches den Namen Nachtschwinge trägt gut voran kam. Sanft glitt die Fusta durch die Wogen, die Planken knarzten leicht, das Banner des Hengsten wehte in Fahrtwind und die Mannschaft war geschäftig am Werke.




Darion Tracian, der Captain der Nachtschwinge, sahs in seiner Kajüte und brütete über den Nachrichten die ihn noch im Hafen von Altingen erreicht hatten. Es waren merkwürdige Dinge am Werke in Hag Raurik. Angst griff dort um sich und von unheimlichen Sichtungen im Nebel war die Rede. Angeblich ein bärtiges Gesicht mit rotglühenden Augen. „Dies kommt mir merklich bekannt vor und geht nicht mit rechten Dingen zu. Kann es Fafnyr sein? Doch er fiel an den Toren Grimgards!“ sagte er gedankenversunken zu sich selbst. Er nahm einen Zug von der Flasche Rum die auf dem Tisch stand und faste einen Entschluss. Ich reise nach Hag Raurik sobald ich meine Geschäfte beendet habe und sehe dort nach dem Rechten.




Doch dann riss ihn ein Ruf von Deck aus seinen Gedanken. „Captain! Schiff voraus! Kurs direkt auf uns und sie sehn nicht freundlich gesinnt aus!!!“ schallte es aus dem Krähennest. So stand er auf, blickte auf den Rüstständer auf dem seine schwere Plattenrüstung und sein großes Bastardschwert hing, nahm dann aber doch den Waffengurt mit Schwert und Pistole an sich, wissend das ihm in einem Seegefecht diese schwere Panzerung nichts nützen eher sogar noch behindern würde. Sorgsam prüfte er die Ladung der beiden Pistolen und schritt an Deck.




Meldung!!!!“ verlangte er harsch zu wissen. „Kleine Galere backbord voraus, Kurs direkt auf uns, bewaffnete Männer an Deck und an den Geschützen Sir!“ gab ihm der Decksmaat zu verstehn. „Die meinen wohl sie können uns als Prise aufbringen, aber das wird ihnen noch leid tun. Alle Mann auf Gefechtssation, Kanonen klarmachen!“ bellte er die Befehle. Nun ging geschäftiges Treiben an Deck los, Männer holten Klingen und Musketen aus dem Magazin und die Geschütze wurden geladen und bemannt. „Schiff gefechtsklar Captain!“ erklang nach kürzester Zeit die Meldung.




Sehr gut Männer, lasst sie rankommen! Steuermann, sobald die Feuern ausweichkurs und dann beidrehn direkt ihn ihre Linie! Kanoniere, dann ziehlt ihr auf Ruder und Mast!“ schallten die Anweisungen über Deck. Das feindliche Schiff war mittlerweile heran und begann zu schiessen doch die erste Salve war zu kurz bemessen. „Jetz Steuermann!“ Ächzend lege sich die Nachtschwinge in eine Kurve um sofort danach beizudrehn und die Fahrrinne des anderen Schiffes zu kreuzen. „Kanoniere, warten, warten, noch nicht...“ Sekunden schienen ewig zu währen, „FEUER!!!“ brüllte Darion und sofort donnerten die Geschütze der Nachtschwinge los. Die Schützen hatten gut gezielt, das feindliche Schiff wurde schwer getroffen, Planken splitterten, das Ruder wurde von einer Garbe zerfetzt. „Gut geschossen, weiterfeuern, zielt auf den Hauptmast und das Deck!“ kam die Anweisung Darions. Eine zweite Salve verliess die Nachtschwinge und ihre Wirkung war wahrlich verheerend. Der Mast wurde buchstäblich abgetrennt und Matrosen wurden von den schweren Kugeln ich Stücke gerissen. „Steuermann, bringt uns längsseits. Männer bereit machen zum Entern, Planken und Leinen!“




