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Rauriker Kommunikation
Do 24 Aug - 16:50 von Askan Eschenfall
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Daher werde ich ab sofort wieder alles "große" über das Forum …

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Homepage-Update: Aktuelle Südlande Karte online u.a.
So 5 März - 23:45 von Raskell
Die aktuelle Kampganen-Karte ist nun auf der Homepage drauf.
Dieses Mal inklusive unserer Allianzen.




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 Vor der Schlacht [Mitmachthread]

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Melvin
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BeitragThema: Vor der Schlacht [Mitmachthread]   Mi 9 Mai - 12:29

Er würde es wahrscheinlich nie zugeben, aber in diesem Moment hatte er Angst….

Das Gebrüll seiner Schwestern und Brüder tönte weit über das Wiesenthal welches sich vor dem Großen Wald an der nördlichen Grenze Blankards erstreckte. Melvinorix stand mitten in der Kampfreihe die sie gebildet hatten. Das Schild erhoben den Wurfspeer in der Rechten, bereit ihn zu schleudern, sah er hinab entlang des knöchelhohen, saftig grünen Grases. Löwenzahn und Feilchen blühten zwischen den Halmen auf und vermittelten ihm einen kurzen Moment das Gefühl von Frieden. Doch der Lärm holte ihn schnell wieder zurück. Im Schatten der Bäume hatten sie sich zusammengerottet. Orks….Einer wilder als der Andere… ihre Rüstungen waren rostig und mit allen möglichen Dingen behangen, was sie so im Krieg erbeutet hatten. Der Ein oder Andere hatte die Kopfe und Gliedmaßen seiner Feinde an den Gürtel gebunden .Es waren so viele, dass er sie kaum zählen konnte.
Späher hatten vor etwa einem Tag den Vormarsch des Verbandes gemeldet. Die Nachricht hatte sich wie ein Feuer in den Grenzlanden verbreitet. Es war purer Zufall gewesen, dass der Swajut dort eine Aufgabe zu erledigen hatte. Ohne auch nur nach zu denken hatte Raskell den Befehl zum Abmarsch erteilt. So wurden die Kräfte, die Mobilisiert werden konnten, eben an diesem Tal gesammelt.
So stand er dort, in einem Kriegerhaufen, bewaffnet bis an die Zähne. Jeder Einzelne konnte 3 Orks aufwiegen, wenn nicht sogar noch mehr. Doch das, was sich dort unten vor ihm auftat raubte ihm kurze Zeit den Atem. Um seine Angst zu überspielen stimmte er in die Kriegsrufe und Schreie seiner Stammesgefährten mit ein, als plötzlich das Horn Modorok kun Ramfiors ertönte und den unausweichlichen Angriffsbefehl die Kampflienie entlang ankündigte……


Spoiler:
 
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Iring
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BeitragThema: Re: Vor der Schlacht [Mitmachthread]   Do 10 Mai - 15:21

Von seinem Platz in der Baumkrone, fast unsichtbar in seinem Umhang, beobachtete Iring den Aufmarsch der Horde. Der aufsteigende Nebel lies seine Finger klamm werden. Unter ihm sammelte sich der Swajut lauthals Kriegsgesänge gröhlend. Das inzwischen vertraute Kampfgeschrei erschütterten ihn immer wieder in Mark und Bein, und wie schon so häufig kam ihn der Gedanke seinen Bogen wegzulegen und selbst zu Schwert und Schild zu greifen, und sich zu seinen Brüdern und Schwestern zu gesellen. Doch seine Art der Kriegsführung war anders – leise zog er einen schwarzbefiederten – Rabenfedern für hohe Durchschlagskraft - Pfeil aus dem Köcher, der vor ihm an einem Ast der großen Eiche hing und legte ihn auf die Sehne. Ein Ziel hatte er schon ausgemacht: einer der Schwarzpelze streckte höhnisch ein zerfetztes Banner der Schlachtreihe der Rauriker entgegen, geschmückt mit den abgeschlagenen Köpfen der unglückseligen Bewohner eines nahen Dorfes. Mit Nantosueltas Hilfe würden diese bald gerächt werden. Langsam zog er die Sehne zurück, um den gefiederten Tod auf seinen vorbestimmten Weg zu schicken, doch Modoroks Angriffssignal störte seine Konzentration und der Pfeil schlug irgendwo in den Reihen der Orks ein. Fluchend langte er nach einem weiteren …
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Grimmar
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BeitragThema: Re: Vor der Schlacht [Mitmachthread]   Fr 11 Mai - 0:56

