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Do 24 Aug - 16:50 von Askan Eschenfall
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Homepage-Update: Aktuelle Südlande Karte online u.a.
So 5 März - 23:45 von Raskell
Die aktuelle Kampganen-Karte ist nun auf der Homepage drauf.
Dieses Mal inklusive unserer Allianzen.




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 Von Nordmännern und Langschiffen.....

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Hrothgar
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BeitragThema: Von Nordmännern und Langschiffen.....   Mi 27 Feb - 8:08

Hrothgar saß am Tisch in der kleinen Taverne in Hoimarshold. Die Arme vor sich auf dem Tisch verschränkt. Sein leerer Blick starrte in das Kaminfeuer.

Doch Hrothgar sah das Feuer nicht wirklich - er spürte auch nicht die Wärme, die von seinen flackernden Lohen ausströmte. Sogar sein Bierkrug schien ihn nicht zu intressieren. Das vormals frisch gezapfte, kühle, mit wohl geformter Schaumkrone ausgestattete Meisterwerk von Nurmi dem Schankwirt, lag warm und schal im Krug.

Er war weit weg. Er stand am Ufer des Lorsak. Unweit der Siedlung Firungard. Die üppigen Eichenwälder in der nähe waren schon etwas lichter geworden.

Bau ein Schiff! - haben sie gesagt.
Wir wollen nicht immer zu Fuß gehen - haben sie gesagt.
Du bist doch ein Nordmann! - haben sie gesagt.
Ein Nordmann kann ein Schiff bauen, dann mach einfach - haben sie gesagt.

Er ging in sich und dachte an die Zeit, früher, als er noch in Kylä am Strand spielte und seinem Vater zuwinkte, wenn er auf Fischzug ausfuhr aufs offene Meer. Die Schiffe - Lang und flach im Tiefgang - elegant geschwungene Planken, bunte Rechtecksegel die in der Sonne ihr Farbenspiel auf das Wasser spiegelten.

Gesehen hat er sie oft - gefahren ist er auch mit ihnen. Doch als er im Jugendalter von seinem Reich Valtakunnan von den Julma entführt wurde, hatte er wenig Gelegenheit den Schiffsbau zu studieren.

Doch das sollte doch im Blute eines jeden Nordmannes stecken ! - Auf zu frischen Taten.
Und so war es im Jahre 11, als er loszog und sich ein paar Männer suchte, Handwerker und Holzfäller, um sein erstes Schiff zu bauen. Es sollte nicht das letzte sein.

Es war eine Last. Eigentlich wußte er ja selbst nicht, wie er anfangen sollte, aber jeder kam zu Hrothgar und fragte, was er tuen soll, wie er es tuen soll, und warum er es tuen soll. Genervt und in Rage war die Antwort nicht selten handgreiflich. Aber die klingende Münze in den Beuteln der Handwerker am Ende des Tages war Ansporn genug, die Launen des alten Nordmanns zu ertragen.

Und als das erste Langschiff fertig war und zu Wasser gelassen wurde, ging es, so wie es ins wasser glitt, direkt auf den Grund des Lorsak und das einzige, was vom Stolzen Schiff übrig blieb, war das Segel, das aus dem Wasser ragte und traurig im Wind flatterte.

Einen ganzen Sommer lang war es dem alten Graubart nicht vergönnt, auch nur ein Schiff zu Wasser zu lassen, das annähernd das tat, was ein Schiff eben tuen soll. Schwimmen und Fahren. Doch wenn es mal nicht unterging, fuhr es rückwärts oder nur im Kreis. Eins davon hat Hrothgar mit seiner Axt selbst versenkt. Ein kleiner Wutausbruch - muss man ihm verzeihen.

Der Winter ist lang - zu lang für Hrothgars geschmack. Irgendjemand hat mal gesagt, Schlag das Holz für dein Schiff im Winter, bei Vollmond, da ist es gerade und trocken. Lagere es bis in den Frühling und dann bau dein Schiff damit.

Das Holz haben sie Geschlagen. Die Planken gesägt und trocken gelagert. Und nun soll er kommen - der Frühling.



Hrothar säufzte.
Er nahm gedankenverloren den Krug und setzte zu einem großen Schluck an und Prustete im gleichen augenblick sein Maul voll quer über den Tisch.

Waah ! Das Schmeckt ja wie Ogerpisse !!

Nurmi! Ein frisches Bier - Schnell.....
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RAMGAR
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BeitragThema: Re: Von Nordmännern und Langschiffen.....   Fr 1 März - 22:50

Wenn wir Thorgas Ragnarson fragen, dann kann der bestimmt Geldmittel locker machen....
Bootsbau ist teuer....

Er ist betucht
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Hrothgar
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BeitragThema: Re: Von Nordmännern und Langschiffen.....   Sa 2 März - 11:23

Ramgar - ich bin erstaunt. Woher kennst du Thorgas Ragnarsson?
Betucht - oh ja - das ist er wohl. Und da die Ronländer wohl bekannt sind für ihre Schiffsbaukunst, sollte dort auch sicherlich der eine oder andere Ragschlag einzuholen sein.

Was glaubtst du, Ramgar.