Knarrend kamen die beiden Schiffe Seite an Seite und es wurden Blanken von der Nachtschwinge übergelegt. „Männer mir nach, auf sie!“ brüllte Darion, riss Pistole und Schwert aus dem Gurt und stürmte über die Planke auf das feindliche Schiff. Sein schwarzer Mantel mit rotem Kragen wehte hinter ihm im Wind als er auf Deck sprang und dem ersten Gegner in den Kopf schoss. Ohne den Gefallenen zu beachten stürmter er weiter mit blitzender Klinge die Pistole am Lauf halten und wie eine Keule schwingend. Die feindliche Mannschaft war stark demoralisiert und im Schockzustand, es gab nur schwache Gegenwehr. Einzig der feindliche Captain war noch wahnsinnig genug und stellte sich ihm zum Duell. Darion liess die leere Pistole fallen und zog dafür einen kurzen Dolch. Der wahnsinnige drosch auf ihn mit einem langen Säbel ein als versuchte er Holz zu spalten und so blieb Darion erst mal nichst übrig als zu parieren, auszuweichen und auf eine Blöse zu warten. Klirrend und kreischend prallten die Klingen aufeinander, lösten sich um gleich wieder aufeinander zu krachen. Nach all der Wut liesen die Kräfte beider bald nach und der feindliche Captain versuchte einen letzten verzweifelnden Angriff. Er schwang seinen Säbel mit beiden Händen in kreuzenden Schwüngen und stiess dann mit einen Schrei gerade zu um Darion aufzuspießen doch er wich zur Seite aus und schlug aus der Drehung zu. Die Klinge zischte durch die Luft und traf ihr Ziel, der Kopf des Gegners wurde sauber vom Hals getrennt und rollte über Deck.




Keuchend kam Darion zur Ruhe, seine Mannschaft hatte mittlerweile die Reste des Gegners erledigt. „Männer, nehmt alles mit was brauchbar ist und dann zurück aufs Schiff. Verschwinden wir von hier!“ gab er kurz Anweisungen. Doch das Schicksal meinte es wohl nicht gut mit ihm. Der Lärm der Schlacht musste wohl die Aufmerksamkeit eines Bewohners der Tiefe auf sich gezogen haben. Neben dem feindlichen Schiff begann das Meer zu brodeln und zu schäumen. Kurz darauf brach der Kopf einer Seeschlange aus dem Wasser und ihr markerschütternder Schrei erklang. Fast so lang wie beide Schiffe zusammen war ihr Körper, bedeckt mit Schuppen die grünlich schillern und ein Kopf voll spitzer Zähne der einen Mann auf einmal verschlingen konnte. Brüllend stiess sie herab und packte einen der Mannschaft um den unglücklichen in die Luft zu schleudern um ihn dann wieder zu packen und zu verschlingen. Andere Mutige versuchten die Schlange mit Klingen zu attackieren, doch das Schuppenkleid dieser Tiere ist hart wie Stahl. Klirrend glitten die Klingen davon ab.




So konnten sie diesem Ungetüm nicht beikommen, das wusste Darion. „Männer, findet eine gelanden Kanone, macht sie fertig. Zielt auf den Kopf,feuern auf meinen Befehl!“ schrie er die Befehle gegen das Kreischen der Bestie. Er stürmte der Schlange entgegen und zog seine zweite Pistole aus dem Gürtel, eine schlanke elegante Schönheit von erlesener Bauart. So lang wie der Unterarm eines Mannes mit Verzierungen aus Gold doch von eigentlich kleinem Kaliber verglichen mit den normalen Schusswaffen der Besatzung. Doch in ihr schlummerte eine Kugel aus gehärtetem Stahl und eine Ladung besonderen Schiesspulvers welcher ihr die Stärke einer ausgewachsenen Muskete verlieh. Er legte an, zielte sorgfältig und drückte ab. Mit einem fauchen wie Höllenbrut ging die Pistole los und sannte das Geschoss auf den Weg, der Ausgeburt des Meeres in das Rechte Auge, das in einem Schwall aus Flüssigkeit und Fetzen verging. Wahnsinnig vor Schmerzen bäumte sich das Tier auf und öffnete sein Maul zu einem gellenden Schrei. „FEUER!!!“ schrie Darion den Befehl zur Besatzung. Diese hatte eines der Geschütze in Stellung gebracht und schoss. Von Aussen sind Seeschlangen fast nicht zu verwunden, doch die Kanonenkugel traf genau in den offenen Schlund gegen die Innenseite des Schädels und zerfetze den Kopf des Untiers in einen Sturm aus Knochenstücken und Blut.




Angeschlagen, Keuchend aber am Leben lehnte sich Darion an den Mast in dem ein Zahn der Bestie steckte. „Ein Meisterschuss Männer. Doppelte Ration Rum für alle. Und nun endlich Weg von diesem verfluchten Stück Wasser.“ sagte er und brach den Zahn aus dem Mast und lies ihn in seine Manteltasche gleiten. Er sollte ihn immer daran erinnern wie rau die die See sein kann. So schleppte er sich in seine Kajüte und lies Segel setzen, zurück nach Altingen. Dort würde er sich dann auf dem Landweg auf nach Hag Raurik machen und hoffentlich ergründen was dort vorging.....
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Darion Tracian
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BeitragThema: Re: Raue See    Di 8 Apr - 19:18

hoffe die Geschichte gefällt ^^ und gleichzeitig ne schöne Überleitung warum ich mich wieder mal in Hag Raurik rumtreibe ^^
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Raue See
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