Grimmar hatte schlecht geschlafen in der Nacht als Raskell tags zuvor den Abmarsch zur Verteidigung gegen die Orks angeordnet hatte - und das merkte er gerade eben in jedem Knochen. Ähnlich den aufziehenden Nebelschwaden begann sich auch sein Gemüt zu verdunkeln. Noch nicht lange war er ein Mitgleid des Swajut des Raskell, ganz davon zu Schweigen, dass er eben erst seit jener Zeit ein Kämpfer war. Und dennoch stand er zusammen mit den anderen Raurikern, Helden großer Schlachten, hier in einer Reihe, das Schild in der Linken erhoben und rechts eine Axt schwingend, geschützt von seiner Lederrüstung.
Während die anderen Krieger und Kämpfer brüllten und in freudiger Erwartung riefen, blieb Grimmar still, mit sich und seinen Gedanken beschäftigt. Würde er diese Schlacht überleben? Würde er zeigen können, dass in ihm ein echter Rauriker steckt? Würde er wieder so schreckliche Wunden von den Orks davon tragen, wie in seiner ersten Schlacht gegen sie?
Bei diesem Gedanken merkte Grimmar, wie ihm das rechte Knie pochte. Dieses Gefühl verdrängend schültete er den Kopf und blickte nach links und rechts. Dort standen sie, die großen Kämpfer des Swajuts: Wernulf, der wilde Wolf mit seinen beiden Klingen, Raskell, der Gunrik des Swajuts, mit stolz gehobenem Haupt und viele weitere, ehrenvollen Namens mehr. Grimmar drehte den Kopf und erblickte dann auch Hrothgar, den Nordmann, der unweit von ihm stand. Ein Köcher mit Pfeilen an seinem Gürtel und die Sehne seines Bogens prüfend, nickte er dem jungen Krieger grimmig zu - eine Geste, die Grimmar erwiederte.
Grimmar merkte, wie sich doch etwas Mut in ihm ansammelte. Und so nahm er die Axt in die Linke hinter das Schild, und umfasste mit der rechten Hand alle Amulette und Talismane, die er um den Hals trug. Er betete zu all den Göttern, deren Namen er kannte, dass sie ihn mit Kraft und Mut, Schnelligkeit und Stärke für diesen Kampf erfüllen mögen. Und so, als hätten sie seine Gebete schon erhört, erschalte das mächtige Kriegshorn Modoroks, des ehrwürdigen Teutatespriesters.

Während Grimmar seine Axt, hoch erhoben, wieder in die Rechte nahm, blickte er kurz lächelnd zum Himmel, wo ein Rabe seine Kreise zog. Er stimmte laut in das Geschrei seiner neuen Brüder und Schwestern ein und setzte sich, wie sie alle in Bewegung. Und in der ersten Reihe der Feinde ging bereits einer der Orks zu Boden - durchbohrt von einem glücklichen Pfeil der Rauriker...
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Raskell
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BeitragThema: Re: Vor der Schlacht [Mitmachthread]   Mo 14 Mai - 1:55

Wütendes Gebrüll war die Antwort der Orken auf den Pfeiltreffer, der einen der ihren fällte. Außer sich vor Wut begannen erst Einzelne, dann die ganze Meute loszustürmen, ihre kruden Klingen dabei hoch erhoben und wild über den Köpfen schwingend.
Raskell bemerkte, wie seine Schlachtreihe ob der heranpreschenden Horde unruhig wurde. Rund 100 in Kriegsbemalung gekalkte und blaubemalte Männer und Frauen standen am Saum des großen Waldes und erwarteten seinen Befehl. Nur ein kleiner Teil der Kämpfer rekrutierte sich aus seiner eigenen Kriegerschar; das Gros der Verteidiger waren die Bewohner des Sippendorfes, das der Swajut vor der Orkmeute schützen wollte. Es waren gleichwohl tapfere wie unerfahrene Streiter, größtenteils bewaffnet mit Speeren und ohne jedwede Rüstung. Denoch waren es Kelten, Rauriker, und in einem jeden von ihnen glimmte das Feuer eines Kriegers. Dies galt es nun zu entfachen
Raskell löste sich aus der Formation, trat einige Schritt vor die Schlachtreihe und wandte sich den Wartenden zu.

"Ihr Männer und Frauen Hag Blankhards - lasst das Donnern des Getrampels eurer Feinde nicht eure Herzen erschüttern. Ihr seid Rauriker - und somit ein Teil des großen Rudels Rauros. Stürzt euch auf eure Feinde, wie der Adler aus dem Himmel stürzt und seine Beute schlägt. Brecht durch ihre Reihen, wie der Keiler durch das Unterholz bricht. Stecht zu, so schnell wie die Natter ihre Zähne in ihre Opfer schlägt. Und dann jagt sie, wie der Wolf das Wild durch den Wald hetzt!"


Die feuerige Ansprache des Gunriks zeigte seine Wirkung. Grimmig und trotzig reckten die Kelten ihre Waffen empor und brüllten ihre Angst heraus.
"Für die Sippe! Für den Clan! Für den Stamm!", rief Raskell. "Rauriker..."
"...Segu!" erwiderten die Kämpfer lauthals.

Und dann brüllte der Heerführer die alten Kriegsrufe seines Stammes, die schon seit Jahrhunderten über die Schlachtfelder der Rauriker erschallten:

"Taikjan gadja andi preka - Zeigt Mut und Stärke!
Drauzjan dau gramaz Raurika - werft die Feinde der Rauriker nieder!
Slaha dau andara - erschlagt die anderen!"


Die Männer und Frauen wiederholten die Rufe und ließen sie aus vielen Kehlen über das Feld den Orks entgegenhallen, während sie ihre Speerschäfte und Schwertklingen gegen die Schilde droschen.
Raskell blickte zufrieden die Schlachtreihe entlang.
Das Feuer brannte nun.

Er wandte sich wieder der heranstürmenden Meute zu.
Rund 300 Schritt trennte sie noch vor den Uruks.

"Skelduz fura - Schilde vor!" rief Raskell und kurz darauf stand die Schildreihe an vorderster Linie.

Noch 250 Schritt.

"Baugislam spannjan - Bögen spannen!"
Die Sehnen von rund 30 gespannten Bögen knirschten.

Noch 200 Schritt.