Sollten wir einen Abstecher nach Ronland machen und ihn persönlich aufsuchen?
Ich denke, auf die Alten Zeiten und einem guten Schluck Met in der Thinghalle sollte eine für uns alle vorteilhafte Begegnung daraus werden.
Oder sollte lieber Grimmar ein paar Zeilen seiner umsäuselnden Worte wählen, um Thorgas zu einer Wohltat zu bewegen?

ich bin unschlüssig.....
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Grimmar
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BeitragThema: Re: Von Nordmännern und Langschiffen.....   Sa 2 März - 23:19

Ich fühle mich geehrt, werter Hrothgar - sollte die Wahl auf Worte meiner gewählten Sprache fallen, die eher die eines Dichters, denn eines Kriegers sind - wie ein Swajutmitglied einst so treffend bemerkte - dann lass es mich wissen Smile

Aber seid bitte sicher, dass dieser Thorgar auch lesen kann oder einen Scribor sein Eigen nennt, dass Tinte und Pergament nicht verschwendet sind...
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Hrothgar
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BeitragThema: Re: Von Nordmännern und Langschiffen.....   Mo 14 Sep - 21:16

Hrothgar saß in seinem Stuhl und ergriff den Henkel seines Kruges. Gerwin Grauschwinge selbst hat ihm ein Faß seines neuen Suds "Gerwins Kellertröpfchen" zukommen lassen.
 
Prüfend ließ er das kalte nass um seine Zunge spielen, um damit anschließend mit allen Sinnen seine Kehle zu befeuchten.
 
Ein wahrlich großer Genuss.
 
Es ist noch nicht lange her, dass Gerwin selbst einen Boten zu Hrothgar schickte.
 
Er sprach:“Vernimm die Worte deines Hagriks:“
Der Bote öffnete ein Pergament und begann zu lesen:
 
„Hrothgar Barnasson. Es ist mein unumstößlicher Wille. Besteige ein Schiff. Suche Unterstützung von einem Scribor und reise mit dem nächsten Schiff auf die Inseln der Macht.
 
Ein Phönixorden ließ die Insel aus dem Meer entsteigen und verheißt mit Schlachtgebrüll und Geschick im Wettstreit neuen Landbesitz.
 
Ein Urvolk, die Uth, bewohnen diese Inseln. Man sagt, dass sie des Bierbrauens mächtig sind. Sollten die Rauriker durch Mut und Stärke neue Ländereien für uns gewinnen, so sehe ich hier entweder große Absatzmärkte für unser Bier, andererseits ….
Sollte das Bier dort besser sein als meins, so geht davon eine enorme Gefahr für unser aller Wohlergehen aus !
 
Gehe hin und probiere. Jedes Bier das dir in die Finger kommt. Ich kann diese Aufgabe keinem anderen Anvertrauen, sonst müsste ich selbst fahren. Und das kann ich nicht.
 
Bei deiner Wiederkehr wirst du ein Fass meines neuen Suds in deinem Bodenloch vorfinden.
So soll es dein direkter Vergleich sein, von dem du mir berichtest – nur mir allein. Du triffst mich in der Großen Halle in Halgis. Ich verlasse mich auf dich !“
 
Es war klar, nur einer konnte als Gefährte für diese schwierige Aufgabe in Frage kommen.
Grimmar.
 
Er war schnell von der enormen Wichtigkeit des Ansinnens Gerwins überzeugt und sie fuhren mit dem nächsten Schiff Richtung Abenteuer und Gefahr.
 
Als Hrothgar und Grimmar angekommen waren, machten sie sich zugleich auf, in der Hafensiedlung das erste Bier zu testen.
An der Steintheke, wo das Bier in Holzschalen verteilt wurde, hörte ich von einem Professor, der hier an den Wettkämpfen für das Kriegslager teilnahm. Der Zufall wollte es, dass ich in einem noch fast nüchternen Moment in einer Jurte dem Professor von Angesicht zu Angesicht gegenüberstand.
 
Ich erläuterte ihm das Problem, was ich mit dem Schiffbau habe. Er erklärte sich bereit, mir ein einer einstündigen Vorlesung das Problem des Schiefbaus zu erläutern, auch, Schiefbau im Wasser. Doch was ich hier lernte, soll an den Lagerfeuern der Jurten erzählt werden und würde den Rahmen sprengen. Doch mein Problem war damit nicht gelöst.
 
Nach tagelangem Probieren und Notieren waren wir endlich dem Ende der Mission näher gerückt. Die Schlachten waren gewonnen, die wettkämpfe bestritten, wir waren fast wieder nüchtern und konnten die Heimreise antreten.
 
Gezeichnet von den tagelangen Besäufnissen und Dauertests der verschiedenen Biersorten gezeichnet, stand Hrothgar auf der Brücke des Schiffes und sehnte seine Heimat herbei, eine, die nicht so schaukelt……
 
Ein Mann stand neben ihm, sah ihm ins Gesicht und hatte wohl Mitleid.  
Auf die Frage nach dem Wohlbefinden begannen die beiden ein Gespräch, in dem sich herausstellte, dass der Mann ein Schiffsbaumeister war, auf der Überfahrt seiner neuesten Handelskogge. Er war bei der Jungfernfahrt mitgereist, um einige Prüfungen mit der Drift, Takelage und der Steuerung zu machen. Mit ihm hatte sich Hrothgar eindringlich über dies und das in Sachen Schiffsbau unterhalten. Und die Überfahrt dauerte ziemlich lange.
 
Und die These des Professors, Schiffsplanken mit Kartoffenstärke zu kleben, erschien nun etwas abwegig.
 
Hrothgar schluckte, betrachtete seinen Krug, schmeckte noch einmal und war sich sicher. Die Plörre der Uth ist keine Gefahr, aber sie werden dankbare Kunden abgeben.
 
Und eines schwöre ich.
Die erste Ladung Bier wird auf einem Schiff Hrothgars auf die Inseln der Macht gelangen, und es soll „HALGRIS“ heißen…

Mit diesen Worten machte sich Hrothgar auf den Weg zur großen Halle. Nach Halgris......
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