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 Botschaft von Markward Sturmhüter an die Twalibi

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Grimmar
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BeitragThema: Botschaft von Markward Sturmhüter an die Twalibi   Mo 27 Mai - 23:37

Am Abend stiegen zwölf hell gezichnete Adler in den Himmel über Wegursti auf, die gesegneten Tiere Nantusveltas. Nur die wichtigsten Nachrichten in den schlimmsten Zeiten werden seit jeher von den Halvor auf diese Art und Weise versandt. Ein jedes dieser Tiere trug ein gerolltes Pergament, in Leder eingeschlagen, an seine mächtigen Fänge gebunden, mit den elf anderen Hauptstädte der Sippenlander und Raurikor als Ziel. Auf dem Pergament stand die folgende Nachricht:

Brüder und Schwestern der Twalibi, der Sturm zieht auf und die Sturmhüter rufen hinein!
Euer Bruder Markward grüßt Euch und die Euren im Namen der Sippe der Sturmhüter!

Lang war ich nicht in Wegursti und lange konnte ich Eure Nachrichten nicht lesen und beantworten, denn die aktuelle Lage zwang mich einige Vorkehrungen zu treffen. So lasst mich Euch zuerst im allgemeinen Schildern, bevor ich mich an jeden einzelnen von Euch wende.
Ich begleitete meine ausgesandten Lanzenreiter vom Fuße des Goldhaupts den Lorsak entlang, jene Reiter, die ich in Eurem Beisein meine Brüder und Schwestern, in den Süden der Lande der Nebelwölfe schickte, um dort mit den anderen Truppen gegen die verruchten Diener des Spinnenkults vorzugehen.
Dann zog ich weiter, begleitet von meinen Leibkriegern in den Nordosten durch die Lande der Blankarder. Tilrun meiner Sippe waren ausgezogen dorthin zusammen mit erfahrenen Erzschlägern und Berggräbern, zusammen mit Männern Herwald Keilerzorns in den Bergen hin nach Bolkheim nach reinem und unverdorbenem Erz zu schürfen. Und wahrlich meine Brüder und Schwestern, sie wurden fündig. Nun es ist nicht der Reichtum, wie er in den Bergen der Halvor liegt, aber besser als gar kein Erz zum Schmieden von Stahl und Eisen für unsere Krieger. Keilerzorner und Sturmhüter schlugen Schulter an Schulter den Stein um das Metall freizulegen. Ein wahrlich weiser Entschluss auf der letzten Ratssitzung.
Mein nächstes Ziel waren alle Dörfer und Gehöfte in meinen Landen: Ich ließ die Sturmglocken schlagen und rief selbst dazu auf, dass sich Männer und Jungen, Krieger und Veteranen bereithalten sollen. Sollte die Lage in unseren Landen sich verschlimmern, so werde ich die meinen zu den Hämmern rufen, wie es seit jeher Brauch ist -doch ist dieser Zeitpunkt noch nicht gekommen und so die Götter wollen, wird er auch nicht eintreten.
Und dann, ritt ich die Bergflanken ab, jene Orte an denen der unheilige Spinnenkult wider alle Göter und die Natur ihr dunkles Mal in die Steinwände, die unseren Reichtum, unsere Erze und Metalle beinhalten, branten. Nantusvelta soll ihre Heimstädten dafür verbrennen und niederwerfen!
Jedenfalls besah ich mir die roten Steinadern, die von dem Spinnensymbol in der Mitte wegführten. Brüder und Schwestern, ich danke der Hagrikka Morgana Mondquell, dass sie so ein leuchtendes Vorbild ist, denn ihretwegen beschloss ich, dass das Herausschlagen, das Zermahlen der roten Steine zu Staub und das Verbrennen dieses keine Lösung sein kann, denn wieder und wieder tauchen die dunklen Zeichen und Schreine an den Berghängen auf. Dewegen habe ich beschlossen - und hoffe, dass es mein Bruder Arvid mir gleich tuen wird - einige dieser Steine an Gelsa in Raurikor und den Druidenzirkel zu schicken, denn unsere Tilrun wissen nicht mehr weiter. Werte Gelsa, helft uns und beseht euch diese Steine, untersucht sie und verfahrt mit ihnen nach gutdünken. Gebt sie weiter an die Druiden wenn ihr damit fertig seid, und so die Götter wollen, teilt uns erfreuliches mit.
Nun, abgesehen davon, habe ich diverse Handelspartner und Lagerhäuser, die die Sturmhüter unterhalten, und die hier nur am Rande erwähnt sein sollen, beschauen lassen. Für das erste kann ich mit Speeren, Äxten und rund 9000 Pfeilen aufwarten, die ich an unsere Truppen vergeben kann - mit Nantusveltas Segen. In wenigen Wochen müssten diese in der Hauptstadt eintreffen und ebenfalls möchte ich Gelsa um die Verteilung dieser bitten, in unserer Abwesenheit.