"Skeutan - Schießt!"
Die Pfeile schnellten von den Sehnen und segelten in hohem Bogen gen Feind. Die befiederten Geschosse senkten sich und schwirrten wie ein Schwarm wilder Hornissen auf die Orks herab. Einige Pfeile bohrten sich in den Boden, doch eine Vielzahl traf ihr Ziel: Etliche der heranstürmenden Uruks wurden aus vollem Lauf von den Beinen geholt und landeten Rücklings schlitternd in der nassen Wiese.

Noch 150 Schritt.

Ein weiterer Pfeilhagel prasselte auf die Schwarzhäute nieder und hielt erneut blutige Ernte.

Noch 100 Schritt.

Raskell sah zu Modorok, der seinen Blick mit einem leichten Kopfnicken erwiderte. Der Teutatespriester wusste, was der Gunrik von ihm erwartete.....
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Modorok kun Ramfior
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BeitragThema: Re: Vor der Schlacht [Mitmachthread]   Mo 14 Mai - 12:08

Noch 100 Schritt.

Modorok sah den Blick Raskells und er wusste was der Anführer des Swajuts wollte.
Er wollte das Modorok den Zorn Teutates entfesselte.

Modorok hatte sofort, als er von den Spähern vor einem Tag erfuhr dass der Verband der Schlammblüter anrückt, ein Ritual begonnen.
Ein Ritual um den Zorn Teutates zu erbitten und diesen in einen Gegenstand zu übertragen. Dieser Gegenstand war Ramfior, Modoroks Hammer.
Wenn der Zorn des Kriegsgottes erst in seinem Hammer gespeichert war, konnte ein geübter Teutatespriester eben diese Macht entfesseln und als Waffe gegen seine Feinde nutzen.

Das war es was Raskell, welcher über das Ritual und damit über den Vorteil auf Seiten der Rauriker informiert war, von dem Priester nun wollte.

Noch 80 Schritt.

Modorok trat vor die erste Schlachtreihe.
Er stellte sich in Blickrichtung der anstürmenden Uruks hin und brachte sich in Rage.
Den Hammer hoch erhoben atmete er tief und schnell. Langsam spürte er wie sein Blut heiß wurde.......sein Körper spannte sich.

Noch 60 Schritt.

Teutates, Modorok kun Ramfior, dau Ambachda baidjan dau sechanan! sagte der Priester.....und bat damit um den Segen Teutates.

Er spürte wie sich Wut und Zorn in ihm aufbauten......Schmerzen.......in seinem Kopf....in seinem Körper......Schmerzen waren gut.......so offenbart sich Teutates seinen Priestern.

Noch 40 Schritt.

Modorok schrie: Kun dau Blod. Kun dau Fior. Kun dau Eburaz! Sohn des Blutes. Sohn des Feuers. Sohn des Ebers!

Eine erneute Welle des Schmerzes erfasste Modorok........weißglühende Schmerzen..........Macht.....

Noch 25 Schritt.

Modorok schrie: Waedaz en Hamaraz,dau gramaz HRUUUS!! Zorn im Hammer, den Feind Zermalme!

Er stürmte vor und schlug seinen Hammer mit beiden Armen und voller Wucht auf den Boden.
Plötzlich begann sich die Erde in Form eines Trichters nach vorne, in Richtung der heranstürmenden Schlammblüter zu wellen.
Ein Erdbeben.......es raste auf die Orks zu.

Als diese auf 15 Schritt heran waren erfasste sie das Beben. Die Schwarzpelze in der ersten und zweiten Reihe taumelten und stürzten. Die welche fielen, wurden von den nachrückenden Orken zertrampelt. Knochen brachen, Schädel barsten unter den Uruks die durch ihre Plattenrüstungen schwer genug waren um einen liegenden Artgenossen zwischen ihren Stiefeln und der Erde zu zermalmen.

In diese Unruhe hörte man den Schrei Raskells:

"Rauriker STURMJAAAAN!"

Das Rudel Rauros stürmte laut brüllend links und rechts an dem noch kieenden Teutatespriester vorbei und schlug seine Waffen in die völlig verdutzen Feinde. Weitere Schwarzpelze gingen schreiend zu Boden.
Dort wo die Rauriker auf die Reihen der Uruks trafen, wurde blutige Ernte gehalten. Die Mitte des Schlachtfeldes war zu einer Blutmühle geworden. Das wütende Gebrüll der Kinder Rauros übertönte das ungläubige Gekreische der Orks.....

Modorok erhob sich......noch voll des Zornes und der Wut. Er wusste es gab nur einen Weg den Zorn loszuwerden.
Blut.......Orkenblut.....

Und schon trat ihm ein Breitschultriger mit Schild und Schwert bewaffneter Uruk entgegen.

Modorok spukte aus und stürmte mit wahnsinnigem Gelächter auf den Gegner zu......
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Kaela
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BeitragThema: Re: Vor der Schlacht [Mitmachthread]   Mo 14 Mai - 20:22

Ein ganzes Stück von dem eigentlichen Schlachtfeld entfernt zog Kaela gerade ihren Dolch aus einem orkischen Späher. Das leise Schmatzen, mit dem sich die Klinge aus dem stinken Leichnam löste, ging fast in dem lauten Donner unter, der ertönte als die beiden Schlachtreihen aufeinander prallten. Selbst aus dieser Entfernung waren die Schmerzensschreie und das Wutgebrüll deutlich zu hören und sie verliehen dem tobenden Kampf ihren ganz eigenen Rhythmus.

Ein zufriedenes Lächeln huschte über Kaelas Lippen, als sie Rigani dabei beobachtete, wie diese ihre Pfeile aus einem weiteren Orkkörper zog. Die Späher der Orks waren schnell gestorben, leise, noch bevor sie die Anwesenheit der fünf Kämpferinnen überhaupt realisiert hatten. Vermutlich hatten sie auch nicht damit gerechnet, soweit abseits der Schlachtreihen überhaupt auf Gegner zu treffen. Doch die Anwesenheit der Raurikerinnen war nicht so zufällig, wie sie auf den ersten Blick vielleicht schien.

Für einen weiteren kurzen Moment lauschte Kaela dem Schlachtenlärm und sog die frische, noch nebelschwere Luft in ihre Lungen. Bald würde diese von dem Gestank nach Blut und Tod erfüllt sein, und wenn alles gut lief, würden die Raurikerinnen diesem Duft einige weitere, spezielle Noten hinzufügen. Vorfreude auf den bevorstehenden Kampf durchflutete Kaela und sie konnte das Adrenalin spüren, dass ihre Adern durchflutete. Dann warf sie ihren Schwestern einen grimmigen Blick zu und befahl mit einem leichten Kopfnicken den Aufbruch.
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Raskell
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BeitragThema: Re: Vor der Schlacht [Mitmachthread]   Mo 14 Mai - 23:41

Raskell preschte nach vorne. In seiner Rechten den Elbensäbel, in seiner Linken das keltische Breitschwert fest umklammert. Im Vorbeilaufen hieb er auf Orks ein, die sich gerade aufzurappeln versuchten. Dann trafen er und einige weitere Rauriker auf die Schlachtreihe der Uruks, die sich etwas weiter hinten neuformiert hatte. Mit lauten Krachen prallten die Kelten gegen die Schildreihe. Raskell rammte mit seiner Schulter gegen ein Orkschild; seine Elbenklinge fand eine Lücke in der Phalanx und er spürte, wie der Stahl durch ein Kettenhemd in weiches Fleisch drang. Ein kehliges Stöhnen drang hinter dem Schild hervor, bevor sein Träger rücklings fiel.
Im nächsten halben Moment sah Raskell eine Speerspitze aus den Augenwinkeln, die auf seine rechte Flanke zuschnellte. Er kreuzte seine Klingen, machte einen Seitschritt und fing den Schaft ab. Der Heerführer drückte den Speer auf den Boden und stach dann mit dem Breitschwert zu. Wieder bohrte sich Stahl in Fleisch. Der orkische Speerträger grunzte und fiel vornüber.

Dann begann der Blutrausch. Raskell konnte sich hinterher nurmehr an Fragmente, an kurze Szenen des Kampfes, an einzelne Geräusche erinnern.
Das Gurgeln des Uruks etwa, aus dessen Kehle die schlanke Elbenklinge ragte. Der abgetrennte Orkkopf, der mit weit aufgerissenen Augen durch die Luft segelte. Irgendwann während der Schlacht hatte er Wernulf gesehen; der Widukin hing wie ein Bullterrier auf dem Rücken eines riesigen Uruks und hieb mit seinen Dolchen auf dessen Brust ein. Und Melvin, der unter den Keulenhieben eines nicht minder gewaltigen Orken in die Knie ging, dann urplötzlich hervorschnellte und sein Breitschwert in den Wanst des feisten Schwarzpelzes trieb. Und er erinnerte sich an den Schmerz, den er verspürt hatte, als ein gezackter Orksäbel über seinen linekn Oberschenkel fuhr und eine tiefe, gefranste Wunde riss.

Inmitten des Rausches besann sich der Kriegsmeister für einen kurzen Moment und verschaffte sich einen Überblick. Die Orks hatten schwere Verluste hinnehmen müssen, doch noch immer waren sie in der Überzahl. Raskell sah sich eilig um. Dann erspähte er Berengar linkerhand von ihm; der Blankarder hatte gerade sein Rundschild einem Uruk ins Gesicht geschlagen und ihm dann mit einem wuchtigen Hieb seines Breitschwerts zu den Ahnen geschickt.
"Berengar, jetzt!" brüllte der Gunrik zu ihm herüber. Der Kämpfer aus dem Keilerclan ergriff das große Rufhorn an seinem Gürtel, setzte es an den Mund und ließ einen tiefen Hornstoß über das Schlachtfeld erschallen.
Das Signal war noch nicht verklungen, da brach eine Schar leicht gerüsteter Plänkler aus einem kleinen Waldstück hervor und fiel dem Orkheer in den Rücken.....



Zuletzt von Raskell am Di 15 Mai - 16:20 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Hrothgar
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BeitragThema: Re: Vor der Schlacht [Mitmachthread]   Mo 14 Mai - 23:51

Hrothgar hatte seinen zweiten Pfeil in der Schlachtreihe gegen die Orks geschickt, so wie ihm druch den Gunrik geheißen. Ob er einen Treffer gelandet hatte, er hoffte es. Doch in dem Schwarm von Pfeilen war das nicht auszumachen. Als das Erdbeben Modoroks verstummt war und die schreienden und gespickten Orks von ihren Nachfolgern überrannt wurden, war das Gemetzel eröffnet. Die Schlachtreihe formierte sich zu einer klaren Front und Hrothgar suchte sich ein Ziel.