Zu guter letzt, denn meine Zeit ist im Moment sehr begrenzt, möchte ich zwei der Twalibi besonders ansprechen:

Zuerst die ehrenwerte Hagrikka Morgana,
es freut mich zu höhren, dass Hag Raurik zumindest auf einige Verbündete in den eigenen Landen zählen kann und ich hoffe, dass die Zusammenarbeit mit den Echsen zu Eurer vollsten Zufriedenheit verlaufen ist. Gerne würde ich euch den geheiligten Hammer der Sturmhüter von Nantusvelta geküsst zum Zerstören der Metallspinne anbieten, aber ich hoffe doch, dass die Verwendung des heiligsten Relikts der Sturmhüter nicht notwendig sein wird. Des weiteren möchte ich euch auf den Hinweis ansprechen: Eine schwarze Feder lässt zur jetzigen Zeit wohl nur den Rückschluss auf einen Verbündeten zu. Ich bitte euch, lasst euch dies als Beweis ihres guten Willens ansehen und legt Eure Vorbehalte gegenüber den Nebelkrähen ab, denn mächtig ist ihr Wissen und wahrlich beeindruckend ihr Handwerk - und wer weiß, ob sie nicht schon unsere geschmiedete Ränke durchschaut haben.

Und dann mein guter Freund Ragin Grünfang:
Bedrohlich klingt die Lage mit dem Errichten des Feldlagers in Euren Landen. So hoffe ich, dass euch bereits andere Brüder und Schwestern Hilfe zugesagt haben und mich diese Kunde noch nicht erreichte. Was ich euch bieten kann ist kein Entsatzheer, aber zumindest einen starken Arm für den Angriff auf jenes Lager. Von den Lanzenreitern im Süden Hag Widukins sollen sich 25 zu euch auf den Weg machen. Aus meinen Speerschwingen sollen weiter 50 Mann zu euch stoßen begleitet von 20 findigen und kunstfertigen Schmieden. Sie führen Seile, Beschläge und Stahl mit sich um Euch auf besondere Art und weiße zu unterstützen, denn sie sind in der Lage große und fürchterliche Kriegsmaschinen zu bauen, sofern ihr bereit seid, sie Holz in euren Wäldern Schlagen zu lassen. Der Sturm auf ein solches Lager kann wohl von einem Katapult oder einem Scorpion nur gewinnen.
Außerdem bitte ich Euch, euch nicht wegen der Allianz-Verhandlung zu krämen, denn auch sie ist Werk der Twalibi und von großer Notwendigkeit, besonders jetzt. Doch wurde sie ausgehandelt, als ihr leider nicht zu gegen ward.

Da meine Zeit knapp ist, wünsche ich euch allen das Wohl der Götter, einen starken Arm eure Waffe zu führen und einen wachen Verstand! Nantusvelta möge mit euch sein, Hag Sturmwacht ist es!

Für euch meine Brüder und Schwester,

gezeichnet Markward Sturmhüter
Herr über Schmieden und Essen, Erster der Sturmhüter und Wächter Wegurstis
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Morgana

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BeitragThema: Re: Botschaft von Markward Sturmhüter an die Twalibi   Di 28 Mai - 20:36

Werter Markward Sturmhüter,

es freut mich, dass es euch gelungen ist, gutes Erz zu finden um darauf Waffen schmieden zu können. Ich bin sicher die Kriegerinnen der Nantwiga – und natürlich auch alle anderen – werden sich sehr darüber freuen.


Ich selbst habe ja weniger mit den Erzen der Erde als mehr mit ihren Pflanzen zu tun.

Um Eure Frage zu beantworten, ja die Zusammenarbeit mit den Echsen war mehr als Zufriedenstellend. Ich habe unter Anderem erfahren, dass eine alte Freundin mittlerweile eine sehr hohe Stelle eingenommen hat, was die Beziehung zu den Echsen nur noch vertieft hat.

Es ehrt mich, dass ihr mir eure heiligstes Relikt anbietet um diese verteufelte Spinne zu zerstören. Es ist wie ich es schon vermutet habe, kein noch so großer Kraftaufwand war bisher dazu in der Lage sie zu zerstören und zwar kann ich einige heilende Magie wirken, beschränke mich jedoch zumeist auf Kräuter. Hier bei mir habe ich auch sonst keinen Magiekundigen der mir helfen könnte.

Ich würde Euer Angebot deshalb sehr gerne annehmen und frage mich nun, wie und wo.

Ich habe vernommen, dass wohl in nicht allzu ferner Zukunft wieder eine Zusammenkunft stattfinden wird. Ist es euch möglich den Hammer dort mitzubringen oder ist es eher so, dass er an seinem Platz bleiben und ich zu euch kommen muss?