Schwer auszumachen, doch da war dieser Schwarzpelz, der nicht in rostige Platten und stinkende Lumpen gehüllt war. Fast unmerklich standen zwei-drei Orks mit großen Schilden und ausgiebigen Plattenstücken auf dem Leib um ihn herum.
Merkwürdig gestikulierend machte dieses Musterexemplar von Bosheit und Finsternis merkwürdige Gesten und rief seine abartigen Schreie in die Luft. Hrothgar war klar - dieser Ork hatte eine böse Macht im Schilde, welche er gegen die Reihen der Rauriker schicken würde, wenn er nicht aufgehalten wird.
Er fasste all seinen Mut zusammen und rief Odin an: "Lass mir deine Macht zu teil werden!" wandte er sich ab von der Schlachtreihe und suchte sich eine günstige Schußposition. Er legte einen Pfeil auf die Sehne und lief nach vorne.

zu weit.....


er ist immer noch zu weit weg.....

Grimmar, der junge und unerfahrene Krieger, da stand er und zog seine Axt aus dem Kopf eines Uruks und war auf der Suche nach einer neuen Aufgabe.

Grimmar ! Steh mir bei!
Seine Augen starrten mich an und ihm wurde klar, was zu tun war.
Sein Schild fing einen Pfeil und seine Axt spaltete einen Orkschädel... und ich hatte Zeit... viel Zeit....
Der Pfeil lag auf der Sehne.... Der Bogen spannte sich... Bis hinter sein Ohr zog Hrothgar die Sehne um dem Pfeil die notwendige Kraft zu verleihen, die vielen Schritt über das Schlachtfeld zu eilen, um die Worte des Ork-Magi in seinem Halse ersticken zu lassen.

Die Finger erschlafften. Der Pfeil nahm seinen Weg. Er verließ die Sehne und suchte sich seinen Weg.
Als die Kranft des Antriebes zu erschlaffen schien, senkte sich des Pfeiles Flugbahn und fuhr hinab Richtung des Orkshamanen, der seine Magische Formel fast vollendet hatte.

Die handgeschmiedete Pfeilspitze berührte den Hals des Orks und zerteilte die Schwarze Haut. Die Wucht des Aufschlages tieb das Geschoß weiter in das Fleisch des Orks und durchtrennte Adern und Muskeln. Die Kehle wurde gespalten und sein Blut quoll in die Lungen und erstickten jedwedes Wort, welches den Raurikern Schaden zufügen sollte. Als der Pfeil den Hals durchschlagen hatte, blieb er auf halber länge stecken. Langsam sank er auf die Knie und sein Gesicht schlug hart auf dem Boden auf.

Ein weiterer Pfeil fand den Weg in die Reihen der Orks und Grimmar ---- er lächelte und suchte sich eine neue Aufgabe........


Zuletzt von Hrothgar am Di 15 Mai - 7:49 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Kaela
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BeitragThema: Re: Vor der Schlacht [Mitmachthread]   Di 15 Mai - 7:30

Nach wenigen Minuten Fußmarsch hatte Kaelas Gruppe das kleine Waldstück erreicht, das der Gunrik als gemeinsamen Treffpunkt der Plänkler bestimmt hatte. Wilde Freude durchströmte die Raurikerin, als sie sah, dass auch die anderen Gruppen den Wald fast ohne Verluste erreicht hatten und in ihren Gedanken ließ sie den Siegesruf der Rauriker erschallen: "Rauriker Segu".

Doch noch war es zu früh für Jubelstürme. Ein falscher Laut, eine hastige Bewegung konnten dazu führen, dass der weite Marsch umsonst gewesen wäre. Und so begnügten sich Kaela und ihre Schwestern und Brüder damit, den tobenden Kampf zu beobachten, während sie darauf warteten, dass der geeignete Moment gekommen war.

Booooooooooooooooooooooooooooooouuuuuuuuuuuuuuuuuuuuhhhhhhhhhhhh!!!


Laut und durchdringend hallte ein Rufhorn über das Schlachtfeld. Das vereinbarte Signal. Nun gab es kein Halten mehr. Aus voller Kehle schreiend stürmte Kaele mit gezogenen Waffen aus dem Wald, sicher, dass die anderen es ihr gleich tun würden.

Doch auf die achtete Kaele nicht mehr. Die Umgebung um sie herum verschwamm, ob der Geschwindigkeit, mit der sie rannte. Lediglich ihr Ziel verlor sie nicht aus den Augen. Jenen großen Uruk, der sich gerade zu ihr umdrehte. Kaela genoss die Überraschung in dessen Augen, bevor sie ihm mit ihrer Axt den Schädel spaltete.

Und auch die anderen Plänkler hatten die Uruks erreicht und eine tiefe Bresche in deren Reihen geschlagen. Die Taktik war aufgegangen. "Rauriker Segu" erschallte es erneut in Kaelas Gedanken. Mit einem einem entschlossenen Ruck löste sie die Axt aus dem Schädel des Orks und suchte sich ihren nächsten Gegner.
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Bron Boro
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BeitragThema: Re: Vor der Schlacht [Mitmachthread]   Di 15 Mai - 12:24

Bron saß unter einem Baum, in unmittelbarer Nähe des Kampfgeschehens. Um ihn herum waberte ein rötlicher Schleier. Tausende Stimmen sangen ihre Freude an Tod und Zerstörtung, eine Kakophonie hysterischer Kühnheit und unkontrollierter Wut. Der Rote Nebel, eine Ansammlung vieler tausend Geister, Wesen, die sich aus der Kampfeslust speisten, von einem Krieger zum anderen übersprangen, sich gegenseitig verstärkten und immer mehr ihresgleichen anzogen. Seine Ohren schmerzten vor ihrem zirpenden Kreischen, wie tausend Messer, die über ebensoviele Basaltplatten gezogen wurden und dazwischen das aufgeregte Schnattern anderer Geister, die von dem Chaos aufgeschreckt durcheinander tobten.

Die Schlacht verlief gut, viel zu gut. Die Orks ließen sich abschlachten wie die Lämmer, ihr Ansturm war ohne Schwung, ihre Kriegsschreie wie das Japsen verzweifelter Welpen. Uruks? Nein. Keine Uruks, keine großen, kampferprobten Kriegsorks... kleine, unerfahrene Grünhäute, die mit spröden, rostigen Klingen und verroteten Rüstungen in den Kampf zogen, von wenigen größeren Orks in die Schlacht gepeitscht, die sich selbst aus dem Kampf heraushielten. Die Rauriker, selbst diese unerfahrenen Dorftrampel, prflügten durch die Reihen dieser Sklavenkrieger wie ein Wyvern durch einen Schwarm Aaskrähen.

Der Schamane ließ den Blick schweifen, aber die unruhigen roten Nebelschwaden verschleierten seine Sicht.
Das Gefühl ließ ihn nicht los, dass hier etwas nicht stimmen konnte. Er ergriff einen vorbeihuschenden Krötengeist und lud ihn auf seine Handfläche. "Was ist hier los?" zischte er zwischen fest aufeinandergrepressten Zähnen hervor. Die Gestalt flackerte und verschwamm, versuchte sich zu entziehen, aber Bron verstärkte den Druck und zwang ihn an Ort und Stelle zu verharren.
"Was ist mit den großen Orks? Warum lassen sie sich zurückdrängen?"
Der Geist gluckste und plapperte. Es war schwer, die Bedeutung seiner wild durcheinandergeworfenen Sätze zu entschlüsseln.
Als er erfahren hatte, was er wissen wollte, ließ Bron den Geist auf die Erde nieder und schenkte ihm als Entschädigung für den Druck, dem er ihn ausgesetzt hatte, einen Schluck aus seiner Flasche.
Dann stand er auf und blickte sich um.

Der Gunrik war ausser Sicht, schnitt sich seinen Weg durch Orkkrieger, die uneinsichtig weiter auf ihn einstürmten. Mit schlafwandlerischer Sicherheit schritt Bron in das Getümmel, dass sich in zahlreiche Scharmützel zersplittert hatte. Auf einer kleinen Freifläche sah er Hrothgar, der auf einer kleinen Freifläche stand und Pfeil auf Pfeil von der Sehne ließ. Er steuerte auf ihn zu, umging dabei ein paar Kämpfe, die noch zwischen einzelnen Raurikern und ihren orkischen Gegnern liefen.

Dann kam er neben Hrothgar zum stehen. Bron zupfte dem Nordmann am Ärmel. "Das ist nur die Vorhut."
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Grimmar
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BeitragThema: Re: Vor der Schlacht [Mitmachthread]   Di 15 Mai - 23:38

Von Wut und Kraft erfüllt schlug Grimmar um sich. Zwar legte er nicht die Kunstfertigkeit eines geschulten Kriegers an den Tag, doch waren seine Axthiebe von der Kraft eines Holzfällers erfüllt. Wo immer er den Leib eines Orken erblickte ließ er seine Waffe auf ihn hernieder fahren. Jede Minute der Übung mit einem der großen Kämpfer aus dem Swajut machte sich bezahlt und mit Rabengrimm tat Grimmar es den Raurikern um sich gleich und vergoß Orkblut.
In einer Sekunde der Ruhe jedoch blickte der junge Kämpfer sich um und sah den Geisterseher nahe bei Hrothgar stehen. Seitdem der Nordmann den Schildschwur, den Grimmar ihm bei seiner Aufnahme in den Swajut geleistet hatte, einforderte hielt er sich in dessen Nähe auf, sodass seine Pfeile einen nach anderen Schlammblütler fällen konnte ohne beim Zielen gestört zu werden. Bron Boro sah besorgt aus und so lief Grimmar schnellen Schrittes zu den beiden.

"Bron Boro - Ihr seht aus als würde Euch etwas Sorgen bereiten. Die Schlacht verläuft gut..." keuchte der junge Rauriker und wischte sich, die Axt noch immer in der Rechten haltend, Orkblut aus dem Gesicht. Die beiden Männer sahen ihn schweigend an und so fragte Grimmar: "Hrothgar, was ist los? Habt Ihr einen Augftrag für mich?"
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Hrothgar
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BeitragThema: Re: Vor der Schlacht [Mitmachthread]   Mi 16 Mai - 9:41

Hrothgar stand da. Das Gesicht wie in Stein gemeißelt. Er wandte sich wieder zu Bron Boro.

"Seid ihr euch da Sicher? Verzeiht meine Zweifel aber... Seid ihr euch wirklich sicher ?"

Bron hatte wieder diesen Blick. Der Blick, der durch einen hindurchsehen kann, der Geschöpfe der Geisterwelt wahrnimmt, die sich wohl nur ihm offenbaren. Monoton und fast abwesend bewegten sich seine Lippen.

"Ich habe den roten Nebel des Krieges und des Blutes gesehen. Der Krötengeist hat gesprochen - es ist noch nicht vorbei."

Hrothgar blickte nach unten und betrachtete sich seinen Köcher. Zwei Pfeile waren noch übrig. Wenn das nur die Vorhut war...

"Grimmar, der Gunrik muss das erfahren! Wir müssen versuchen, uns zu ihm durchzuschlagen. Bron - begebt euch zum Waldrand in Sicherheit und versucht näheres zu erfahren, vor allem wie viele es sind und wo sie sich aufhalten. Wir werden bis weilen versuchen, nicht zu sterben - noch nicht."