Sollte dies so sein, könnte ich vor dem nächsten Treffen zu euch kommen und wir reisen dann zusammen weiter?

Es ist mir gelungen aus den Pflanzen die ich in Töpfchen gepflanzt habe wieder starke Heiltränke zu gewinnen und die Spinnen an den Wurzeln sind so gut wie verschwunden. Für Eure Mühen werde ich euch gerne einige Tränke mitbringen, die in den letzten Wochen so rar geworden sind.


Hochachtungsvoll.

Morgana Mondquell, Erste Guiskada der
Sippe Mondquell



Und lasst Euch noch gesagt sein, mein Freund:

Von uns drei Nantwigas war ich beim letzten Treffen diejenige die bezüglich unserer Meinungen über die Nebelkrähen geschwiegen hat.

Da ich durch Eure Nachricht davon ausgehe, dass ihr Wohlgesonnen seid, werde ich euch eines verraten. Vor einiger Zeit habe ich einmal eine verletzte „Krähe“ gefunden, sie gesund gepflegt und wieder „fliegen“ lassen. Ich glaube, dass sie sich jetzt dafür bedanken möchten, wo ich auf ihre Hilfe angewiesen war.
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Bron Boro
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BeitragThema: Re: Botschaft von Markward Sturmhüter an die Twalibi   Mi 29 Mai - 0:27

Geschätzter Guiskard Markward Sturmhüter,

Ich muss euch enttäuschen. Bislang habe ich noch keine Nachricht bekommen, geschweige denn konkrete Hilfe. Die goldene Gelegenheit, den Feind auszulöschen, ehe er seine Position mit Wällen und Gräben befestigen konnte, scheint bald schon verpasst zu sein. Noch sehe ich Hoffnung, da meine Leute das Voranschreiten der Arbeiten ein wenig verzögern konnten - aber viel Zeit ist nicht mehr. Ich habe nicht genug Leute, um mit diesem Heer den offenen Kampf zu wagen und so kann ich ihnen derzeit nur Nadelstiche versetzen.

Was die Verhandlungen und Bündnisse angeht: Ich habe bisher keine Stellung dazu bezogen und habe auch nicht vor, es in näherer Zukunft zu tun. Was immer euch da zu Ohren gekommen sein mag, ist ein Gerücht, nicht mehr. Derzeit gräme ich mich einzig und allein um das Wohl meiner Sippensöhne, die kämpfen und wie es scheint vergebens, ganz und gar vergebens darauf warten, dass ihre Stammesbrüder und -schwestern die Hilfe schicken, die sie versprochen haben.

Gezeichnet,
Ragin, erster unter den Grünfängen von Hag Widukin
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Iring
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BeitragThema: Re: Botschaft von Markward Sturmhüter an die Twalibi   So 9 Jun - 22:58

Werter Ragin Grünfang,
es betrübt mich, dass der Feind in Euren Landen anfängt ein Lager zu errichten, deshalb will ich Euch 50 meiner schwer gerüsteten Speerträger, verstärkt durch 100 Mann aus dem Clanaufgebot unter der Führung von Aarenbart, einen gewitzten und erfahrenen Veteranen senden, um das Unheil auszurotten.

Rauriker Segu!
Arvid Adlerstolz, Herr der weissen Hallen von Aarenhus und erster Guiscard der Adlerstolzer
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Grimmar
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BeitragThema: Re: Botschaft von Markward Sturmhüter an die Twalibi   Do 20 Jun - 19:16

Meine Brüder und Schwestern,


Kunde hat mich von einigen meinen Sturmhütern erreicht, die in den Swajuts für sich und die Ihren das tägliche Brot verdienen. Sie beschweren sich, dass sie bislang zu wenig Silber und Kupfer verdient haben in diesem Jahr und unter unserem Beschluss alle Swajuts sollten wegen des Krieges nach Hag Raurik zurückkehren leiden würden - wie auch der Krieg weitergehen wird, sie werden im Winter Hunger leiden müssen.


Daher kam mir eine Idee: Wie wäre es, wenn wir der Hälfte jedes Swajuts gewähren, für sich und ihre Brüder und Schwestern, die in unseren Landen kämpfen, auf Fahrt zu gehen und sich weiterhin als Söldner zu verdingen. So wird ihr Lebensunterhalt gewährt, während wir genügend Kämpfer an unserer Seite wissen.


Bedenkt euch meine Brüder und Schwestern der Twalibi und lasst uns zu einer Entscheidung kommen. Die Schlachten des Sommers warten nicht auf unsere Kinder!