Hrothgar begann lauthals zu lachen. Dann schrie er "Bei Odin, was für ein Tag! Soll Mjölnir auf dieses Pack herniederfahren und sie alle zerquetschen!"

Dann verfinsterte sich seine Mine... "Komm junger Rauriker- lass uns gehen! Vielleicht finden wir unterwegs noch ein paar Pfeile."

Beide liefen los, versuchten sich so weit als möglich aus den Scharmützeln rauszuhalten, um so schnell wie möglich dem Gunrik zu berichten. Hrothgar machte ihn aus. Umringt von drei Gegnern.

Einer der drei stand in seinem Rücken und holte gerade zu einem Schlag aus. Hrothgar nahm seinen Bogen hoch und ließ einen Pfeil fliegen, der den Angreifer von den Beinen holte und ihn in die Finsternis schickte. Grimmar mischte sich ebenfalls ein und stand nun an der Seite seines Gunrik. Schnell wurden die Angriffe der Orks parriert und die Waffen der beiden färbten sich schwarz von Orkblut und Eingeweiden.

Raskell sah Grimmar an und ein lächeln schlich über seine seine Lippen. Er legte dem Jungen Krieger die Hand auf die Schulter und nickte ihm zu.

Grimmar schien in diesem Augenblick irgendwie zu Wachsen. Der Gunrik des Swajuts schenkt dem jungen Kelten seine Anerkennung.
Was mag wohl im Kopf des Holzfällers vorgehen.....

"Raskell! Schnell - wir müssen Handeln..... Folgt mir zum Waldrand - Bron Boro hat mit den Geistern gesprochen. Es ist noch nicht vorbei....."
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Iring
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BeitragThema: Re: Vor der Schlacht [Mitmachthread]   Mi 16 Mai - 11:41

Nachdem er alle seine Pfeile – mit mehr oder weniger Erfolg – verschossen hatte, leider war ihm der Ork mit dem Banner entgangen – turnte Iring von seiner Eiche herunter, um sich auf die Suche nach neuer Munition zu machen. Dabei stieg er fast Bron Boro, dem Geisterseher auf den Kopf, der sich augenscheinlich im Moment nicht ganz in der realen Welt befand. Von fern sah er Raskell, zusammen mit Hrothgar und Grimmar herankommen. Neugierig darauf, aus welchen Grund der Gunnrik die Schlachtreihe verlassen hatte und seine Berserkerwut bezähmte, wartete er auf die drei während er den einen und anderen verirrten Orkpfeil aufsammelte.
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Bron Boro
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BeitragThema: Re: Vor der Schlacht [Mitmachthread]   Mi 16 Mai - 13:32

Bron gab einen erschreckten Schrei von sich und machte einen Satz zur Seite, als Iring knapp neben ihm landete. Der Schamane schüttelte den Kopf ruckartig und nahm einen Schluck aus seiner Flasche. Dann begannen sich seine Hände langsam zu bewegen, als umschmeichelten sie ein unsichtbares Tier, dass in seiner Armbeuge läge. Er murmelte vor sich hin, den Blick steif auf den Horizont gerichtet.

"Der große Tümpel, Geröll... warum? Warum das? Kupferrote Erde...? Hmmm." Für einen Moment lag ein Ausdruck tiefer Ratlosigkeit auf Brons Gesicht, doch dann erhellte sich seine Miene. "Gibt es in der Nähe einen Lehmgrube?"
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Melvin
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BeitragThema: Re: Vor der Schlacht [Mitmachthread]   Mi 30 Mai - 12:36

Sein linker Arm schmerzte fast unerträglich. Der Schlag der Keule, der gegen sein Schild geprallt war, hatte ihn zu Boden gedrückt und beinahe bewusstlos werden lassen. Nur durch Reflex hatte er die Klinge am Rand des Schildes vorbei gestoßen….. Er hatte gefühlt wie der Stahl durch die Gedärme des fast 2 Meter hohen Orken drang und dort stecken blieb. Ein tiefes, gluckesendes Röcheln bestätigte ihm dann sein Gefühl. Da in seinem Schwert keine Blutrinne eingelassen worden war, drehte er das Handgelenk und zerschnitt dabei weiter die Innereien des Schwarzpelzes, ehe er den kalten Stahl mit einem Ruck frei zog. Blut ströhmte über seine Hand als der Ork einen Augenblick wankte und dann in sich zusammen brach. Röchelnd krümmte er sich am Boden. Melvin hatte sich leicht benommen wieder aufgerichtet und versetzte der Bestie mit einem gezielten Stich in den Brustbereich den Gnadenstoss.

Es war nicht der Erste gewesen, den er heute getötet hatte. Als der Ansturm erfolgte, hatte der Halvor seine Speere in die feindliche Schlachtreihe geschleudert. Einer der beiden hatte sich tief in den Körper eines Uruks gegraben, diesen zum straucheln und fallen gebracht. Den Rest hatten die Füße der Reihen dahinter erledigt. Der zweite Wurfspeer war wohl irgendwo in der Meute dahinter gelandet doch er hatte sicher auch ein Ziel gefunden.

Schnaufend sah sich Melvin um, erblickte Raskel, der mit seinen Schwertern die Reihen der Orks lichtete und auch Mordorok, wie er mit seinem erhobenen Hammer im Rausch auf die stinkenden Kreaturen los ging.
In diesem Moment breitete sich ein Schwall warmer Flüssigkeit in seinem Gesicht aus. Die Klinge einer der Bestien hatte die Kehle eines Mannes neben ihm durchtrennt und dem Kelten einen roten Nebel aus Blut und Fleisch ins Gesicht geschleudert. Er sah nichts mehr……wischend versuchte er mit der Rückhand, das Blut aus seinen Augen zu bringen, doch es dauerte einige Momente bis er blinzelnd wieder etwas sehen konnte. Gerade noch rechzeitig um die rostig, gezackte Klinge, die den Stammesbruder getötet hatte, auf sich zu kommen zu sehen. Ein klirrendes Geräusch und der Druck eines Pferdetritts durchdrang seine rechte Körperhälfte. Er taumelte, kam nur mit Glück zum stehen und stemmte reflexartig das Schild in Richtung des Angreifers. Das Schwert hatte zwar Leder und Kettengeflecht zerstört, war aber nicht tiefer ins Fleisch eingedrungen. So machte sich Melvin zum Gegenangriff bereit. Über den Rand des Schildes hinweg beobachtete er seinen Gegner. Der Ork war gerade so groß wie er selbst, hatte eitrige Pusteln über das Gesicht verteilt, aus denen rostige Metallringe ragten sowie, zu einem Irokesenschnitt rasierte, strähnige Haare. Er holte gerade zum nächsten Schlag aus um Melvin am Kopf zu treffen, doch das Schild blockte diesen mühelos ab. Die Kling rutschte quietschend an Diesem entlang. Funken sprühten als es den Schildbuckel erreichte und daran apprupt stoppte. In diesem Moment drückte der Halvor gegen den Schild um das Schwert von ihm weg zu stoßen. Der Arm und an ihm das Breitschert erhoben sich zum Schlag. Der Ork schrie auf als sich die Klinge durch sein Gesicht zog und einen dunkeln Riss hinterließ. Er fiel rücklings um und landete hart am Boden. Der Kelte stieg über seinen Gegner und rammte ihn mit einer schnellen Bewegung den unteren Schildrand gegen die Kehle. Mit einem knacken brach das Genick des Orken und er blieb regungslos liegen. Melvin sah sich um. Überall sah er Tot…


....er fragte sich ob er ihn auch bald ereilen würde…..
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Modorok kun Ramfior
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BeitragThema: Re: Vor der Schlacht [Mitmachthread]   Do 31 Mai - 10:40

Modorok hatte gerade den Schädel eines Schlammblutes auf dem Boden zerschmettert als er auf einmal merkte wie der Andrang nachließ. Es schien als würden sich die Reihen vor ihm öffnen.....und tatsächlich....die Orks wichen zurück....sie machten einen Gang frei......für einen WIRKLICH großen Artgenossen.
Modorok hatte schon viele dieser Schwarzpelze gesehen und auch jede Menge von ihnen zu ihrer Hure von Göttin geschickt.....aber das da....das war der hässlichste und fetteste den er je gesehen hatte......und er stürmte genau auf den Kriegspriester zu.

Modorok sah die Bestie in seiner wilden Raserei und bemerkte im selben Moment wie seine Wut zurückkehrte.......er stürmte los um den ersten Schlag zu landen. Laut brüllend trafen die beiden aufeinander. Modorok schlug zu.....doch zu langsam.....die riesige hölzerne Keule des Orken traf in auf die linke Schulter.......die Wucht des Schlages warf Modorok gegen die Reihen der Schwarzpelze die links und rechts stehend dem Schauspiel zusahen. Der Priester prallte mit einer derartigen Wucht gegen die gaffenden Orks das er einen unter sich begrub und deutlich hören konnte wie die Knochen dieser Bestie brachen.

Modorok schüttelte den Kopf als er bemerkte wie das Bild vor seinen Augen zu verschwimmen begann. Dieses Untier war riesig und sehr stark.....vielleicht zu stark schoß es dem Priester durch den Kopf.
Der monströse Uruk kam näher und hielt seine Keule Hoch erhoben. Modorok wollte seinen Hammer ebenfalls erheben und sich aufrichten, als er bemerkte das er seine Schulter nicht bewegen konnte. Der Kriegspriester stellte Ramfior, seinen Hammer, vor sich hin und zog seinen Dolch. Innerlich bereit zu sterben stüezte er nach vorne . Mit einem schnellen Stich schaffte er es den Dolch durch des Uruks Rippen zu stoßen. Das ungetüm brüllte ob des plötzlichen Schmerzes laut auf, ließ allerdings im selben Moment die riesige Keule auf den Rücken des Priesters niederfahren.......und er traf.

Die Wucht mit der der Uruk abermals den Priester traf presste die Luft aus Modoroks Lungen. Er fiel auf die Knie und sah, in Erwartung des Todes zu dem Monster auf. Er spürte wie ihn die Kraft verließ und er langsam nach hinten kippte.
Da brüllte der riesige Ork erneut auf. Ein Pfeil ragte aus seinem rechten Auge. dem ersten Pfeil folgten noch zwei weitere. Der zweite traf das Herz und der dritte traf die Kehle. Noch im stehen starb der Ork und sackte langsam in sich zusammen.

Das letzte was Modorok sah waren die auffälligen Federn an den Pfeilen. Bläulich türkise Federn..........es waren Riganis Pfeile.......

Dem Kriegspriester wurde nun vollends schwarz vor Augen und er fiel nach hinten um.

Die Uruks welche beobachtet hatten wie der größte und stärkste unter ihnen tot umfiel, suchten quiekend das Weite........so lag Modorok kun Ramfior ohnmächtig inmitten der erschlagenen Orken.....seinen Hammer selbst in der Bewusstlosigkeit fest umklammert
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