Es grüßt Euch,zu Nantusvelta für unsere Krieger und unseren Sieg betend,
Markward Sturmhüter,
Herr über Schmieden und Essen, Erster der Sturmhüter und Wächter Wegurstis


OT gesprochen: Mir kam das gerade in den Sinn, weil wir uns ja überlegt haben, welche Erklärung es geben kann, dass der Swajut nach Weiden, Mythodea, Thaliesen etc. fährt. Dachte, das wäre eine logische, nachvollziehbare und realistische Idee. Very Happy
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Bron Boro
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BeitragThema: Re: Botschaft von Markward Sturmhüter an die Twalibi   Do 20 Jun - 23:05

Sehr geehrter Guiskard Markward,

So sehr ich euch schätze, in diesem Fall muss ich deutlich protestieren. Welcher Krieger kann an Silber oder Kupfer denken, wenn sein elterlicher Hof, sein Heimatdorf oder die Festung seines Guiskards von Feinden bedroht wird? Ein jeder Grünfang, der es wagt, eine solche Bitte an mich zu richten, den verstoße ich aus der Sippe und lasse ihn als Verbrecher und Verräter jagen! 
Wir brauchen hier jeden, der eine Waffe tragen kann. Sollen sie die Schwerter der erschlagenen Feinde zum Markte tragen, wenn sie es so nötig haben. Land und Klan sind mehr wert als alles Kupfer, dass ein Mann tragen kann.

Im Gegenteil: Statt die Waffenarme unserer Kämpfer in fremden Kriegen feil zu bieten, sollten wir einen Swajut auswählen, der in anderen Ländern Kämpfer anheuert und hierher schickt, damit unsere Reihen verstärkt werden.
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Iring
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BeitragThema: Re: Botschaft von Markward Sturmhüter an die Twalibi   Do 27 Jun - 15:35

Langsam dämmerte der Morgen herauf. Die Wachtfeuer verblassten in der fortschreitenden Helligkeit. Am Waldrand stand Ragin Grünfang, sein Umhang lies ihn fast mit den umgebenden Bäumen verschmelzen, und blickte auf den nun namenlosen Ort, der von der kupfernen Armee erobert und nun zum Stützpunkt ausgebaut wurde. Die Spuren des vergangenen Kampfes waren noch deutlich zu sehen, die Breschen in den Palisaden waren nur notdürftig geflickt, einer der Türme war zusammengebrochen. Dennoch strahlte der Ort eine Aura der Gefahr und der Wehrhaftigkeit aus. Die großen Banner mit der kupfernen Spinne schälten sich langsam aus dem Nebel. Auf beiden Türmen waren seltsame Geschütze aufgestellt und die kupfernen Helme der Wachmannschaften reflektierten die ersten Sonnenstrahlen, die durch den Nebel drangen.

Ragin hatte genug gesehen. Er tätschelte den Kopf des großen Jagdwolfs an seiner Seite, drehte sich um und kehrte zum Lager zurück. Auf dem Weg dorthin passierte er die beiden gewaltigen Katapulte, die in der Nacht von den Sturmhütern aus den mitgebrachten Balken zusammengebaut worden waren. Beim Anblick der gewaltigen Waffen erschauerte er jedes Mal.

Im Lager angekommen begrüßte ihn sein Bannerträger. Die Blankarder erhoben sich lautstark von ihren Lagern, die verschiedenen Stämme der Halvor waren gerade dabei sich zu rüsten und um ihre Anführer zu versammeln. Zufrieden bemerkte er, dass er keinen Krieger seiner eigenen Sippe zu Gesicht bekam, sie waren schon alle mit dem Wald verschmolzen und auf dem Weg zu ihren Angriffspositionen.

Dröhnend setzte sich der Rammbock in Bewegung, von den Blankardern liebevoll „Teutates Hammer“ genannt. Er sollte die provisorischen Tore der kupfernen Befestigung  zu Staub zermahlen. Als die versammelten Krieger die Katapulte passierten, waren die Mannschaften der Sturmüter schon dabei, sie mit gewaltigen Geschossen zu laden, bald würden die riesigen Steine vom Himmel regnen, und sowohl Menschen, wie Mauern zu Staub zermahlen. Dann hatte die Armee auch schon den Waldrand erreicht, teilte sich in Clans und Sippen auf und nahm ihre Angriffsformation ein.

Atemlose Spannung lag in der Luft. Gegenüber waren Soldaten und Bogenschützen  zu sehen, die hastig ihre Stellungen einzunehmen versuchten, der Aufmarsch der Rauriker war nicht unbemerkt geblieben. Dann ein Heulen von Ragins Wölfen, das Angriffssignal, mit einem Dröhnen schleuderten die Katapulte ihre Last in den Himmel, die versteckten Grünfänge schickten ihren gefiederten Tod auf die Reise und mit wildem Kriegsgeschrei stürmte die wilde Meute los. Ein guter Tag für die Kriegsgötter!
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